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26 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Lr/Fragment 001 22 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:17 Singulus
Erstellt: 30. September 2014, 15:05 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 22-27
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 1, Zeilen: 11 ff.
1.1 Herzkreislaufstillstand und kardiopulmonale Reanimation

1.1.1 Häufigkeit und Relevanz

[...]

Die in Personal und Kosten sehr aufwändige Behandlung und das mit fast unverändert hoher Sterblichkeit behaftete Krankheitsbild [70] sind eine medizinische und ökonomische Herausforderung. Vor allem die Frage nach einer besseren intensivmedizinischen Weiterbehandlung nach Reanimation und die Suche nach angemessenen Prognosekriterien als Entscheidungshilfe zur Änderung des Therapieziels sind von großer aktueller Bedeutung.


[70] Neumar RW, Nolan JP, Adrie C, Aibiki M, Berg RA, Böttiger BW, Callaway C, Clark RS, Geocadin RG, Jauch EC, Kern KB, Laurent I, Longstreth WT Jr, Merchant RM, Morley P, Morrison LJ, Nadkarni V, Peberdy MA, Rivers EP, Rodriguez-Nunez A, Sellke FW, Spaulding C, Sunde K, Vanden Hoek T, (2008) Post-cardiac arrest syndrome: epidemiology, pathophysiology, treatment, and prognostication. A consensus statement from the International Liaison Committee on Resuscitation (American HeartAssociation, Australian and New Zealand Council on Resuscitation, European Resuscitation Council, Heart and Stroke Foundation of Canada, InterAmerican Heart Foundation, Resuscitation Council of Asia, and the Resuscitation Council of Southern Africa); the American Heart Association Emergency Cardiovascular Care Committee; the Council on Cardiovascular Surgery and Anesthesia; the Council on Cardiopulmonary, Perioperative, and Critical Care; the Council on Clinical Cardiology; and the Stroke Council. Circulation, 118(23): p. 2452-83.

1.1 Kardiopulmonale Reanimation

1.1.1 Häufigkeit und Relevanz

[...]

Die in Personal und Kosten sehr aufwändige Behandlung und das mit in den letzten fünf Jahrzehnten unverändert hoher Sterblichkeit behaftete Krankheitsbild [Neumar, 2008] sind eine medizinische und ökonomische Herausforderung. Vor allem die Frage nach einer besseren intensivmedizinischen Weiterbehandlung nach Reanimation und damit einhergehend auch die Suche nach angemessenen Prognosekriterien als Entscheidungshilfe zur Änderung des Therapieziels hin zu rein palliativen Maßnahmen sind von großer aktueller Bedeutung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[2.] Lr/Fragment 002 05 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:29 WiseWoman
Erstellt: 24. September 2014, 22:20 (WiseWoman)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 5-12
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die häufigste Ursache eines Kreislaufstillstands ist in westlichen Industrienationen mit über 80 % der plötzliche Herztod, bedingt durch Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen. In ca. 55 % ist der plötzliche Herztod die Erstmanifestation einer bisher nicht bekannten Herzerkrankung. Weitere innere Erkrankungen wie Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Gehirns (Schlaganfall) und andere haben einen Anteil am Kreislaufstillstand von etwa 9 %. In weiteren 9 % sind äußere Einwirkungen wie Unfall, Ersticken, Vergiftung, Ertrinken, Suizid oder Stromunfall die Ursache des Kreislaufstillstandes [48].

[...] [81]


[48] Herold G (Hg.) (2010). Herzkreislaufstillstand in Innere Medizin: Eine vorlesungsorientierte Darstellung. Köln.

[81] Pell JP, Sirel JM, Marsden AK, Ford I, Walker NL, Cobbe SM, (2003) Presentation, management, and outcome of out of hospital cardiopulmonary arrest: comparison by underlying aetiology. Heart, 89(8): p. 839-42.

Die häufigste Ursache eines Kreislaufstillstandes ist in westlichen Industrienationen mit über 80 % der plötzliche Herztod, bedingt durch Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen. Weitere innere Erkrankungen wie Lungenerkrankungen (beispielsweise Lungenembolie), Erkrankungen des Gehirns (beispielsweise Schlaganfall) und andere haben einen Anteil von etwa 9 %. In weiteren 9 % sind äußere Einwirkungen wie Unfall, Ersticken, Vergiftung, Ertrinken, Suizid oder Stromunfall die Ursache des Kreislaufstillstandes. [1]

[1] Pell JP, Sirel JM, Marsden AK et al.: Presentation, management, and outcome of out of hospital cardiopulmonary arrest: comparison by underlying aetiology. Heart (2003) 89:839–842. PMID 12860852

Anmerkungen

Die in der Wikipedia angegebene Quelle wird für den nächsten Absatz verwendet.

Sichter
(WiseWoman), Hindemith

[3.] Lr/Fragment 002 24 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:29 WiseWoman
Erstellt: 24. September 2014, 22:34 (WiseWoman)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 24-33
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Unter einer Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Reanimation versteht man das Durchführen von Maßnahmen, die einen Atem- und Kreislaufstillstand versuchen aufzuheben. Dabei lassen sich Basismaßnahmen, die im Rahmen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchgeführt werden, von erweiterten Maßnahmen unterscheiden. Basismaßnahmen, die sowohl von Laien als auch von professionellen Helfern durchgeführt werden müssen, umfassen das Erkennen des Kreislaufstillstandes, Absetzen eines Notrufes, Freimachen der Atemwege, Beatmung des Patienten und die Durchführung einer Herzdruckmassage sowie das Anwenden eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Das Ziel dieser Maßnahmen ist die Versorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff. Unter einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder im Englischen cardiopulmonary resuscitation (CPR), vereinfacht auch oft Wiederbelebung oder Reanimation genannt, versteht man das Durchführen von Maßnahmen, die einen Atem- und Kreislaufstillstand beenden sollen. Dabei lassen sich Basismaßnahmen, die im Rahmen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchgeführt werden, von erweiterten Maßnahmen unterscheiden. [...]

Basismaßnahmen, die sowohl von Laien als auch von professionellen Helfern durchgeführt werden müssen, umfassen das Erkennen des Kreislaufstillstandes, Absetzen eines Notrufes, Freimachen der Atemwege, Beatmung des Patienten und die Durchführung einer Herzdruckmassage sowie das Anwenden eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Das Ziel dieser Maßnahmen ist die Versorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Quelle.

Sichter
(WiseWoman), Hindemith

[4.] Lr/Fragment 003 01 - Diskussion
Bearbeitet: 26. October 2014, 05:16 Klgn
Erstellt: 29. September 2014, 20:12 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-10
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Erweiterte Maßnahmen, die von Mitarbeitern des Rettungsdienstes, Notarzt und medizinischem Fachpersonal im Krankenhaus durchgeführt werden, haben zum Ziel, den Kreislaufstillstand zu beenden und eine regelmäßige Herzaktion wiederherzustellen. Dabei kommen die Gabe von Medikamenten, die Intubation, die Defibrillation und äußere (transkutane) Herzschrittmacher zum Einsatz. Die Durchführung der Reanimation wird in wissenschaftlich basierten Richtlinien beschrieben. Aktuell sind die Reanimationsrichtlinien des European Resuscitation Council (ERC) von 2010. Die praktische Umsetzung und Durchführung kann in verschiedenen Ländern, medizinischen Institutionen und Hilfsorganisationen davon abweichen. Erweiterte Maßnahmen, die von Mitarbeitern des Rettungsdienstes, Notarzt und medizinischem Fachpersonal im Krankenhaus durchgeführt werden, haben zum Ziel, den Kreislaufstillstand zu beenden und eine regelmäßige Herzaktion wiederherzustellen. Dabei kommen die Gabe von Medikamenten, die Intubation, die Defibrillation und äußere (transkutane) Herzschrittmacher zum Einsatz.

Die Durchführung der Reanimation wird in wissenschaftlich basierten Richtlinien beschrieben. Aktuell sind die Reanimationsrichtlinien des European Resuscitation Council (ERC) von 2010, die diesem Artikel zu Grunde liegen. Die praktische Umsetzung und Durchführung wird in verschiedenen Ländern, medizinischen Institutionen und Hilfsorganisationen davon abweichen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[5.] Lr/Fragment 003 11 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:24 Singulus
Erstellt: 3. October 2014, 08:00 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Horst 2010, KomplettPlagiat, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 11-20
Quelle: Horst 2010
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 29 ff.; 3: 1 ff.
Basismaßnahmen. Den aktuellen Leitlinien zufolge wird bei einem beobachteten Herzkreislaufstillstand ein Notruf abgesetzt und dann unverzüglich mit der Herzdruckmassage (30 Kompressionen) in einer Frequenz von 100 pro Minute begonnen. Das Verhältnis Herzdruckmassage zu Beatmung sollte 30:2 betragen und so lange durchgeführt werden, bis professionelle Hilfe den Patienten erreicht oder sich wiederkehrende Lebenszeichen einstellen [33]. Nach der Diagnose eines Herzkreislaufstillstandes durch professionelle Helfer finden neben den Basismaßnahmen (Basic Life Support, BLS) auch erweiterte Reanimationsmaßnahmen (Advanced Life Support, ALS) in Form von Defibrillatoren, Medikamentengabe und anderen intensivmedizinischen Behandlungsformen statt.

[33] European Resuscitation Council (ERC), https://www.erc.edu/

Den aktuellen Leitlinien zufolge wird bei einem beobachteten Herzkreislaufstillstand ein Notruf abgesetzt und dann unverzüglich mit der Herzdruckmassage (30 Kompressionen) in einer Frequenz von 100 pro Minute begonnen. Das Verhältnis Herzdruckmassage zu Beatmung sollte 30:2 betragen und so lange durchgeführt werden, bis professionelle Hilfe den Patienten erreicht oder sich wiederkehrende

[Seite 3:]

Lebenszeichen einstellen. Nach der Diagnose eines Herzkreislaufstillstandes durch professionelle Helfer finden neben den Basismaßnahmen (Basic Life Support, BLS) auch erweiterte Reanimationsmaßnahmen (Advanced Life Support, ALS) in Form von Defibrillatoren, Medikamentengabe und anderen intensivmedizinischen Behandlungsformen statt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[6.] Lr/Fragment 003 22 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:30 WiseWoman
Erstellt: 29. September 2014, 20:18 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 22-35
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Ziel der erweiterten Maßnahmen, auch als advanced life support (ALS, Begriff des European Resuscitation Council) oder advanced cardiac life support(ACLS, Bezeichnung der American Heart Association) bezeichnet, ist die Wiederherstellung eines physiologischen Herzrhythmus des Patienten. Dergleichen sind die Atemwegssicherung mittels Intubation, Anlage eines venösen Zuganges, die medikamentöse Basistherapie sowie die Therapie reversibler Ursachen des Kreislaufstillstandes. Bei der Therapie wird zudem zwischen defibrillierbaren und nicht-defibrillierbaren Formen des Herzkreislaufstillstands unterschieden. Bei einem defibrillierbaren Rhythmus, meist Kammerflimmern, hat die schnelle Anwendung eines Defibrillators oberste Priorität [33]. Auch die Gabe von antiarrhythmischen Medikamenten kommt in Frage.

