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Schädigung der endothelialen Glykokalyx beim Postreanimationssyndrom

von Dr. Lyubomira Rabadzhieva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Lr/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-25 20:26:30 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Myokardinfarkt 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-8
Quelle: Wikipedia Myokardinfarkt 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Bei gleichzeitiger Verfügbarkeit ist die Primär-PCI in einem erfahrenen Zentrum die bevorzugte Strategie. Da aber weniger als 20 % der deutschen Krankenhäuser über die Möglichkeit zur Primär-PCI verfügen, muss die Entscheidung zur optimalen Therapie im Einzelfall getroffen werden. Viele Notärzte sind mit 12-Kanal-EKG-Geräten und Medikamenten für eine Lysetherapie ausgerüstet, so dass sie heute sofort nach Diagnosestellung in Abhängigkeit von der Dauer der Ischämiezeit, dem Patientenzustand, der Verfügbarkeit eines erfahrenen Herzkatheterteams und der Transportentfernung die bestmögliche Reperfusionstherapie auswählen können. Bei gleichzeitiger Verfügbarkeit ist die Primär-PCI in einem erfahrenen Zentrum die bevorzugte Strategie. Da aber weniger als 20 % der deutschen Krankenhäuser über die Möglichkeit zur Primär-PCI verfügen, muss die Entscheidung zur optimalen Therapie im Einzelfall getroffen werden. Viele Notärzte sind mit 12-Kanal-EKG-Geräten und Medikamenten für eine Lysetherapie ausgerüstet, so dass sie heute sofort nach Diagnosestellung in Abhängigkeit von der Infarktdauer, dem Patientenzustand, der Verfügbarkeit eines erfahrenen Herzkatheterteams und der Transportentfernung die bestmögliche Reperfusionstherapie auswählen können.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[2.] Lr/Fragment 009 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-16 22:26:28 Singulus
Fragment, Gesichtet, Horst 2010, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 9-13, 16-32
Quelle: Horst 2010
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: letzte Zeile; 5: 1 ff.
An einer selektierten Patientengruppe mit ST-Streckenhebung und myokardialem Infarkt nach out-of-hospital-cardiac arrest konnte ein primäres Überleben nach perkutaner koronarer Intervention (PCI) von 88 % nachgewiesen werden, während das 1-Jahres-Überleben mit 72 % angegeben wird [62].

Hypothermiebehandlung. Zur Minderung des zerebralen Schadens wird für bewusstlose Erwachsene nach einer überlebten Reanimation eine Abkühlung auf 32– 34 °C für 12–24 Stunden empfohlen (therapeutische Hypothermie). Nachdem man im Tiermodell nachweisen konnte, dass die Anwendung einer Hypothermiebehandlung bei Hunden nach induziertem Herzkreislaufstillstand das Überleben dieser ohne funktionelle oder histologische zerebrale Schädigungsmuster erreichen kann [8], ist gemäß den Leitlinien die Hypothermietherapie ein wichtiger Faktor. Eine Studie untersuchte detailliert die Effekte einer hypothermen Behandlung bei Patienten nach Herzkreislaufstillstand und kam zu dem Schluss, dass mit Erreichen einer Zieltemperatur von in der Harnblase gemessenen 32-34 °C für durchschnittlich 24 Stunden sowohl eine Verbesserung des neurologischen Outcomes, als auch eine Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach sechs Monaten [50] erzielt werden konnte. Basierend auf dieses Wissen hat die milde therapeutische Hypothermie auch Einzug in die internationalen Leitlinien gefunden [33]. Die Wiederaufwärmphase muss langsam und kontrolliert erfolgen (empfohlen werden 0,2 °C pro Stunde) [11]. Insgesamt werden in Deutschland im Durchschnitt mehr als die Hälfte aller Patienten nach einer Reanimation nicht mit einer Hypothermie behandelt. Für eine Hypothermiebehandlung stehen mehrere Systeme zur Verfügung, die mittels invasiver und nicht invasiver Methoden sowohl getrennt, als auch in Kombination angewandt werden können.


[8] Behringer W, Safar P, Wu X, Kentner R, Radovsky A, Kochanek PM, Dixon CE, Tisherman SA, (2003) Survival without brain damage after clinical death of 60- 120 mins in dogs using suspendedanimation by profound hypothermia. Crit Care Med, 31(5): p. 1523-31.

