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Mah/Fragment 142 09

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 9-30, 101
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 17, Zeilen: 1ff., 101-102
4.3 Kritik am Konzept Global Governance

Die Überlegung, dass Global Governance aufgrund des voranschreitenden Globalisierungsprozesses eines Tages nötig sein wird, ist unumstritten. Alle anderen Fragen sind jedoch stark diskussionsbedürftig. Kritisiert werden hauptsächlich die Veröffentlichungen des INEF/ SEF, der CGG oder der Gruppe von Lissabon. Zunächst bemängeln die Kritiker, dass die Protagonisten die derzeitig bestehenden Institutionen der Weltwirtschaft und- politik zu positiv einschätzen. Es wird vermieden, sich kritisch mit den Herrschaftsstrukturen dieser Institutionen auseinander zu setzen. Der Grund dafür scheint die Absicht zu sein, alle möglichen Akteure der Weltpolitik am geplanten Prozess zu beteiligen. Daher hofft man auf Zustimmung, wenn Kritik an den Akteuren bzw. an deren Politik unterbleibt. Konsequenz dieser Strategie ist die Ausblendung einer kritischen Auseinandersetzung mit den Begleiterscheinungen der Globalisierung. Es fehlt den Vertretern des Global Governance Konzeptes das Bemühen, zu klären in welcher Art und Weise und unter welchen Voraussetzungen und Beteiligungen ein Regieren der Welt funktionieren könnte. Außerdem wird weitgehend auf wissenschaftliche Prämissen verzichtet. Auch Gegenvorschläge, wie zum Beispiel regulationstheoretische Ansätze werden kaum diskutiert.309

Des weiteren werden Problemfragen zwar genannt, die Ursachen jedoch nicht geklärt. Vor allem aber fehlt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Kräften, die diese Probleme zu verantworten haben. Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde [unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv.]


309 Vgl. Brand, Ulrich u. a. : Global Governance, a. a. O., S. 129.

5. Kritik am Konzept Global Governance

Die Überlegung, dass Global Governance aufgrund des voranschreitenden Globalisierungsprozesses eines Tages nötig sein wird, ist unumstritten. Alle anderen Fragen sind jedoch stark diskussionsbedürftig. Kritisiert werden hauptsächlich die Veröffentlichungen des INEF/ SEF, der CGG oder der Gruppe von Lissabon. Zunächst bemängeln die Kritiker, dass die Protagonisten die derzeitig bestehenden Institutionen der Weltwirtschaft und –politik zu positiv einschätzen. Es wird vermieden, sich kritisch mit den Herrschaftsstrukturen dieser Institutionen auseinander zu setzen. Der Grund dafür scheint die Absicht zu sein, alle möglichen Akteure der Weltpolitik am geplanten Prozess zu beteiligen. Daher hofft man auf Zustimmung, wenn Kritik an den Akteuren bzw. an deren Politik unterbleibt. Konsequenz dieser Strategie ist die Ausblendung einer kritischen Auseinandersetzung mit den Begleiterscheinungen der Globalisierung. Es fehlt den Vertretern des Global Governance Konzeptes das Bemühen, zu klären in welcher Art und Weise und unter welchen Voraussetzungen und Beteiligungen ein Regieren der Welt funktionieren könnte. Außerdem wird weitgehend auf wissenschaftliche Prämissen verzichtet. Auch Gegenvorschläge, wie zum Beispiel regulationstheoretische Ansätze werden kaum diskutiert.35 Des weiteren werden Problemfragen zwar genannt, die Ursachen jedoch nicht geklärt. Vor allem aber fehlt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Kräften, die diese Probleme zu verantworten haben. Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv.


35 Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance. Alternative zur neoliberalen Globalisierung? Münster 2000, S. 129

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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