Der Ablauf der Maßnahmen wird in den Richtlinien des ERC als Algorithmus beschrieben, wodurch eine standardisierte und einheitliche Durchführung ermöglicht wird.


[33] European Resuscitation Council (ERC), https://www.erc.edu/

Ziel der erweiterten Maßnahmen, auch als advanced life support (ALS, Begriff des European Resuscitation Council) oder advanced cardiac life support (ACLS, Bezeichnung der American Heart Association) bezeichnet, ist die Wiederherstellung eines physiologischen Herzrhythmus des Patienten. Dergleichen sind die Atemwegssicherung mittels Intubation, Anlage eines venösen Zuganges, die medikamentöse Basistherapie sowie die Therapie reversibler Ursachen des Kreislaufstillstandes. Bei der Therapie wird zudem, wie bereits beschrieben, zwischen defibrillierbaren und nicht-defibrillierbaren Formen des Kreislaufes unterschieden. Bei einem defibrillierbaren Rhythmus, meist Kammerflimmern, hat die schnelle Anwendung eines Defibrillators oberste Priorität. Auch die Gabe von antiarrhythmischen Medikamenten kommt in Frage.

Der Ablauf der Maßnahmen wird in den Richtlinien des ERC als Algorithmus beschrieben, wodurch eine standardisierte und einheitliche Durchführung ermöglicht wird.[11]


[11] Deakin CD et al: European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2010 Section 4. Adult advanced life support. Resuscitation. 2010 Oct;81(10):1305-52. PMID 20956049

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[7.] Lr/Fragment 004 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:30 WiseWoman
Erstellt: 29. September 2014, 20:25 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Besonders für die Maßnahmen der erweiterten Therapie ist die Unterscheidung von tachysystolischen hyperdynamen (defibrillierbaren, elektrisch aktiven) und asystolischen hypodynamen (nicht-defibrillierbaren, elektrisch inaktiven) Kreislaufstillständen wichtig. Bei der hyperdynamen Form zeigen das Myokard und das Erregungsleitungssystem des Herzens eine Aktivität, die jedoch ungeordnet ist. Es findet keine koordinierte Herzarbeit und damit kein wesentlicher Auswurf von Blut in den Kreislauf mehr statt. Pulslose ventrikuläre Tachykardie (VT), Kammerflattern und Kammerflimmern (VF) sind mögliche Ursachen dieser Art des Kreislaufstillstandes. Sie geht nach einigen Minuten unweigerlich in die hypodyname Form über, bei der keine elektrische Aktivität mehr nachweisbar ist und die als Asystolie bezeichnet wird. Eine Sonderform ist die elektromechanische Entkoppelung (EMD = „weak action“ = Hyposystolie, PEA = pulslose elektrische Aktivität), bei der zwar eine geordnete elektrische Aktivität beobachtet wird, diese jedoch keine Auswurfleistung in Form einer Pulswelle mehr bewirkt.

Lr 04a diss.png

Abbildung 1: BLS nach den Richtlinien des ERC

Besonders für die Maßnahmen der erweiterten Therapie ist die Unterscheidung von hyperdynamen (defibrillierbaren, elektrisch aktiven, hypersystolischen) und hypodynamen (nicht-defibrillierbaren, elektrisch inaktiven, asystolischen) Kreislaufstillständen wichtig. Bei der hyperdynamen Form, die in ca. 25 % der Fälle beim Auffinden des Patienten vorliegt, zeigen Muskel und Erregungsleitungssystem des Herzens eine Aktivität, die jedoch ungeordnet ist. Es findet keine koordinierte Herzarbeit und damit kein wesentlicher Auswurf von Blut in den Kreislauf mehr statt. Pulslose ventrikuläre Tachykardie (ventricular tachycardia, VT), Kammerflattern und Kammerflimmern (ventricular fibrillation, VF) sind mögliche Ursachen dieser Art des Kreislaufstillstandes. Sie geht nach einigen Minuten unweigerlich in die hypodyname Form über, bei der keine elektrische Aktivität mehr nachweisbar ist und die als Asystolie bezeichnet wird. Eine Sonderform ist die elektromechanische Entkoppelung (EMD, PEA), bei der zwar eine geordnete elektrische Aktivität beobachtet wird, diese jedoch keine Auswurfleistung in Form einer Pulswelle mehr bewirkt.[2][3]

Lr 04a source.png

Erkennen eines Kreislaufstillstandes und Durchführung der Basismaßnahmen (Basic Life Support)


[...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Grafik ist identisch in WP.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[8.] Lr/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:31 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 05:48 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Defibrillation. Die Defibrillation ist bei Kammerflimmern, Kammerflattern und pulsloser elektrischer Aktivität das Mittel der Wahl, bei Asystolie jedoch nicht angezeigt. Bei Defibrillatoren mit biphasischem Impuls wird ein Schock von 150–360 J appliziert, bei älteren, monophasischen Geräte ein Schock von 360 J. Durch diesen Stromstoß kann die ungeordnete elektrische Aktivität des Herzmuskels durchbrochen und ein Neustart mit regulärem Rhythmus ermöglicht werden. Direkt nach einer jeden Defibrillation wird zunächst mit Herzdruckmassage und Beatmung im Verhältnis 30:2 für zwei Minuten fortgefahren. Erst dann wird eine erneute Rhythmus- und Pulskontrolle durchgeführt. Bei pulsloser elektrischer Aktivität oder bei Asystolie mit P-Wellen im EKG kann der Einsatz eines transkutanen Schrittmachers erwogen werden.

Eine Entwicklung der letzten Jahre ist die zunehmende Verbreitung von automatisierten Defibrillatoren an öffentlichen Plätzen. Diese automatisierten externen Defibrillatoren (AED) verfügen über eine automatisierte Rhythmuserkennung und ermöglichen mittels akustischer Anleitung auch dem Ersthelfer, eine Defibrillation durchzuführen. Das Gerät diagnostiziert selbstständig und gibt dem Anwender genaue Anweisungen. Ist eine Defibrillation notwendig, braucht der Helfer nur der Ansage folgend den Auslöseknopf zu drücken.

Atemwegssicherung. Die endotracheale Intubation gilt als Goldstandard bei der Atemwegssicherung im Rahmen der Reanimation. Dabei wird ein Tubus durch Mund oder Nase zwischen den Stimmlippen des Kehlkopfes hindurch in die Luftröhre geschoben. Vorteile der Intubation sind Schutz vor Aspiration von Mageninhalt und die Möglichkeit der kontrollierten manuellen oder maschinellen Beatmung. Da die endotracheale Intubation einen erhöhten Schwierigkeitsgrad aufweist, sollen laut Richtlinien nur geübte und erfahrene Helfer diese Methode anwenden. Als Alternativen werden der Einsatz von Larynxtubus, Combitubus oder Larynxmaske empfohlen.

Für die Intubation sollte die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) nicht oder nur kurz unterbrochen werden. Ein Intubationsversuch soll nicht länger als 10 Sekunden dauern. Die korrekte Lage des Tubus muss klinisch (Atemgeräusch über den Lungen) oder durch den Nachweis von CO2 (Kapnometrie) in der ausgeatmeten Luft überprüft werden. Nach erfolgreicher Intubation wird die Herzdruckmassage kontinuierlich, die Beatmung mit einer Frequenz von 10/min fortgeführt.

Die Defibrillation ist bei Kammerflimmern, Kammerflattern und pulsloser ventrikulärer Tachykardie das Mittel der Wahl, bei Asystolie jedoch nicht angezeigt. Bei Defibrillatoren mit monophasischem Impuls wird ein Schock von 360 Joule appliziert, bei solchen mit biphasischem Schockverlauf 150–200 Joule beim ersten, 200–360 bei allen weiteren Schocks. Durch diesen Stromstoß kann die ungeordnete elektrische Aktivität des Herzmuskels durchbrochen und ein Neustart mit regulärem Rhythmus ermöglicht werden. Direkt nach jeder Defibrillation wird zunächst mit Herzdruckmassage und Beatmung im Verhältnis 30:2 für zwei Minuten fortgefahren. Erst dann wird eine erneute Rhythmus- und Pulskontrolle durchgeführt, denn sollte die Defibrillation den Herzrhythmus erfolgreich wiederhergestellt haben, ist die anfängliche Auswurfsleistung zu gering, um eine ausreichende Perfusion sicherzustellen. Bei pulsloser elektrischer Aktivität oder bei Asystolie mit P-Wellen im EKG kann der Einsatz eines transkutanen Schrittmachers erwogen werden.[11][3]

Eine Entwicklung der letzten Jahre ist die zunehmende Verbreitung von automatisierten Defibrillatoren an öffentlichen Plätzen. Diese Automatisierten externen Defibrillatoren (AED) verfügen über eine automatisierte Rhythmuserkennung und ermöglichen mittels akustischer Anleitung auch dem Ersthelfer, eine Defibrillation durchzuführen. Das Gerät diagnostiziert selbstständig das vorliegende Problem und gibt dem Anwender genaue Anweisungen. Ist eine Defibrillation notwendig, braucht der Helfer nur der Ansage folgend den Auslöseknopf zu drücken.[2]

Atemwegssicherung

Die endotracheale Intubation gilt als Goldstandard bei der Atemwegssicherung im Rahmen der Reanimation. Dabei wird ein Tubus durch Mund oder Nase zwischen den Stimmlippen des Kehlkopfes (Larynx) hindurch in die Luftröhre (Trachea) geschoben. Vorteile der Intubation sind Schutz vor Aspiration von Mageninhalt und die Möglichkeit der kontrollierten manuellen oder maschinellen Beatmung. Da die endotracheale Intubation einen erhöhten Schwierigkeitsgrad aufweist, sollen laut Richtlinien nur geübte und erfahrene Helfer diese Methode anwenden. Als Alternativen werden der Einsatz von Larynxtubus, Combitubus oder Larynxmaske empfohlen.[11]

Für die Intubation sollte die HLW nicht oder nur kurz unterbrochen werden. Ein Intubationsversuch soll nicht länger als 10 Sekunden dauern. Die korrekte Lage des Tubus muss klinisch (etwa Atemgeräusch über den Lungen) oder durch den Nachweis von CO2 (Kapnometrie) in der ausgeatmeten Luft überprüft werden. Nach erfolgreicher Intubation wird die Herzdruckmassage kontinuierlich, die Beatmung mit einer Frequenz von 10/min fortgeführt.[11]


[...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[9.] Lr/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:31 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 06:16 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Lr 06a diss.png

Abbildung 2: ALS nach den Richtlinien des ERC

Medikamente. Die Medikamentengabe erfolgt bevorzugt intravenös, da dieser Zugang schnell und sicher ist. Eine Alternative ist die Gabe über einen intraossären Zugang durch Punktion des Knochenmarks, die oft bei kleinen Kindern [angewandt wird.]

