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Mah/Fragment 074 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 8-33, 101-102
Quelle: Rass 2001
Seite(n): 6 - 7, Zeilen: 6:24-31 - 7:1-15
Weiterhin sei daran erinnert, dass mindestens ein Drittel des Welthandels innerhalb der jeweiligen Unternehmen stattfindet, und dass bei diesem Teil keineswegs der Marktmechanismus, sondern die Interessen des Konzerns die Preise bestimmen. Völlig überhöhte oder zu niedrige Preise im konzerninternen Handel sind gängige Mittel, um Gewinne dorthin zu verschieben, wo die Steuern am niedrigsten sind bzw. um gesetzliche Einschränkungen des Gewinntransfers zu umgehen. Mindestens ein weiteres Drittel des Welthandels läuft über die 500 größten Konzerne statt, die für gewöhnlich in der Lage sind, schwächeren Handelspartnern die Preise zu diktieren (dazu siehe den Abschnitt 2.3.1.4).

2. Das Ricardo-Theorem beruht auf der Immobilität der Faktoren Arbeit und Kapital. Ricardo ging davon aus, dass investitionsbereite Unternehmer „sich eher mit einer niedrigeren Profitrate im eigenen Land ... begnügen, als dass sie eine vorteilhaftere Anlage für ihren Reichtum bei fremden Nationen suchen.“160 Diese Annahme darf als widerlegt gelten. Des weiteren setzt Ricardo weltweit einheitliche Löhne und noch einiges mehr voraus, was in der heutigen Weltwirtschaft nicht als gegeben angesehen werden kann.

Ein weiterer in der klassischen Handelstheorie außer acht gelassener Aspekt hängt mit der sogenannten „holländischen Krankheit“ (dutch disease) zusammen. Damit ist gemeint, dass die Ausstattung mit Rohstoffvorkommen ein Land, das der Spezialisierungsregel folgt, in seiner Industrialisierung behindert. (So geschehen in den Niederlanden, als dort Ende der sechziger Jahre Erdgasvorkommen entdeckt wurden.) Altvater / Mahnkopf weisen zu Recht darauf hin, dass England bei Befolgung der Ricardo´schen Spezialisierungsregel ein Land von Schafhirten und Whiskybrennern geblieben wäre, da dort im frühen 18. Jahrhundert seine komparativen Kostenvorteile lagen und nicht in der gerade aufkeimenden [Textilindustrie.]


160 Ricardo, David (1817): Gründsätze [sic] der politischen Ökonomie und der Besteuerung, a. a. O., S. 113.

[Seite 6]

Derzeit findet jedenfalls mindestens ein Drittel des Welthandels innerhalb der jeweiligen Unternehmen statt, wobei keineswegs der Marktmechanismus, sondern die Interessen des Konzerns die Preise bestimmen. Völlig überhöhte oder zu niedrige Preise im konzerninternen Handel sind gängige Mittel, um Gewinne dorthin zu verschieben, wo die Steuern am niedrigsten sind bzw. um gesetzliche Einschränkungen des Gewinntransfers zu umgehen. Mindestens ein weiteres Drittel des Welthandels läuft über die 500 größten Konzerne statt, die für gewöhnlich in der Lage sind, schwächeren Handelspartnern die Preise zu diktieren (Korten 1995: S. 223).

[Seite 7]

Zum anderen beruht das Ricardo-Theorem auf der Immobilität der Faktoren Arbeit und Kapital. Ricardo ging davon aus, daß investitionsbereite Unternehmer ,,sich eher mit einer niedrigeren Profitrate im eigenen Land ... begnügen, als daß sie eine vorteilhaftere Anlage für ihren Reichtum bei fremden Nationen suchen." (Ricardo 1817: S. 113). Diese Annahme darf als widerlegt gelten. Des weiteren setzt Ricardo weltweit einheitliche Löhne und noch einiges mehr voraus, was in der heutigen Weltwirtschaft nicht als gegeben angesehen werden kann.

Ein weiterer in der klassischen Handelstheorie außer acht gelassener Aspekt hängt mit der sogenannten ,,holländischen Krankheit" (dutch disease) zusammen. Gemeint ist mit dieser Bezeichnung, daß die Ausstattung mit Rohstoffvorkommen ein Land, daß [sic] der Spezialisierungsregel folgt, in seiner Industrialisierung behindern kann. (So geschehen in den Niederlanden, als dort Ende der sechziger Jahre Erdgasvorkommen entdeckt wurden.) Altvater / Mahnkopf weisen zu Recht darauf hin, daß England bei Befolgung der Ricardo´schen Spezialisierungsregel ein Land von Schafhirten und Whiskybrennern geblieben wäre, da dort im frühen 18. Jahrhundert seine komparativen Kostenvorteile lagen und nicht in der gerade aufkeimenden Textilindustrie.


Ricardo, David 1972 (1817): Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung. Herausgegeben von Fritz Neumark, Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Nicht weit vom Komplettplagiat entfernt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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