Fandom

VroniPlag Wiki

Mah/Fragment 110 01

< Mah

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion3 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-14
Quelle: Messner und Nuscheler 1996
Seite(n): 3, Zeilen: li.Sp. 4-12, re. Sp. 4-16
Die Nationalstaaten sind –wie an verschiedenen Stellen dieser Dissertation gesagt wurde- auf die Herausforderungen der Globalisierung bisher nicht oder nur ansatzweise vorbereitet. Die Instrumente der traditionellen Außenpolitik erweisen sich als unzureichend zur Lösung globaler Probleme. Die Politik tut immer noch so, als könnten die Probleme von morgen mit den nationalstaatlichen Politikmodellen von gestern gelöst werden. Die Frage der Regierbarkeit ist im Zeitalter der Globalisierung so zum zentralen Problem der Welt geworden. Dabei geht es nicht nur um eine zunehmende Erosion nationalstaatlicher Steuerungsfähigkeit, sondern auch um eine „Misere der Politik“, die demokratischen Staaten die Legitimation zu entziehen droht. Wenn der Nationalstaat viele drängende Probleme nicht mehr im Alleingang lösen kann, müsste er selbst aus aufgeklärtem Eigeninteresse nach einem Ordnungsmodell234 suchen, das ihm Handlungskompetenz zurückgewinnen [sic] verspricht. Dieser Versuch zur Bewältigung globaler Herausforderungen heißt Global Governance.

234 Dieses Ordnungsmodell muss sich auf die Zusammenarbeit zwischen den Staaten und auf Mehr an Multilateralismus und globalem Denken, bei dem staatliche und nichtstaatliche Akteure auf verschiedenen Ebenen neuartig zusammenarbeiten, beziehen. „Nicht nur hierarchisches Regieren durch Staaten, sondern auch horizontales Regieren mit Staaten als gleichberechtigten Partnern oder gar Regieren ohne Staaten möglichst ist.“ Zürn, Michael: Regieren jenseits des Nationalstaates, a. a. O., S. 25.

Die Nationalstaaten sind jedoch auf die Herausforderungen der Globalisierung bisher nicht oder nur ansatzweise vorbereitet. Die Instrumente der traditionellen Außenpolitik erweisen sich als unzureichend zur Lösung globaler Probleme. Die Politik tut aber immer noch so, als könnten die Probleme von morgen mit den nationalstaatlichen Politikmodellen von gestern gelöst werden. [...] Die Frage der Regierbarkeit ist so zum zentralen Problem der Welt geworden.

Dabei geht es nicht nur um eine zunehmende Erosion nationalstaatlicher Steuerungsfähigkeit, sondern auch um eine “Misere der Politik”, die demokratischen Staaten die Legitimation zu entziehen droht. Wenn der Nationalstaat viele drängende Probleme nicht mehr im Alleingang lösen kann, müßte er selbst aus aufgeklärtem Eigeninteresse nach einem Ordnungsmodell suchen, das ihm Handlungskompetenz zurückzugewinnen verspricht. Dieser Versuch zur Bewältigung globaler Probleme heißt Global Governance.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Schumann) Klgn

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki