Fandom

VroniPlag Wiki

Mah/011

< Mah

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Globalisierung, Global Governance und Demokratie

von Muwafaq Abu-Hammoud

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mah/Fragment 011 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-20 21:29:17 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hauchler et al 2003, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 16-25
Quelle: Hauchler et al 2003
Seite(n): 2 (Internetquelle), Zeilen: re.Sp. 1-14, 39-43
Durch die militärische Überlegenheit wird der Präventivkrieg gegen „Schurkenstaaten“ zu einem legitimen Mittel der Sicherheitspolitik- auch ohne Legitimation durch den UN-Sicherheit erleichtert. „Wenn wir handeln müssen“, erklärte der US-Präsident Georg W. Bush, „werden wir handeln, und dazu brauchen wir nun wirklich keine Genehmigung durch die Vereinten Nationen“.16 Er stellte sich schon mit dieser Ankündigung gegen völkerrechtlich kodifizierte Grundlagen der UN-Ordnung. Lothar Brock spricht von einer „Wiedererfindung des Krieges“, auch in einer neuen „Gestalt demokratischer Erzwingungskriege“.17

16 Zitiert nach Hauchler, Ingomar/ Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz (Hrsg.).: Globale Trends 2004/2005. Fakten, Analysen und Prognosen. In: Stiftung Entwicklung und Frieden, Bonn 2003, S.10.

17 Brock, Lothar: Verlassene Baustellen- Global Governance im Zeichen des Krieges. In: Thomas Fues/ Jochen Hippler( Hrsg.): Globale Politik, Bonn 2003, S. 84.

Dieses Dokument erklärte den durch die militärische Überlegenheit erleichterten Präventivkrieg gegen »Schurkenstaaten« zu einem legitimen Mittel der Sicherheitspolitik – auch ohne Legitimation durch den UN-Sicherheitsrat. »Wenn wir handeln müssen«, erklärte der US-Präsident, »werden wir handeln, und dazu brauchen wir nun wirklich keine Genehmigung durch die Vereinten Nationen.« Er stellte sich schon mit dieser Ankündigung gegen völkerrechtlich kodifizierte Grundlagen der UN-Ordnung und ignorierte Warnungen gewichtiger außenpolitischer Experten (u. a. von Henry Kissinger) vor Alleingängen.

[...] Lothar Brock (2003, 84) spricht von einer »Wiedererfindung des Krieges«, auch in der neuen »Gestalt demokratischer Erzwingungskriege«.


Brock, Lothar 2003: Verlassene Baustellen – Global Governance im Zeichen des Krieges: in: Thomas Fues/Jochen Hippler (Hg.): Globale Politik, Bonn, S. 58–89.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130920212953

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki