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Mah/Fragment 117 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 1-22, 26-27, 101-106
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 7-8, Zeilen: 7:14-29.101-105 - 8:1-8.101
[Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem] erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle. Somit ist die Frage der Regierbarkeit zum zentralen Problem der Welt geworden. Die Enquete- Kommission benennt in ihrem Schlussbericht weitere Herausforderungen, die sich durch Globalisierung verschärfen können. Dies sind zum Beispiel der Schutz des Klimas und der Ozonschicht sowie die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Hinzu kommen globale Interdependenzen und die schon erwähnten Zusammenhänge zwischen Weltwirtschaft, Armut und Migration. Die Kommission benennt international zu schützende globale öffentliche Güter, sog. „Global public goods“250, zu denen nicht nur Klima und biologische Artenvielfalt, sondern u.a. auch Frieden und Stabilität gehören. Dem gegenüber stehen die „public bads“, wie zum Beispiel die aus der ungleichen Entwicklung resultierende Armut, oder die Einschränkung staatlicher Souveränität.251 Des weiteren wird eine „globale Verantwortungsethik“ gefordert, da die Mehrzahl der Länder nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um die Probleme der Globalisierung abzuwehren. „Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sowohl gemeinsame - wie auch divergierende - Interessen an einer erfolgreichen Lösung bestimmter Probleme (...) gibt. [Dies] motiviert heute – wie auch schon vor dem Globalisierungsschub der 90er Jahre – die Überlegung zur Schaffung und Gestaltung einer Global Governance.“252

4.1.2 Akteure der Global Governance

4.1.2.1 Commission on Global Governance

Die Commission on Global Governance (CGG) wurde 1992 auf Initiative von Willy Brandt als Arbeitsforum unter dem Dach der Vereinigten Nationen (UN) gegründet. Sie erhielt den Auftrag, Visionen für eine zukünftige internationale Politik zu erarbeiten. Sie folgt der „Stockholm-Initiative“ (Aufforderung, Global Governance in politischen Mittelpunkt zu rücken) des Jahres 1991253 und setzte sich aus 28 Experten der unabhängigen Kommission für Abrüstung und Sicherheit, der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, sowie der Südkommission, zusammen.


250 Diese Güter erkennt man zum Beispiel daran, dass die Nichtrivalität im Konsum überwiegt, und dass der Nutzen allen zu gute kommt, bzw. der Mangel allen schadet. Die Globalität wird durch die reichweite [sic] der Güter bestimmt.

251 Vgl. Enquete-Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft- Herausforderungen und Antworten. Zwischenbericht 2002, Deutscher Bundestag, Drucksache 14/9200, 2002, S. 416ff.

252 Ebd., S.417.

253 Stiftung für Entwicklung und Frieden (Hrsg.): Nachbarn in einer Welt. Der Bericht der Kommission für Weltordnungspolitik (CGG), a. a. O., S. 395.

[Seite 7]

Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle. Somit ist die Frage der Regierbarkeit zum zentralen Problem der Welt geworden.

Die Enquete-Kommission benennt in ihrem Schlussbericht weitere Herausforderungen, die sich durch Globalisierung verschärfen können. Dies sind zum Beispiel der Schutz des Klimas und der Ozonschicht sowie die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Hinzu kommen globale Interdependenzen und die schon erwähnten Zusammenhänge zwischen Weltwirtschaft, Armut und Migration. Die Kommission benennt international zu schützende globale öffentliche Güter, sog. „Global public goods“11, zu denen nicht nur Klima und biologische Artenvielfalt, sondern u.a. auch Frieden und Stabilität gehören. Dem gegenüber stehen die „Public bads“, wie zum Beispiel die aus der ungleichen Entwicklung resultierende Armut, oder die Einschränkung staatlicher Souveränität.12 Des weiteren wird eine „globale Verantwortungsethik“ gefordert, da die Mehrzahl der Länder nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um die Probleme der Globalisierung abzuwehren.

„Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sowohl gemeinsame - wie auch divergierende - Interessen an einer erfolgreichen Lösung bestimmter Probleme (...) gibt. [Dies] motiviert

[Seite 8]

heute – wie auch schon vor dem Globalisierungsschub der 90er Jahre – die Überlegung zur Schaffung und Gestaltung einer Global Governance.“13

3. Akteure

3.1 Commission on Global Governance

Die Commission on Global Governance (CGG) wurde 1990 auf Initiative von Willy Brandt gegründet. Teilnehmer des ersten Treffens waren Experten der Unabhängigen Kommission für internationale Entwicklungsfragen, der Unabhängigen Kommission für Abrüstung und Sicherheit, der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, sowie der Süd- Kommission.


11 diese Güter erkennt man zum Beispiel daran, dass die Nichtrivalität im Konsum überwiegt, und dass der Nutzen allen zugute kommt, bzw. der Mangel allen schadet. Die Globalität wird durch die Reichweiter [sic] der Güter bestimmt.

12 Deutscher Bundestag (Hrsg.): Schlussbericht der Enquete- Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft. Berlin 2002. (Drucksache 14/9200), S. 416

13 ebd., S. 417

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Bis zum Beginn des neuen Unterkapitels 4.1.2 Komplettplagiat.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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