Lr 06a source.png

Algorithmus der kardiopulmonalen Reanimation

[...]

Medikamente Die Medikamentengabe erfolgt bevorzugt intravenös, da dieser Zugang schnell und sicher ist. Eine Alternative ist die Gabe über einen intraossären Zugang durch Punktion des Knochenmarks, die oft bei kleinen Kindern angewandt wird

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Abbildung 2 findet sich identisch in der WP.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[10.] Lr/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:32 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 06:22 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Gabe von Medikamenten durch den Tubus (endobronchiale Applikation) wird nicht empfohlen, da eine sichere Resorption und ein Anstieg des Plasmaspiegels nicht gewährleistet sind. Eine intrakardiale Gabe direkt in das Herz ist veraltet und wird ebenfalls nicht durchgeführt.

Adrenalin ist das Standardmedikament der Reanimation. Es wird aufgrund seiner α-adrenergen vasokonstriktorischen Eigenschaften gegeben, die zu einer Verengung der peripheren Blutgefäße führen, was die Durchblutung des Herzens und des Gehirns verbessert (1 mg alle 3 bis 5 Minuten). Bei Kammerflimmern oder Kammertachykardie und dreimaliger erfolgloser Defibrillation wird das Antiarrhythmikum Amiodaron (300 mg) gegeben. Es hat das zuvor übliche Lidocain in den Empfehlungen abgelöst.

Die 2010 aktualisierten Reanimationsrichtlinien empfehlen bei einer Asystolie oder einer pulslosen elektrischen Aktivität keine Gabe von Atropin mehr, da ein Benefit durch die Blockierung des parasympathischen Nervensystems (Parasympathikolyse) nicht nachgewiesen werden konnte [33].

Die früher praktizierte „Pufferung“ der Azidose des Kreislaufs im Rahmen eines Kreislaufstillstandes mit Natriumbikarbonat ist routinemäßig nicht mehr gerechtfertigt. Bei schweren Azidosen kann die Gabe von kleinen Dosen erwogen werden. Bei speziellen Rhythmusstörungen kann weiterhin die Gabe von Magnesiumsulfat in Betracht kommen. Für den Einsatz eines Thrombolytikums bei Verdacht auf einen Herzinfarkt liegen nur ungenügende Daten vor; er sollte jedoch bei Verdacht auf Lungenembolie erwogen werden.

Kausale Therapie. Neben den Reanimationsmaßnahmen, die eine symptomatische Therapie darstellen, muss auch versucht werden, die reversiblen Ursachen des Kreislaufstillstandes zu diagnostizieren und ursächlich zu behandeln. Zu den reversiblen Ursachen zählen eine ungenügende Sauerstoffversorgung des Patienten (Hypoxie), ein Mangel an Blutvolumen (hypovolämischer Schock), Unterkühlung (Hypothermie) und metabolische Störungen, insbesondere eine Hypo- oder Hyperkaliämie. Als weitere kurzfristig im Rahmen einer Reanimation therapierbare Ursachen gelten eine Herzbeuteltamponade, Vergiftung, Thromboembolien (Herzkranz- oder Lungengefäße) sowie ein Spannungspneumothorax. Zu den möglichen, daraus abgeleiteten Maßnahmen zählen der Einsatz von Thrombolytika bei einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie, die Behandlung eines akuten Blutverlustes durch Infusionstherapie, weiterhin die Korrektur von Elektrolytstörungen, das Aufwärmen von unterkühlten Patienten, die Verabreichung von Antidota bei Vergiftungen, die Entlastung von Spannungspneumothoraces sowie die Therapie weiterer spezieller Krankheitsbilder, z. B. akute obstruktive [Atemwegserkrankungen (Asthmaanfall) oder Anaphylaxien.]

Von der Gabe von Medikamenten durch den Tubus (endobronchiale Applikation) wird abgeraten, da eine sichere Resorption nicht gewährleistet ist und der Plasmaspiegel des Medikaments nicht vorhersagbar ist. Eine intrakardiale Gabe direkt in das Herz ist veraltet und wird ebenfalls nicht durchgeführt.

Adrenalin ist das Standardmedikament der Reanimation. Es wird aufgrund seiner α-adrenergen vasokonstriktorischen Eigenschaften gegeben, die zu einer Verengung der peripheren Blutgefäße führen, was die Durchblutung von Herz und Gehirn verbessert (1 mg alle drei bis fünf Minuten). [...] Bei anhaltendem Kammerflimmern oder Kammertachykardie und dreimaliger Defibrillation wird das Antiarrhythmikum Amiodaron (300 mg) gegeben. Es hat das zuvor übliche Lidocain in den Empfehlungen abgelöst.[13]. Die 2010 aktualisierten Reanimationsrichtlinien empfehlen bei einer Asystolie oder einer pulslosen elektrischen Aktivität keine Gabe von Atropin mehr, da ein Benefit durch die Blockierung des parasympathischen Nervensystems (Parasympathikolyse) nicht nachgewiesen werden konnte.

Die früher praktizierte „Pufferung“ der Azidose (Übersäuerung) des Kreislaufs im Rahmen eines Kreislaufstillstandes mit Natriumbicarbonat ist nicht mehr gerechtfertigt. [...] Bei speziellen Rhythmusstörungen kann weiterhin die Gabe von Magnesiumsulfat in Betracht kommen. Für den Einsatz eines Thrombolytikums bei Verdacht auf einen Herzinfarkt liegen nur ungenügende Daten vor; er sollte jedoch bei Verdacht auf Lungenembolie erwogen werden.[11]

Kausale Behandlung

Neben den Reanimationsmaßnahmen, die eine symptomatische Therapie darstellen, muss auch versucht werden, die reversible Ursachen des Kreislaufstillstandes zu diagnostizieren und ursächlich zu behandeln (kausale Therapie). Zu den reversiblen Ursachen zählen eine ungenügende Sauerstoffversorgung des Patienten (Hypoxie), ein Mangel an Blutvolumen (hypovolämischer Schock), Unterkühlung (Hypothermie) und metabolische Störungen, insbesondere zuviel oder zuwenig Kalium in Blut. Als weitere kurzfristig im Rahmen einer Reanimation therapierbare Ursachen gelten eine Herzbeuteltamponade, Vergiftung, Thromboembolien (Herzkranz- oder Lungengefäße) sowie ein Spannungspneumothorax.[14]

Zu den möglichen, daraus abgeleiteten Maßnahmen zählen der Einsatz von Thrombolytika bei einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie, die Behandlung eines akuten Blutverlustes durch Infusionstherapie, weiterhin die Korrektur von Elektrolytstörungen, das Aufwärmen von unterkühlten Patienten, die Verabreichung von Antidota bei Vergiftungen, die Entlastung von Spannungspneumothoraces sowie die Therapie weiterer spezieller Krankheitsbilder wie akuten obstruktiven Atemwegserkrankungen (Asthma-Anfall) oder Anaphylaxien.


[...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[11.] Lr/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:32 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 06:36 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-16
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Diese Maßnahmen werden in der Postreanimationsphase fortgesetzt.

Postreanimationsphase. Die Versorgungsphase nach einer erfolgreichen Reanimation (Postreanimationsphase, post-resuscitation care) beginnt mit dem Wiedereinsetzen eines spontanen Kreislaufes (return of spontaneous circulation, ROSC). Sie beinhaltet eine weitere präklinische Stabilisierung, den Transport in ein geeignetes Zentrum sowie eine erweiterte intensivmedizinische Behandlung und Überwachung. Die Maßnahmen in dieser Phase beeinflussen die Prognose signifikant.

Im Vordergrund stehen in dieser Phase kausale Therapiemaßnahmen wie z. B. eine Reperfusionstherapie nach Herzinfarkt oder die operative Versorgung von Verletzungen. Daneben erfolgt die symptomatische Behandlung der Herzkreislauffunktion, um eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff, insbesondere des Gehirns, sicherzustellen. Dazu ist unter Umständen eine Beatmungstherapie unter Sedierung, eine Schrittmachertherapie sowie der vielfältige Einsatz von Medikamenten notwendig. Daneben werden weitere wichtige Körperparameter überwacht und Störungen gegebenenfalls behandelt.

Die Maßnahmen werden in der Postreanimationsphase (s. u.) fortgesetzt.[11][14]

[...]

Postreanimationsphase

Die Versorgungsphase nach einer erfolgreichen Reanimation (Postreanimationsphase, post-resuscitation care) beginnt mit dem Wiedereinsetzen eines spontanen Kreislaufes (return of spontaneous circulation, ROSC). Sie beinhaltet eine weitere präklinische Stabilisierung, den Transport in ein geeignetes Zentrum sowie eine erweiterte intensivmedizinische Behandlung und Überwachung. Die Maßnahmen in dieser Phase beeinflussen die Prognose signifikant.[11][18]

Im Vordergrund stehen in dieser Phase kausale Therapiemaßnahmen wie z. B. eine Reperfusionstherapie nach Herzinfarkt oder die operative Versorgung von Verletzungen. Daneben erfolgt die symptomatische Behandlung von Atmungs- und Herz-Kreislauffunktion, um eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff, insbesondere des Gehirns, sicherzustellen. Dazu ist unter Umständen eine Beatmungstherapie unter Sedierung, eine Schrittmachertherapie sowie der vielfältige Einsatz von Medikamenten notwendig, u.a. um mit Katecholaminen einen ausreichenden organversorgenden Blutdruck sicherzustellen, oder Krämpfe und Myoklonien zu behandeln. Daneben werden weitere wichtige Körperparameter überwacht und Störungen gegebenenfalls behandelt.