[11] Bernard S, (2006) Therapeutic hypothermia after cardiac arrest. Neurol Clin, 24(1): p. 61-71.

[33] European Resuscitation Council (ERC), https://www.erc.edu/

[50] Hypothermia after Cardiac Arrest Study Group, (2002) Mild therapeutic hypothermia to improve the neurologic outcome after cardiac arrest. N Engl J Med, 346(8): p. 549-56.

[62] Marcusohn E, Roguin A, Sebbag A, Aronson D, Dragu R, Amikam S, Boulus M, Grenadier E, Kerner A, Nikolsky E, Markiewicz W, Hammerman H, Kapeliovich M, (2007) Primary percutaneous coronary intervention after out-

An einer selektierten Patientengruppe mit ST-Streckenhebung und myokardialem

[Seite 5]

Infarkt nach out-of-hospital-cardiac arrest konnte ein primäres Überleben nach perkutaner koronarer Intervention (PCI) von 88% nachgewiesen werden, während das 1-Jahres-Überleben mit 72% angegeben wird [Markusohn, 2007].

Hypothermiebehandlung: Nachdem man im Tiermodell nachweisen konnte, dass die Anwendung einer Hypothermiebehandlung bei Hunden nach induziertem Herzkreislaufstillstand das Überleben dieser ohne funktionelle oder histologische zerebrale Schädigungsmuster erreichen kann [Behringer, 2003], ist gemäß den Leitlinien die Hypothermietherapie ein wichtiger Faktor. [...]

Eine Studie untersuchte detailliert die Effekte einer hypothermen Behandlung bei Patienten nach Herzkreislaufstillstand und kam zu dem Schluss, dass mit Erreichen einer Zieltemperatur von in der Harnblase gemessenen 32-34°C für durchschnittlich 24 Stunden sowohl eine Verbesserung des neurologischen Outcomes als auch eine Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach sechs Monaten [Hypothermiagroup, 2002] erzielt werden konnte. Basierend auf dieses Wissen hat die milde therapeutische Hypothermie auch Einzug in die internationalen Leitlinien gefunden [Wenzel, 2006]. Die Wiederaufwärmphase muss langsam und kontrolliert erfolgen (empfohlen werden 0,2°C pro Stunde) [Bernard, 2006]. Insgesamt werden in Deutschland im Durchschnitt mehr als die Hälfte aller Patienten nach einer Reanimation nicht mit einer Hypothermie behandelt. Für eine Hypothermiebehandlung stehen in praxi mehrere Systeme zur Verfügung, die mittels invasiver und nicht invasiver Methoden sowohl getrennt als auch in Kombination angewandt werden können.


[Behringer, 2003] Behringer W, Safar P, Wu X, Kentner R, Radovsky A, Kochanek PM, Dixon CE, Tisherman SA (2003) Survival without brain damage after clinical death of 60-120 mins in dogs using suspended animation by profound hypothermia. Crit Care Med May;31(5):1523-31

[Bernard, 2006] Bernard S (2006) Therapeutic hypothermia after cardiac arrest. Neurol Clin Feb;24(1):61-71

[Hypothermiagroup, 2002] Hypothermia after Cardiac Arrest Study Group (2002) Mild therapeutic hypothermia to improve the neurologic outcome after cardiac arrest. N Engl J Med Feb 21;346(8):549-56

[Markusohn, 2007] Markusohn E, Roguin A, Sebbag A, Aronson D, Dragu R, Amikam S, Boulus M, Grenadier E, Kerner A, Nikolsky E, Markiewicz W, Hammerman H, Kapeliovich M (2007) Primary percutaneous coronary intervention after out-of-hospital cardiac arrest: patients and outcomes. Isr Med Assoc J Apr;9(4):257-9

[Wenzel, 2006] Wenzel V, Russo S, Arntz HR, Bahr J, Baubin MA, Bottiger BW, Dirks B, Dorges V, Eich C, Fischer M, Wolcke B, Schwab S, Voelckel WG, Gervais HW; European Resuscitation Council (2006) The new 2005 resuscitation guidelines of the European Resuscitation Council: comments and supplements. Anaesthesist Sep;(55(9):958-66

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Auch alle Literaturverweise sind übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


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