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Lr/Fragment 007 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Gabe von Medikamenten durch den Tubus (endobronchiale Applikation) wird nicht empfohlen, da eine sichere Resorption und ein Anstieg des Plasmaspiegels nicht gewährleistet sind. Eine intrakardiale Gabe direkt in das Herz ist veraltet und wird ebenfalls nicht durchgeführt.

Adrenalin ist das Standardmedikament der Reanimation. Es wird aufgrund seiner α-adrenergen vasokonstriktorischen Eigenschaften gegeben, die zu einer Verengung der peripheren Blutgefäße führen, was die Durchblutung des Herzens und des Gehirns verbessert (1 mg alle 3 bis 5 Minuten). Bei Kammerflimmern oder Kammertachykardie und dreimaliger erfolgloser Defibrillation wird das Antiarrhythmikum Amiodaron (300 mg) gegeben. Es hat das zuvor übliche Lidocain in den Empfehlungen abgelöst.

Die 2010 aktualisierten Reanimationsrichtlinien empfehlen bei einer Asystolie oder einer pulslosen elektrischen Aktivität keine Gabe von Atropin mehr, da ein Benefit durch die Blockierung des parasympathischen Nervensystems (Parasympathikolyse) nicht nachgewiesen werden konnte [33].

Die früher praktizierte „Pufferung“ der Azidose des Kreislaufs im Rahmen eines Kreislaufstillstandes mit Natriumbikarbonat ist routinemäßig nicht mehr gerechtfertigt. Bei schweren Azidosen kann die Gabe von kleinen Dosen erwogen werden. Bei speziellen Rhythmusstörungen kann weiterhin die Gabe von Magnesiumsulfat in Betracht kommen. Für den Einsatz eines Thrombolytikums bei Verdacht auf einen Herzinfarkt liegen nur ungenügende Daten vor; er sollte jedoch bei Verdacht auf Lungenembolie erwogen werden.

Kausale Therapie. Neben den Reanimationsmaßnahmen, die eine symptomatische Therapie darstellen, muss auch versucht werden, die reversiblen Ursachen des Kreislaufstillstandes zu diagnostizieren und ursächlich zu behandeln. Zu den reversiblen Ursachen zählen eine ungenügende Sauerstoffversorgung des Patienten (Hypoxie), ein Mangel an Blutvolumen (hypovolämischer Schock), Unterkühlung (Hypothermie) und metabolische Störungen, insbesondere eine Hypo- oder Hyperkaliämie. Als weitere kurzfristig im Rahmen einer Reanimation therapierbare Ursachen gelten eine Herzbeuteltamponade, Vergiftung, Thromboembolien (Herzkranz- oder Lungengefäße) sowie ein Spannungspneumothorax. Zu den möglichen, daraus abgeleiteten Maßnahmen zählen der Einsatz von Thrombolytika bei einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie, die Behandlung eines akuten Blutverlustes durch Infusionstherapie, weiterhin die Korrektur von Elektrolytstörungen, das Aufwärmen von unterkühlten Patienten, die Verabreichung von Antidota bei Vergiftungen, die Entlastung von Spannungspneumothoraces sowie die Therapie weiterer spezieller Krankheitsbilder, z. B. akute obstruktive [Atemwegserkrankungen (Asthmaanfall) oder Anaphylaxien.]

Von der Gabe von Medikamenten durch den Tubus (endobronchiale Applikation) wird abgeraten, da eine sichere Resorption nicht gewährleistet ist und der Plasmaspiegel des Medikaments nicht vorhersagbar ist. Eine intrakardiale Gabe direkt in das Herz ist veraltet und wird ebenfalls nicht durchgeführt.

Adrenalin ist das Standardmedikament der Reanimation. Es wird aufgrund seiner α-adrenergen vasokonstriktorischen Eigenschaften gegeben, die zu einer Verengung der peripheren Blutgefäße führen, was die Durchblutung von Herz und Gehirn verbessert (1 mg alle drei bis fünf Minuten). [...] Bei anhaltendem Kammerflimmern oder Kammertachykardie und dreimaliger Defibrillation wird das Antiarrhythmikum Amiodaron (300 mg) gegeben. Es hat das zuvor übliche Lidocain in den Empfehlungen abgelöst.[13]. Die 2010 aktualisierten Reanimationsrichtlinien empfehlen bei einer Asystolie oder einer pulslosen elektrischen Aktivität keine Gabe von Atropin mehr, da ein Benefit durch die Blockierung des parasympathischen Nervensystems (Parasympathikolyse) nicht nachgewiesen werden konnte.

Die früher praktizierte „Pufferung“ der Azidose (Übersäuerung) des Kreislaufs im Rahmen eines Kreislaufstillstandes mit Natriumbicarbonat ist nicht mehr gerechtfertigt. [...] Bei speziellen Rhythmusstörungen kann weiterhin die Gabe von Magnesiumsulfat in Betracht kommen. Für den Einsatz eines Thrombolytikums bei Verdacht auf einen Herzinfarkt liegen nur ungenügende Daten vor; er sollte jedoch bei Verdacht auf Lungenembolie erwogen werden.[11]

Kausale Behandlung

Neben den Reanimationsmaßnahmen, die eine symptomatische Therapie darstellen, muss auch versucht werden, die reversible Ursachen des Kreislaufstillstandes zu diagnostizieren und ursächlich zu behandeln (kausale Therapie). Zu den reversiblen Ursachen zählen eine ungenügende Sauerstoffversorgung des Patienten (Hypoxie), ein Mangel an Blutvolumen (hypovolämischer Schock), Unterkühlung (Hypothermie) und metabolische Störungen, insbesondere zuviel oder zuwenig Kalium in Blut. Als weitere kurzfristig im Rahmen einer Reanimation therapierbare Ursachen gelten eine Herzbeuteltamponade, Vergiftung, Thromboembolien (Herzkranz- oder Lungengefäße) sowie ein Spannungspneumothorax.[14]

Zu den möglichen, daraus abgeleiteten Maßnahmen zählen der Einsatz von Thrombolytika bei einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie, die Behandlung eines akuten Blutverlustes durch Infusionstherapie, weiterhin die Korrektur von Elektrolytstörungen, das Aufwärmen von unterkühlten Patienten, die Verabreichung von Antidota bei Vergiftungen, die Entlastung von Spannungspneumothoraces sowie die Therapie weiterer spezieller Krankheitsbilder wie akuten obstruktiven Atemwegserkrankungen (Asthma-Anfall) oder Anaphylaxien.


[...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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