[...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[12.] Lr/Fragment 008 22 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:25 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 06:53 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Myokardinfarkt 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 22-35
Quelle: Wikipedia Myokardinfarkt 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Vordringliches Therapieziel ist die möglichst rasche Eröffnung des betroffenen und in dieser Situation meist verschlossenen Herzkranzgefäßes. Diese Wiederherstellung der Durchblutung wird Reperfusionstherapie genannt. Je früher diese erfolgt, umso besser kann die Ischämieausdehnung verhindert werden. Als Reperfusionstherapie sind zwei Behandlungsverfahren etabliert:
  • Primär-/Akut-PCI (auch Direkt-PTCA oder Primär-PTCA): mechanische Öffnung (Rekanalisation) des Gefäßes mit anschließender Ballondilatation mit oder ohne Stentimplantation mittels Herzkatheter.
  • Konservative Therapie mit Aktivatoren der Fibrinolyse (Lysetherapie oder Thrombolyse): intravenöse Gabe eines gerinnselauflösenden Medikamentes. Dieses Thrombolytikum/Fibrinolytikum kann vom Notarzt bereits am Einsatzort verabreicht werden (prästationäre Lyse) und führt durch den frühen Behandlungsbeginn zu besseren Ergebnissen als eine Therapieeinleitung im Krankenhaus.
Vordringliches Therapieziel beim ST-Hebungsinfarkt ist die möglichst rasche Eröffnung des betroffenen und in dieser Situation meist verschlossenen Herzkranzgefäßes. Diese Wiederherstellung der Durchblutung im Infarktgebiet wird Reperfusionstherapie genannt. Je früher diese erfolgt, umso besser kann eine Infarktausdehnung verhindert werden („time is muscle“). Gelingt es, die Reperfusionstherapie bereits in der ersten Stunde nach Infarkteintritt anzuwenden, so können viele dieser Infarkte sogar verhindert werden.

Als Reperfusionstherapie sind zwei Behandlungsverfahren etabliert:

  • Primär-PCI (auch Direkt-PTCA oder Primär-PTCA): mechanische Öffnung (Rekanalisation) des Gefäßes mit anschließender Ballondilatation und Stentimplantation mittels Herzkatheter.
  • Lysetherapie oder Thrombolyse: intravenöse Gabe eines gerinnselauflösenden Medikamentes. Dieses Thrombolytikum kann vom Notarzt bereits am Einsatzort verabreicht werden (prästationäre Lyse) und führt durch frühen Behandlungsbeginn zu besseren Ergebnissen als eine Therapieeinleitung im Krankenhaus.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[13.] Lr/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:26 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 07:05 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Myokardinfarkt 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-8
Quelle: Wikipedia Myokardinfarkt 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Bei gleichzeitiger Verfügbarkeit ist die Primär-PCI in einem erfahrenen Zentrum die bevorzugte Strategie. Da aber weniger als 20 % der deutschen Krankenhäuser über die Möglichkeit zur Primär-PCI verfügen, muss die Entscheidung zur optimalen Therapie im Einzelfall getroffen werden. Viele Notärzte sind mit 12-Kanal-EKG-Geräten und Medikamenten für eine Lysetherapie ausgerüstet, so dass sie heute sofort nach Diagnosestellung in Abhängigkeit von der Dauer der Ischämiezeit, dem Patientenzustand, der Verfügbarkeit eines erfahrenen Herzkatheterteams und der Transportentfernung die bestmögliche Reperfusionstherapie auswählen können. Bei gleichzeitiger Verfügbarkeit ist die Primär-PCI in einem erfahrenen Zentrum die bevorzugte Strategie. Da aber weniger als 20 % der deutschen Krankenhäuser über die Möglichkeit zur Primär-PCI verfügen, muss die Entscheidung zur optimalen Therapie im Einzelfall getroffen werden. Viele Notärzte sind mit 12-Kanal-EKG-Geräten und Medikamenten für eine Lysetherapie ausgerüstet, so dass sie heute sofort nach Diagnosestellung in Abhängigkeit von der Infarktdauer, dem Patientenzustand, der Verfügbarkeit eines erfahrenen Herzkatheterteams und der Transportentfernung die bestmögliche Reperfusionstherapie auswählen können.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[14.] Lr/Fragment 009 09 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:26 Singulus
Erstellt: 3. October 2014, 08:26 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Horst 2010, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 9-13, 16-32
Quelle: Horst 2010
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: letzte Zeile; 5: 1 ff.
An einer selektierten Patientengruppe mit ST-Streckenhebung und myokardialem Infarkt nach out-of-hospital-cardiac arrest konnte ein primäres Überleben nach perkutaner koronarer Intervention (PCI) von 88 % nachgewiesen werden, während das 1-Jahres-Überleben mit 72 % angegeben wird [62].

Hypothermiebehandlung. Zur Minderung des zerebralen Schadens wird für bewusstlose Erwachsene nach einer überlebten Reanimation eine Abkühlung auf 32– 34 °C für 12–24 Stunden empfohlen (therapeutische Hypothermie). Nachdem man im Tiermodell nachweisen konnte, dass die Anwendung einer Hypothermiebehandlung bei Hunden nach induziertem Herzkreislaufstillstand das Überleben dieser ohne funktionelle oder histologische zerebrale Schädigungsmuster erreichen kann [8], ist gemäß den Leitlinien die Hypothermietherapie ein wichtiger Faktor. Eine Studie untersuchte detailliert die Effekte einer hypothermen Behandlung bei Patienten nach Herzkreislaufstillstand und kam zu dem Schluss, dass mit Erreichen einer Zieltemperatur von in der Harnblase gemessenen 32-34 °C für durchschnittlich 24 Stunden sowohl eine Verbesserung des neurologischen Outcomes, als auch eine Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach sechs Monaten [50] erzielt werden konnte. Basierend auf dieses Wissen hat die milde therapeutische Hypothermie auch Einzug in die internationalen Leitlinien gefunden [33]. Die Wiederaufwärmphase muss langsam und kontrolliert erfolgen (empfohlen werden 0,2 °C pro Stunde) [11]. Insgesamt werden in Deutschland im Durchschnitt mehr als die Hälfte aller Patienten nach einer Reanimation nicht mit einer Hypothermie behandelt. Für eine Hypothermiebehandlung stehen mehrere Systeme zur Verfügung, die mittels invasiver und nicht invasiver Methoden sowohl getrennt, als auch in Kombination angewandt werden können.


[8] Behringer W, Safar P, Wu X, Kentner R, Radovsky A, Kochanek PM, Dixon CE, Tisherman SA, (2003) Survival without brain damage after clinical death of 60- 120 mins in dogs using suspendedanimation by profound hypothermia. Crit Care Med, 31(5): p. 1523-31.

[11] Bernard S, (2006) Therapeutic hypothermia after cardiac arrest. Neurol Clin, 24(1): p. 61-71.

[33] European Resuscitation Council (ERC), https://www.erc.edu/

[50] Hypothermia after Cardiac Arrest Study Group, (2002) Mild therapeutic hypothermia to improve the neurologic outcome after cardiac arrest. N Engl J Med, 346(8): p. 549-56.

[62] Marcusohn E, Roguin A, Sebbag A, Aronson D, Dragu R, Amikam S, Boulus M, Grenadier E, Kerner A, Nikolsky E, Markiewicz W, Hammerman H, Kapeliovich M, (2007) Primary percutaneous coronary intervention after out-

An einer selektierten Patientengruppe mit ST-Streckenhebung und myokardialem

[Seite 5]

Infarkt nach out-of-hospital-cardiac arrest konnte ein primäres Überleben nach perkutaner koronarer Intervention (PCI) von 88% nachgewiesen werden, während das 1-Jahres-Überleben mit 72% angegeben wird [Markusohn, 2007].

Hypothermiebehandlung: Nachdem man im Tiermodell nachweisen konnte, dass die Anwendung einer Hypothermiebehandlung bei Hunden nach induziertem Herzkreislaufstillstand das Überleben dieser ohne funktionelle oder histologische zerebrale Schädigungsmuster erreichen kann [Behringer, 2003], ist gemäß den Leitlinien die Hypothermietherapie ein wichtiger Faktor. [...]

Eine Studie untersuchte detailliert die Effekte einer hypothermen Behandlung bei Patienten nach Herzkreislaufstillstand und kam zu dem Schluss, dass mit Erreichen einer Zieltemperatur von in der Harnblase gemessenen 32-34°C für durchschnittlich 24 Stunden sowohl eine Verbesserung des neurologischen Outcomes als auch eine Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach sechs Monaten [Hypothermiagroup, 2002] erzielt werden konnte. Basierend auf dieses Wissen hat die milde therapeutische Hypothermie auch Einzug in die internationalen Leitlinien gefunden [Wenzel, 2006]. Die Wiederaufwärmphase muss langsam und kontrolliert erfolgen (empfohlen werden 0,2°C pro Stunde) [Bernard, 2006]. Insgesamt werden in Deutschland im Durchschnitt mehr als die Hälfte aller Patienten nach einer Reanimation nicht mit einer Hypothermie behandelt. Für eine Hypothermiebehandlung stehen in praxi mehrere Systeme zur Verfügung, die mittels invasiver und nicht invasiver Methoden sowohl getrennt als auch in Kombination angewandt werden können.


[Behringer, 2003] Behringer W, Safar P, Wu X, Kentner R, Radovsky A, Kochanek PM, Dixon CE, Tisherman SA (2003) Survival without brain damage after clinical death of 60-120 mins in dogs using suspended animation by profound hypothermia. Crit Care Med May;31(5):1523-31

[Bernard, 2006] Bernard S (2006) Therapeutic hypothermia after cardiac arrest. Neurol Clin Feb;24(1):61-71

[Hypothermiagroup, 2002] Hypothermia after Cardiac Arrest Study Group (2002) Mild therapeutic hypothermia to improve the neurologic outcome after cardiac arrest. N Engl J Med Feb 21;346(8):549-56

[Markusohn, 2007] Markusohn E, Roguin A, Sebbag A, Aronson D, Dragu R, Amikam S, Boulus M, Grenadier E, Kerner A, Nikolsky E, Markiewicz W, Hammerman H, Kapeliovich M (2007) Primary percutaneous coronary intervention after out-of-hospital cardiac arrest: patients and outcomes. Isr Med Assoc J Apr;9(4):257-9

[Wenzel, 2006] Wenzel V, Russo S, Arntz HR, Bahr J, Baubin MA, Bottiger BW, Dirks B, Dorges V, Eich C, Fischer M, Wolcke B, Schwab S, Voelckel WG, Gervais HW; European Resuscitation Council (2006) The new 2005 resuscitation guidelines of the European Resuscitation Council: comments and supplements. Anaesthesist Sep;(55(9):958-66

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Auch alle Literaturverweise sind übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[15.] Lr/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:23 Singulus
Erstellt: 3. October 2014, 08:38 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Horst 2010, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-23
Quelle: Horst 2010
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 5: 25 ff.; 6: 1 ff.
In der Literatur beschriebene Nebenwirkungen der Kühlung sind neben Infektionen und Koagulopathien auch Arrhythmien, diese treten allerdings unter einem guten Monitoring und einer Temperatur über 32 °C relativ selten auf [5].

Die Hypothermiebehandlung ist neuroprotektiv, da sie das Auftreten eines Hirnödems verhindern kann. Bei einer Reduktion von 1 °C oberhalb von 28 °C trägt sie zu einer Verringerung des zerebralen Stoffwechsels um 6 % bei. Dies beinhaltet vor allem chemische Vorgänge, die zu Zelltod und zur Produktion freier Radikale, erregender Neurotransmitter und Kalziumverschiebungen führen können [77].

1.1.4 Komplikationen

Durch die Reanimationsbehandlung selbst häufig verursachte Komplikationen sind zum einen Frakturen der Rippenbögen und oder des Sternums, dadurch eventuell auch bedingte Verletzungen an der Lunge (z.B. Pneumothorax). Zum anderen können auch innere Organe wie Leber, Milz, Magen, Herz und Gefäße beschädigt werden. Diese Komplikationen werden, da oftmals unvermeidlich, in Kauf genommen, müssen jedoch frühzeitig diagnostiziert und nach Möglichkeit therapiert werden. Darüber hinaus können als Folgeerkrankung im Rahmen des Herzkreislaufstillstandes neurologische Schäden in unterschiedlichem Ausmaß auftreten, einerseits kann es unter bestimmten Bedingungen zu einer Restitutio ad integrum, auf der anderen Seite aber auch zu einem hypoxischen Hirnschaden mit starker Einschränkung der Lebensqualität kommen. Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann ebenfalls auftreten. Auch die bei kardialer Ursache im Rahmen der PTCA erfolgten koronaren Gefäßaufweitungen können sich durch Restenosierungen wieder verschließen und den Verlauf aggravieren.


[5] Arrich J (2007) Clinical application of mild therapeutic hypothermia after cardiac arrest. European Resuscitation Council Hypothermia After Cardiac Arrest. Registry Study Group. Crit Care Med Apr, 35(4): p. 1041-7.

[77] Nolan JP, Morley PT, Vanden Hoek TL, Hickey RW, Kloeck WG, Billi J, Böttiger BW, Morley PT, Nolan JP, Okada K, Reyes C, Shuster M, Steen PA, Weil MH,Wenzel V, Hickey RW, Carli P, Vanden Hoek TL, Atkins D, (2003) International Liaison Committee on Resuscitation. Therapeutic hypothermia after cardiac arrest: an advisory statement by the advanced life supporttask force of the International Liaison Committee on Resuscitation. Circulation, 108(1): p. 118-21.

In der Literatur beschriebene Nebenwirkungen der Kühlung sind neben Infektionen und Koagulopathien auch Arrhythmien, diese treten allerdings unter einem guten Monitoring und einer Temperatur über 32°C relativ selten auf [Arrich, 2007].

Die Hypothermiebehandlung ist neuroprotektiv, da sie das Auftreten eines Hirnödems verhindern kann: Bei einer Reduktion von 1°C oberhalb von 28°C trägt sie zu einer Verringerung des zerebralen Stoffwechsel um 6% bei. Dies beinhaltet vor allem chemische Vorgänge, die zu Zelltod und zur Produktion freier Radikale, erregender Neurotransmitter und Kalziumverschiebungen fuhren können [Nolan, 2003].

[Seite 6:]

1.1.4 Komplikationen

Durch die Reanimationsbehandlung selbst häufig verursachte Komplikationen sind zum einen Frakturen der Rippenbögen und oder des Sternums, dadurch eventuell auch bedingte Verletzungen an der Lunge (z.B. Pneumothorax). Zum anderen können auch innere Organe wie Leber, Milz, Magen, Herz und Gefäße beschädigt werden. Diese werden, da oftmals unvermeidlich, in Kauf genommen, müssen jedoch frühzeitig diagnostiziert und nach Möglichkeit therapiert werden.

Darüberhinaus können als Folgeerkrankung im Rahmen des Herzkreislaufstillstandes neurologische Schäden in unterschiedlichem Ausmaß auftreten, einerseits kann es unter bestimmten Bedingungen zu einer Restitutio ad integrum, auf der anderen Seite aber auch zu einem hypoxischen Hirnschaden mit starker Einschränkung der Lebensqualität kommen. Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann ebenfalls auftreten. Auch die bei kardialer Ursache im Rahmen der PTCA erfolgten koronaren Gefäßaufweitungen können sich durch Restenosierungen wieder verschließen und den Verlauf aggravieren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[16.] Lr/Fragment 010 24 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:33 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 07:13 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 24-30
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
1.1.5 Prognose

Die Überlebensraten bei einem Herzkreislaufstillstand hängen von vielen Faktoren ab. Die zugrundeliegende Ursache, Alter und Vorerkrankungen des Betroffenen wie auch der Zeitpunkt bis zur Einleitung von Reanimationsmaßnahmen sind unter anderen für diese Rate entscheidend, weswegen allgemeine Aussagen zur Prognose schwierig sind. Die langfristige Prognose nach einer primär erfolgreichen Reanimation wird von der Grunderkrankung bestimmt.

Prognose

Die Überlebensraten bei einem Kreislaufstillstand hängen von vielen Faktoren ab. Die zugrunde liegende Ursache, Alter und Vorerkrankungen des Betroffenen wie auch der Zeitpunkt bis zur Einleitung von Reanimationsmaßnahmen sind unter anderen für diese Rate entscheidend, weswegen allgemeine Aussagen zur Prognose schwierig sind. Die langfristige Prognose nach einer primär erfolgreichen Reanimation wird von der Grunderkrankung bestimmt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[17.] Lr/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. October 2014, 20:34 WiseWoman
Erstellt: 30. September 2014, 07:17 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-27
Quelle: Wikipedia Herz-Lungen-Wiederbelebung 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Von den menschlichen Organen reagieren die Nervenzellen des Gehirns am empfindlichsten auf Sauerstoffmangel. Schon drei bis fünf Minuten nach Beginn des Kreislaufstillstands besteht die Gefahr von bleibenden Hirnschäden. Deshalb sind neben dem Überleben die neurologischen Folgeschäden ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wiederbelebung [70]. Eine Vielzahl von Patienten, die einen Kreislaufstillstand überlebt haben, trägt solche Schäden davon.

Voraussagen über neurologische Schäden nach überlebtem Herzkreislaufstillstand sind schwer zu treffen. Verlässliche diagnostische Verfahren gibt es nicht. Mit Einschränkungen weisen hohe Serumkonzentrationen der Neuron-spezifischen Enolase (NSE) und der S-100-Proteine auf ein schlechteres Outcome hin.

Die Zeit, die bis zum Beginn von Reanimationsmaßnahmen vergeht, ist der wichtigste der die Prognose beeinflussenden Faktoren. Pro Minute, die bis zum Beginn der Herz-Lungen-Wiederbelebung vergeht, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten um etwa 10 %. So sind bei Herzdruckmassage mit Beatmung und einer Defibrillation innerhalb der ersten drei bis fünf Minuten Überlebensraten von 50–75 % möglich [81], die danach stark abfallen.

Da in den europäischen Ländern die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes meist bei acht Minuten oder mehr liegt, sind die Maßnahmen von anwesenden Laien für das Überleben des Patienten entscheidend. Ein schneller Notruf, ein schneller Beginn von Basismaßnahmen und erweiterten Maßnahmen, insbesondere der Defibrillation, verdoppeln bis verdreifachen insgesamt die Überlebensquote sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.

Die Ursache des Kreislaufstillstandes ist ein weiterer wichtiger prognostischer Faktor. Während kardiale Ursachen eine Gesamtüberlebensrate von etwa 7 % aufweisen (bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus), liegt diese bei den anderen Ursachen bei nur etwa 2 %. Eine besonders schlechte Erfolgsquote haben Reanimationen bei Kreislaufstillständen, die durch Traumata verursacht sind.


[70] Neumar RW, Nolan JP, Adrie C, Aibiki M, Berg RA, Böttiger BW, Callaway C, Clark RS, Geocadin RG, Jauch EC, Kern KB, Laurent I, Longstreth WT Jr, Merchant RM, Morley P, Morrison LJ, Nadkarni V, Peberdy MA, Rivers EP, Rodriguez-Nunez A, Sellke FW, Spaulding C, Sunde K, Vanden Hoek T, (2008) Post-cardiac arrest syndrome: epidemiology, pathophysiology, treatment, and prognostication. A consensus statement from the International Liaison Committee on Resuscitation (American Heart Association, Australian and New Zealand Council on Resuscitation, European Resuscitation Council, Heart and Stroke Foundation of Canada, InterAmerican Heart Foundation, Resuscitation Council of Asia, and the Resuscitation Council of Southern Africa); the American Heart Association Emergency Cardiovascular Care Committee; the Council on Cardiovascular Surgery and Anesthesia; the Council on Cardiopulmonary, Perioperative, and Critical Care; the Council on Clinical Cardiology; and the Stroke Council. Circulation, 118(23): p. 2452-83.

[81] Pell JP, Sirel JM, Marsden AK, Ford I, Walker NL, Cobbe SM, (2003) Presentation, management, and outcome of out of hospital cardiopulmonary arrest: comparison by underlying aetiology. Heart, 89(8): p. 839-42.

Von den menschlichen Organen reagieren die Nervenzellen des Gehirns am empfindlichsten auf Sauerstoffmangel. Schon drei bis fünf Minuten nach Beginn des Kreislaufstillstands besteht die Gefahr von bleibenden Hirnschäden. Deshalb sind neben dem Überleben die neurologischen Folgeschäden ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wiederbelebung. Eine Vielzahl von Patienten, die einen Kreislaufstillstand überlebt haben, trägt solche Schäden davon. Voraussagen über neurologische Schäden nach überlebtem Kreislaufstillstand sind schwer zu treffen. Verlässliche diagnostische Verfahren gibt es nicht. Mit Einschränkungen weisen eine hohe Serumkonzentrationen der Neuronenspezifischen Enolase (NSE) und der S-100-Proteine auf ein schlechteres Outcome hin.[11]

Die Zeit, die bis zum Beginn von Reanimationsmaßnahmen vergeht, ist der wichtigste der die Prognose beeinflussenden Faktoren. Pro Minute, die bis zum Beginn der Herz-Lungen-Wiederbelebung verstreicht, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten um etwa 10 %. So sind bei Herzdruckmassage mit Beatmung und einer Defibrillation innerhalb der ersten drei bis fünf Minuten Überlebensraten von 50–75 % möglich, die danach stark abfallen. Da in den europäischen Ländern die Frist bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes meist bei acht Minuten oder mehr liegt, sind die Maßnahmen von anwesenden Laien für das Überleben des Patienten entscheidend. Ein schneller Notruf, ein schneller Beginn von Basismaßnahmen und erweiterten Maßnahmen, insbesondere der Defibrillation, verdoppeln bis verdreifachen insgesamt die Überlebensquote, bei Erwachsenen wie bei Kindern.[2][20]

Die Ursache des Kreislaufstillstandes ist ein weiterer wichtiger prognostischer Faktor. Während kardiale Ursachen eine Gesamtüberlebensrate von etwa 7 % aufweisen (bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus), liegt diese bei den anderen Ursachen bei nur etwa 2 %.[1]Eine besonders schlechte Erfolgsquote haben Reanimationen bei Kreislaufstillständen, die durch Traumata verursacht sind.


1. Pell JP, Sirel JM, Marsden AK et al.: Presentation, management, and outcome of out of hospital cardiopulmonary arrest: comparison by underlying aetiology. Heart (2003) 89:839–842. PMID 12860852

2. Koster RW et al: European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2010 Section 2. Adult basic life support and use of automated external defibrillators.Resuscitation. 2010 Oct;81(10):1277-92. PMID 20956051

11. Deakin CD et al: European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2010 Section 4. Adult advanced life support. Resuscitation. 2010 Oct;81(10):1305-52. PMID 20956049

20. Kuisma M, Suominen P, Korpela R: Paediatric out-of-hospital cardiac arrests: epidemiology and outcome. Resuscitation (1995) 30:141–150 PMID 8560103

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[18.] Lr/Fragment 011 28 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:21 Singulus
Erstellt: 3. October 2014, 09:18 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 28-33
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 7, Zeilen: letzter Abschnitt
1.2 Das Postreanimationssyndrom

In den letzten Jahrzehnten hat sich zwar die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr eines Spontankreislaufs nach Herzstillstand und Reanimation deutlich erhöht, die Sterblichkeit in den ersten Tagen danach hat sich hingegen nicht wesentlich verändert. So betrug die Sterblichkeit innerhalb des Krankenhauses nach einer außerklinischen Reanimation im Jahr 1953 etwa 50 % und im Jahr 2006 etwa 60 % [70].


[70] Neumar RW, Nolan JP, Adrie C, Aibiki M, Berg RA, Böttiger BW, Callaway C, Clark RS, Geocadin RG, Jauch EC, Kern KB, Laurent I, Longstreth WT Jr, Merchant RM, Morley P, Morrison LJ, Nadkarni V, Peberdy MA, Rivers EP, Rodriguez-Nunez A, Sellke FW, Spaulding C, Sunde K, Vanden Hoek T, (2008) Post-cardiac arrest syndrome: epidemiology, pathophysiology, treatment, and prognostication. A consensus statement from the International Liaison Committee on Resuscitation (American HeartAssociation, Australian and New Zealand Council on Resuscitation, European Resuscitation Council, Heart and Stroke Foundation of Canada, InterAmerican Heart Foundation, Resuscitation Council of Asia, and the Resuscitation Council of Southern Africa); the American Heart Association Emergency Cardiovascular Care Committee; the Council on Cardiovascular Surgery and Anesthesia; the Council on Cardiopulmonary, Perioperative, and Critical Care; the Council on Clinical Cardiology; and the Stroke Council. Circulation, 118(23): p. 2452-83.

1.1.4 Postreanimationssyndrom

In den letzten Jahrzehnten hat sich zwar die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr eines Spontankreislaufs nach Herzstillstand und Reanimation deutlich erhöht, die Sterblichkeit in den ersten Tagen danach hat sich hingegen nicht wesentlich verändert. So betrug die Sterblichkeit innerhalb des Krankenhauses nach einer außerklinischen Reanimation im Jahr 1953 etwa 50% und im Jahr 2006 etwa 60% [Neumar, 2008].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[19.] Lr/Fragment 013 29 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:28 Singulus
Erstellt: 30. September 2014, 15:13 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 29-34
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 8, Zeilen: 13 ff.
Sauerstoffschuld ist definiert als die Differenz zwischen vorhergesagtem Sauerstoffverbrauch und tatsächlichem Verbrauch multipliziert mit der Zeitdauer und stellt eine Größe für ungenügende Sauerstoffversorgung dar. Angesammelte Sauerstoffschuld führt zu Endothelaktivierung und systemischer Inflammationsreaktion [53] und ist ein Prädiktor für das Auftreten von Multiorganversagen und Tod.

[53] Karimova A, Pinsky DJ, (2001) The endothelial response to oxygen deprivation: biologyand clinical implications. Intensive Care Medicine, 27(1): p. 19–31.

Sauerstoffschuld ist definiert als die Differenz zwischen vorhergesagtem Sauerstoffverbrauch und tatsächlichem Verbrauch multipliziert mit der Zeitdauer und stellt eine Größe für ungenügende Sauerstoffversorgung dar. Angesammelte Sauerstoffschuld führt zu Endothelaktivierung und systemischer Inflammationsreaktion [Karimova, 2001] und ist ein Prädiktor für das Auftreten von Multiorganversagen und Tod [Shoemaker, 1992].
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[20.] Lr/Fragment 014 25 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:29 Singulus
Erstellt: 30. September 2014, 15:18 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 25-31
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 8, Zeilen: 23 ff.
Die weitere Gewebsschädigung während der Reperfusionsphase nennt man auch Sauerstoffparadoxon: es kommt trotz der Wiederdurchblutung zum Fortbestehen der pathologischen Prozesse der Ischämiephase. Es werden vermehrt Sauerstoffradikale gebildet und Zytokine freigesetzt, die Neutrophile aktivieren können. Diese wiederum bilden vermehrt Adhäsionsmoleküle aus und wandern durch das Endothel in das Gewebe ein. Die Leukozytenmigration schädigt das Endothel, führt zu einer erhöhten Permeabilität und Thrombogenese in den kleinen Gefäßen [49].

[49] Hughes SF, Cotter MJ, Evans SA, Jones KP, Adams RA, (2006) Role of leucocytes in damage to the vascular endothelium during ischaemia-reperfusion injury. Br J Biomed Sci, 63(4): p. 166-70.

Die weitere Gewebsschädigung während der Reperfusionsphase nennt man auch Sauerstoffparadoxon: Es kommt trotz der Wiederdurchblutung zum Fortbestehen der pathologischen Prozesse der Ischämiephase. Es werden vermehrt Sauerstoffradikale gebildet und Zytokine freigesetzt, die Neutrophile aktivieren können. Diese wiederum bilden vermehrt Adhäsionsmoleküle aus und wandern durch das Endothel in das Gewebe ein. Die Leukozytenmigration schädigt das Endothel, führt zu einer erhöhten Permeabilität und Thrombogenese in den kleinsten Gefäßen [Adams, 2006].
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Die Quelle "Adams 2006" ist im Literaturverzeichnis der Quelle nicht aufgelistet.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[21.] Lr/Fragment 015 04 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:30 Singulus
Erstellt: 30. September 2014, 15:24 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 4-27
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: letzter Abschnitt; 9: 1 ff.
1.2.1.4 Inflammationsreaktion

Der Ganzkörper-Ischämie-Reperfusionsschaden verursacht eine generalisierte Aktivierung von immunologischen und koagulatorischen Kaskaden, was wiederum das Risiko eines Multiorganversagens und einer Infektion erhöht. Dieser Zustand hat viele Gemeinsamkeiten mit einer Sepsis bzw. einem SIRS (systemisches inflammatorisches Response-Syndrom) [2]: schon drei Stunden nach Rückkehr des Spontankreislaufs (ROSC) sind die Serumkonzentrationen verschiedener Zytokine, löslicher Adhäsionsmoleküle und Endotoxine erhöht. Die Ausprägung dieser Veränderungen korreliert mit dem Outcome [1].

1.2.1.5 Gerinnungsaktivierung

Die Balance zwischen Koagulation/Antikoagulation und Fibrinolyse/Antifibrinolyse ist nach Reanimation gestört. Eine vermehrte Gerinnung findet statt, gemessen an einer Zunahme des Thrombin/Antithrombin-Komplexes, während Faktoren der Antikoagulation wie Antithrombin, Protein C und S erniedrigt sind [2]. Eine Aktivierung des Gerinnungssystems ohne adäquate Aktivierung der endogenen Fibrinolyse ist ein wichtiger Mechanismus, der zu Mikrozirkulationsstörungen beitragen kann. Intravaskuläre Fibrinbildung und Mikrothrombosen sind durch die gesamte Mikrozirkulation verteilt, was eine potenzielle Rolle für eine Fibrinolysetherapie aufzeigt [70]. Diese Veränderungen des Gerinnungssystems, die auch im Rahmen der Sepsis beobachtet werden [89], sind eng mit der Endothelfunktion verknüpft: während die Endotheloberfläche etwa durch Thrombomodulin und Heparansulfat im Ruhezustand antikoagulatorisch wirkt, werden diese Proteine im Zustand der Aktivierung von der Zelloberfläche abgespalten und die Endothelzellen synthetisieren verstärkt Tissue Factor [45].


[1] Adrie C, Adib-Conquy M, Laurent I, Monchi M, Vinsonneau C, Fitting C, (2002) Successful cardiopulmonary resuscitation after cardiac arrest as a "sepsislike" syndrome. Circulation, 106 (5): p. 562-8.

[2] Adrie C, Laurent I, Monchi M, Cariou A, Dhainaou JF, Spaulding C, (2004) Postresuscitation disease after cardiac arrest: a sepsis-like syndrome? Curr Opin Crit Care, 10(3): p. 208-12.

[45] Hack CE, Zeerleder S, (2001). The endothelium in sepsis: Source of and a target for inflammation. Critical Care Medicine, 29(7 Suppl): p. S21-S27.

[70] Neumar RW, Nolan JP, Adrie C, Aibiki M, Berg RA, Böttiger BW, Callaway C, Clark RS, Geocadin RG, Jauch EC, Kern KB, Laurent I, Longstreth WT Jr, Merchant RM, Morley P, Morrison LJ, Nadkarni V, Peberdy MA, Rivers EP, Rodriguez-Nunez A, Sellke FW, Spaulding C, Sunde K, Vanden Hoek T, (2008) Post-cardiac arrest syndrome: epidemiology, pathophysiology, treatment, and prognostication. A consensus statement from the International Liaison Committee on Resuscitation (American HeartAssociation, Australian and New Zealand Council on Resuscitation, European Resuscitation Council, Heart and Stroke Foundation of Canada, InterAmerican Heart Foundation, Resuscitation Council of Asia, and the Resuscitation Council of Southern Africa); the American Heart Association Emergency Cardiovascular Care Committee; the Council on Cardiovascular Surgery and Anesthesia; the Council on Cardiopulmonary, Perioperative, and Critical Care; the Council on Clinical Cardiology; and the Stroke Council. Circulation, 118(23): p. 2452-83.

[89] Schouten M, Wiersinga WJ, Levi M, van der Poll T, (2008) Inflammation, endothelium, and coagulation in sepsis. J Leukoc Biol, 83(3): p. 536–545.

Inflammationsreaktion. Der Ganzkörper-Ischämie-Reperfusions-Schaden verursacht eine generalisierte Aktivierung von immunologischen und koagulatorischen Kaskaden, was wiederum das Risiko eines Multiorgandysfunktionssyndroms (MODS) und einer Infektion erhöht. Dieser Zustand hat viele Gemeinsamkeiten mit einer Sepsis bzw. einem

[Seite 9:]

SIRS (Systemic Inflammatory Response Syndrome) [Adrie, 2004]: Schon drei Stunden nach Rückkehr des Spontankreislaufs (Return of spontaneous circulation = ROSC) sind die Serumkonzentrationen verschiedener Zytokine, löslicher Adhäsionsmoleküle und Endotoxine erhöht. [...] Die Ausprägung dieser Veränderungen korreliert mit dem Outcome [Adrie, 2002].

[...]

Gerinnungsaktivierung. Die Balance zwischen Koagulation/ Antikoagulation und Fibrinolyse/ Antifibrinolyse ist nach Reanimation gestört. Eine vermehrte Gerinnung findet statt, gemessen an einer Zunahme des Thrombin/ Antithrombin-Komplexes, während Faktoren der Antikoagulation wie Antithrombin, Protein C und S erniedrigt sind [Adrie, 2005]. Eine Aktivierung des Gerinnungssystems ohne adäquate Aktivierung der endogenen Fibrinolyse ist ein wichtiger Mechanismus, der zu Mikrozirkulationsstörungen beitragen kann. Intravaskuläre Fibrinbildung und Mikrothrombosen sind durch die gesamte Mikrozirkulation verteilt, was eine potenzielle Rolle für eine Fibrinolysetherapie aufzeigt [Neumar, 2008]. Diese Veränderungen des Gerinnungssystems, die auch im Rahmen der Sepsis beobachtet werden [Schouten, 2008], sind eng mit der Endothelfunktion verknüpft: Während die Endotheloberfläche etwa durch Thrombomodulin und Heparansulfat im Ruhezustand antikoagulatorisch wirkt, werden diese Proteine im Zustand der Aktivierung von der Zelloberfläche abgespalten und die Endothelzellen synthetisieren verstärkt Tissue Factor [Hack, 2001].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[22.] Lr/Fragment 016 07 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:32 Singulus
Erstellt: 30. September 2014, 15:30 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 7-10
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 9, Zeilen: letzter Satz
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass als pathophysiologische Grundlage des Postreanimationssyndroms die Aktivierung und Koaktivierung dreier Systeme betrachtet werden kann: des Endothels, des Gerinnungs- und des Inflammationssystems. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass als pathophysiologische Grundlage des Syndroms die Aktivierung und Ko-aktivierung dreier Systeme betrachtet werden kann: des Endothels, des Gerinnungs- und des Inflammationssystems.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Im Text der Quelle schließt dieses Fragment direkt an Fragment 015 04 an.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[23.] Lr/Fragment 033 10 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:38 Singulus
Erstellt: 3. October 2014, 09:11 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Horst 2010, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 10-16, 20-24
Quelle: Horst 2010
Seite(n): 55, Zeilen: 2ff
Wilcoxon-Test für verbundene Stichproben

Der Wilcoxon-Test wird als nicht-parametrischer Test unter die Rangsummentests subsummiert, da eine bestimmte Verteilungsform der Messergebnisse nicht vorausgesetzt wird. Auch für kleinere Stichprobengrößen ist dieser Test geeignet. Der Wilcoxon-Test ist einzusetzen bei gepaarten Messungen, sogenannten repeated measures, das heißt, wenn das Gleiche am gleichen Ort unter verschiedenen Bedingungen gemessen werden soll, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Plasmakonzentrationen der Glykokalyxkomponenten bei Patienten sofort (bis zu 6 Stunden) nach überlebtem Herzkreislausstillstand und nach einem Intervall von 48 bis 72 Stunden.

Mann-Whitney-U-Test für nicht verbundene Stichproben

Der U-Test von Mann-Whitney, auch als Wilcoxon-Test für zwei unverbundene Stichproben bezeichnet, vergleicht als Rangsummentest die zwei Mediane miteinander. Dieser Mann-Whitney-U-Test ist einzusetzen bei ungepaarten Messergebnissen, wie in unserem Fall der Vergleich zwischen Ausmaß der Glykokalyx-Schädigung bei Patienten nach einem Herzkreislaufstillstand und bei nicht-reanimierten Kontrollpatienten.

2.3.1 Wilcoxon-Test für verbundene Stichproben

Der Wilcoxon-Test wird als nicht-parametrischer Test unter die Rangsummentests subsummiert, da eine bestimmte Verteilungsform der Messergebnisse nicht vorausgesetzt wird. Auch für kleinere Stichprobengrößen ist dieser Test geeignet. Der Wilcoxon-Test ist einzusetzen bei gepaarten Messungen, sogenannten repeated measures, das heißt, wenn das Gleiche am gleichen Ort unter verschiedenen Bedingungen gemessen werden soll wie zum Beispiel die Monozytenaktivierung bei Patienten nach überlebtem Herz-Kreislausstillstand und nach einem 24-Stunden-Intervall.

2.3.2 Mann-Whitney-U-Test für nicht verbundene Stichproben

Der U-Test von Mann-Whitney, auch als Wilcoxon-Test für zwei unverbundene Stichproben bezeichnet, vergleicht als Rangsummentest die zwei Mediane miteinander. Dieser Mann-Whitney-U-Test ist einzusetzen bei ungepaarten Messergebnissen, wie in unserem Fall der Vergleich der Monozytenaktivierung der Patienten nach einem Herz-Kreislaufstillstand mit denen der nicht-reanimierten Kontrollpatienten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[24.] Lr/Fragment 044 10 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:33 Singulus
Erstellt: 1. October 2014, 06:31 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 10-32
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 66, 67, Zeilen: 66: 17 ff.; 67: 1 ff.
Im Folgenden werden zunächst die Studienpopulationen diskutiert und im Anschluss die Ergebnisse der Arbeit in Bezug auf die Beeinträchtigung der Endothelschutzschicht Glykokalyx erörtert und im Kontext der zu diesem Thema bisher veröffentlichten Studien diskutiert.

5.1 Patientenkollektiv

Patienten, die einen Herzkreislaufstillstand durch eine erfolgreiche Reanimation überlebt haben, bilden eine sehr heterogene Gruppe. Theoretisch kann jede Krankheit letztlich Anlass für einen Herzstillstand und eine Reanimationspflichtigkeit darstellen. In dieser Studie wurde eine erste Vorauswahl dadurch getroffen, dass nur Patienten eingeschlossen wurden, die auf die internistische Intensivstation der Universitätsklinik Freiburg aufgenommen wurden. Damit wurden vor allem traumatische Ursachen ausgeschlossen. In der Mehrzahl der Fälle war die Ursache kardiogen, daher wurden als Kontrollgruppe kardiologische Patienten ausgewählt. Es ist jedoch anzumerken, dass es auch andere internistische Ursachen gab, die nicht unbedingt in dieser Kontrollgruppe abgebildet werden können.

Die Reanimations- und Kontrollgruppen waren vergleichbar in den relevanten Basisdaten wie Alter, Geschlecht und Vor- und Begleiterkrankungen. Lediglich in einigen wenigen Punkten gab es signifikante Unterschiede: so war der Anteil der Patienten mit KHK in der Kontrollgruppe signifikant höher als in der Reanimationsgruppe (siehe Tabelle 3 im Kapitel Ergebnisse). Es gab auch Unterschiede im kardiovaskulären Risikoprofil zwischen reanimierten Patienten und Kontrollpatienten. Diese Unterschiede sind durch die Beschränkung der Kontrollen auf kardiologische Patienten zu erklären.

Im Folgenden werden zunächst die Studienpopulationen diskutiert und im Anschluss die Ergebnisse der Arbeit in Bezug auf die drei Elemente Inflammation, Endothel und Gerinnung sowie deren Interaktion und die Rolle von Mikropartikeln erörtert und im Kontext der zu diesem Thema bisher veröffentlichten Studien diskutiert.

4.1 Patientenkollektiv

Patienten, die einen Herzkreislaufstillstand durch eine erfolgreiche Reanimation überlebt haben, bilden eine sehr heterogene Gruppe. Theoretisch kann jede Krankheit letztlich Anlass für einen Herzstillstand und eine Reanimationspflichtigkeit darstellen. In dieser Studie wurde eine erste Vorauswahl dadurch getroffen, dass nur Patienten eingeschlossen wurden, die auf die internistische Intensivstation der Uniklinik Freiburg aufgenommen wurden. Damit wurden vor allem traumatische Ursachen ausgeschlossen. In der

[Seite 67:]

Mehrzahl der Fälle war die Ursache kardiogen, daher wurden als Kontrollgruppe kardiologische Patienten ausgewählt. Es ist jedoch anzumerken, dass es in bis zu 30% der Fälle andere internistische Ursachen gab, die nicht unbedingt in dieser Kontrollgruppe abgebildet werden.

Die Reanimations- und Kontrollgruppen waren vergleichbar in den relevanten Basisdaten wie Alter, Geschlecht und Vor- und Begleiterkrankungen (siehe hierzu Tabelle 9-12 in Kapitel 3.1). Lediglich in einigen wenigen Punkten gab es signifikante Unterschiede: So war der Anteil der Patienten mit KHK in der Kontrollgruppe bei der CEC-Studie signifikant höher als in der Reanimationsgruppe. In der MP-Studie gab es Unterschiede im kardiovaskulären Risikoprofil zwischen reanimierten Patienten und Kontrollpatienten. Diese Unterschiede sind durch die Beschränkung der Kontrollen auf kardiologische Patienten zu erklären ist.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Aus dem Diskussionsteil der Arbeit.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[25.] Lr/Fragment 045 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:35 Singulus
Erstellt: 1. October 2014, 06:40 (SleepyHollow02)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-27
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 67, 68, Zeilen: 67: 13 ff.; 68: 1 ff.
Auffällig waren auch signifikante Unterschiede in den Laborwerten. Diese Unterschiede sind wahrscheinlich durch die Umstände und Folgen der Reanimation und vor allem der darauf folgenden intensiven Therapiemaßnahmen erklärbar. Erhebliche Schwierigkeiten bei der Auswahl geeigneter Kontrollpatienten für ein Kollektiv reanimierter Patienten bedingt die spezielle Therapie nach einer Reanimation. Diese beinhaltet zahlreiche intensive Maßnahmen, die möglicherweise Einfluss auf die untersuchten pathophysiologischen Geschehnisse haben, so etwa die Gabe von Katecholaminen und Sedativa, die Intubation und Beatmung, die induzierte milde therapeutische Hypothermie, die Versorgung mit verschiedenen Gefäßkathetern sowie anderen intensivmedizinischen Maßnahmen. Eine Möglichkeit wäre nun, andere Patienten der Intensivstation als Kontrollen auszuwählen. Dabei ergeben sich jedoch neue Probleme: fast alle dieser Patienten müssten durch ihre, meist fortgeschrittene, Grunderkrankung ausgeschlossen werden. Es wurde daher für diese Studie beschlossen, Patienten von kardiologischen Normalstationen auszuwählen. Die Blutabnahme erfolgte dann nach der Koronarangiographie, die bei jedem der Kontrollpatienten durchgeführt wurde.

Es bleibt festzuhalten, dass dieses Kontrollkollektiv aus den oben genannten Gründen nicht ideal ist, jedoch fehlt bisher auch in anderen Reanimationsstudien ein überzeugenderer Ansatz. Die meisten der Autoren verwenden als Kontrollen sogar gesunde Probanden, welche aus den oben genannten Gründen als alleinige Kontrollen für die vorliegende Studie ungeeignet schienen [1], [37]. Eine weitere Besonderheit der Studienpopulation „Reanimierte Patienten“ ist die Schwierigkeit der retrospektiven Datenerfassung. So sind einige wichtige Informationen über die Ursachen und den Hergang des Herzstillstandes, wie zum Beispiel die Dauer der Hypoxie, im Nachhinein schwierig oder nur ungenau zu rekonstruieren, die aber für das weitere pathologische Geschehen sowie für die Prognoseeinschätzung sehr wichtig wären [70].


[1] Adrie C, Adib-Conquy M, Laurent I, Monchi M, Vinsonneau C, Fitting C, (2002) Successful cardiopulmonary resuscitation after cardiac arrest as a "sepsislike" syndrome. Circulation, 106 (5): p. 562-8.

[37] Gando S, Nanzaki S, Morimoto Y, Kobayashi S, Kemmotsu O, (2000) Out-ofhospital cardiac arrest increases soluble vascular endothelial adhesion molecules and neutrophil elastase associated with endothelial injury. Intensive Care Medicine, 26(1): p. 38–44.

[70] Neumar RW, Nolan JP, Adrie C, Aibiki M, Berg RA, Böttiger BW, Callaway C, Clark RS, Geocadin RG, Jauch EC, Kern KB, Laurent I, Longstreth WT Jr, Merchant RM, Morley P, Morrison LJ, Nadkarni V, Peberdy MA, Rivers EP, Rodriguez-Nunez A, Sellke FW, Spaulding C, Sunde K, Vanden Hoek T, (2008) Post-cardiac arrest syndrome: epidemiology, pathophysiology, treatment, and prognostication. A consensus statement from the International Liaison Committee on Resuscitation (American HeartAssociation, Australian and New Zealand Council on Resuscitation, European Resuscitation Council, Heart and Stroke Foundation of Canada, InterAmerican Heart Foundation, Resuscitation Council of Asia, and the Resuscitation Council of Southern Africa); the American Heart Association Emergency Cardiovascular Care Committee; the Council on Cardiovascular Surgery and Anesthesia; the Council on Cardiopulmonary, Perioperative, and Critical Care; the Council on Clinical Cardiology; and the Stroke Council. Circulation, 118(23): p. 2452-83.

Auffällig waren auch signifikante Unterschiede in den Laborwerten. Diese Unterschiede sind wahrscheinlich durch die Umstände und Folgen der Reanimation und vor allem der darauf folgenden intensiven Therapiemaßnahmen erklärbar. [...] Erhebliche Schwierigkeiten bei der Auswahl geeigneter Kontrollpatienten für ein Kollektiv reanimierter Patienten bedingt die spezielle Therapie nach einer Reanimation. Diese beinhaltet zahlreiche intensive Maßnahmen, die möglicherweise Einfluss auf die untersuchten pathophysiologischen Geschehnisse haben, so etwa die Gabe von Katecholaminen und Sedativa, die Intubation und Beatmung, die induzierte milde therapeutische Hypothermie, die Versorgung mit verschiedenen Gefäßkathetern sowie anderen intensivmedizinischen Maßnahmen. Eine Möglichkeit wäre nun, andere Patienten der Intensivstation als Kontrollen auszuwählen. Dabei ergeben sich jedoch neue Probleme: fast alle dieser Patienten müssten durch ihre, meist fortgeschrittene, Grunderkrankung ausgeschlossen werden. Es wurde daher für diese Studie beschlossen, Patienten von kardiologischen Normalstationen auszuwählen. Die Blutabnahme erfolgte dann vor und nach der Koronarangiographie, die bei einem der Reanimationsgruppe vergleichbaren Anteil der Kontrollpatienten durchgeführt wurde, so dass diese invasive Therapie als Einflussfaktor auf die Ergebnisse ausgeschlossen werden kann [George, 1992]. Es bleibt festzuhalten, dass dieses Kontrollkollektiv aus den oben genannten Gründen nicht ideal ist, jedoch fehlt bisher auch in anderen Reanimationsstudien ein überzeugenderer Ansatz. Die meisten der Autoren verwenden als Kontrollen sogar gesunde Pro-

[Seite 68:]

banden, welche aus oben genannten Gründen als alleinige Kontrollen für die vorliegende Studie ungeeignet schienen [Adrie, 2002; Gando, 2000].

Eine weitere Besonderheit der Studienpopulation „Reanimierte Patienten“ ist die Schwierigkeit der retrospektiven Datenerfassung. So sind einige wichtige Informationen über die Ursachen und den Hergang des Herzstillstandes, wie zum Beispiel die Dauer der Hypoxie, im Nachhinein schwierig oder nur ungenau zu rekonstruieren, die aber für das weitere pathologische Geschehen sowie für die Prognoseeinschätzung sehr wichtig wären [Neumar, 2008].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Hindemith

[26.] Lr/Fragment 049 25 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2014, 22:36 Singulus
Erstellt: 1. October 2014, 13:22 (84.176.151.112)
Feldbruegge 2011, Fragment, Gesichtet, Lr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 25-40
Quelle: Feldbruegge 2011
Seite(n): 82, Zeilen: 7 ff.
Mikropartikel sind kleine Membranvesikel, die von Blut- und Endothelzellen bei ihrer Aktivierung oder Apoptose abgespalten werden. In dieser Studie wurden im Blut erfolgreich reanimierter Patienten die Konzentrationen von zirkulierenden Endothelzellen als Biomarker für Endothelschädigung, sowie die Konzentrationen von Mikropartikeln thrombozytärer, endothelialer und leukozytärer Herkunft sowie Konjugaten aus endothelialen Mikropartikeln und Monozyten bzw. Thrombozyten bestimmt und mit Kontrollpatienten verglichen. Reanimierte Patienten wiesen früh nach Reanimation signifikant mehr zirkulierende Endothelzellen als Kontrollpatienten auf. Ihre Konzentration korrelierte zudem signifikant mit der Dauer der Reanimation. Patienten mit hoher Konzentration an zirkulierenden Endothelzellen hatten ein signifikant geringeres 20-Tage-Überleben als Patienten mit geringerer Konzentration an zirkulierenden Endothelzellen.

Weiterhin hat sich in dieser Studie früh nach Reanimation eine signifikante Erhöhung von leukozytären Mikropartikeln sowie Konjugaten aus Monozyten und endothelialen Mikropartikeln gezeigt, die mindestens 24 Stunden angehalten hat. Nach 24 Stunden konnte zusätzlich eine signifikante Erhöhung von endothelialen und thrombozytären [Mikropartikeln festgestellt werden.]

Im Blut erfolgreich reanimierter Patienten wurden die Konzentrationen von zirkulierenden Endothelzellen als Biomarker für Endothelschädigung, sowie die Konzentrationen von Mikropartikeln thrombozytärer, endothelialer und leukozytärer Herkunft sowie Konjugaten aus endothelialen Mikropartikeln und Monozyten bzw. Thrombozyten bestimmt und mit Kontrollpatienten verglichen. Mikropartikel sind kleine Membranvesikel, die von Blut- und Endothelzellen bei ihrer Aktivierung oder Apoptose abgespalten werden.

Reanimierte Patienten wiesen früh nach Reanimation signifikant mehr zirkulierende Endothelzellen auf als Kontrollpatienten. Ihre Konzentration korrelierte zudem signifikant mit der Dauer der Reanimation. Patienten mit hoher CEC-Konzentration hatten ein signifikant geringeres 20-Tage-Überleben als Patienten mit geringerer CEC-Konzentration. Weiterhin zeigte sich früh nach Reanimation eine signifikante Erhöhung von leukozytären Mikropartikeln sowie Konjugaten aus Monozyten und endothelialen Mikropartikeln, die mindestens 24 Stunden anhielt. Nach 24 Stunden war zusätzlich eine signifikante Erhöhung von endothelialen und thrombozytären Mikropartikeln festzustellen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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