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Geringe MRSA Inzidenz einer neurochirurgischen Intensivstation bei einer Langzeitstudie mit über 10 000 Patienten

von Markus Kleinpoppen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mak/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-05-14 15:53:35 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Henscheid 2001, Mak, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henscheid 2001
Seite(n): 13, 14, 15, 18, Zeilen: 13: 27ff; 14: 23ff; 15: 8ff; 18: 17ff
[Beim] Intensivpatienten besteht darüber hinaus eine Schwächung der normalerweise bestehenden körpereigenen Immunabwehr, aufgrund seiner Erkrankung und natürlicherweise bestehenden Barrieren gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Letzteres vor allem durch das Einbringen von Kathetern und Beatmungstuben in den Körper. Infektionen sind daher beim Intensivpatienten häufiger als bei Patienten auf Normalstation (Vincent et al., 1995). Die European Prevalence of Infection in Intensive Care Study (EPIC) fand eine Häufigkeit von 20,5% für ICU (Intensive Care Unit)-aquired-Infections mit MRSA. (Vincent et al., 1995). Die EPIC-Studie liefert Daten über die häufigsten nosokomialen Infektionen in der Intensivmedizin. Die häufigsten auf einer Intensivstation erworbene Infektionen, waren mit 47% die Pneumonie, meist verursacht durch die Intubation und die maschinelle Beatmung. Mit jeweils 18 % folgten andere Infektionen der unteren Atemwege, sowie Harnwegsinfekte und die primäre Sepsis mit 12%. Die Kombination aus Grunderkrankung und zusätzlich erworbener nosokomialer Infektion, erhöhen für einen Intensivpatienten das Mortalitätsrisiko. Diese Aussage gilt vor allem für die auf der Intensivstation erworbene Pneumonie. Die erhöhte Sterblichkeit von Intensivpatienten, die zusätzlich eine nosokomiale Infektion erleiden, wurde in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen. Molina et al. (1998) fanden ein zweifach erhöhtes Sterberisiko bei den Intensivpatienten eines Krankenhauses der Maximalversorgung, falls sich eine nosokomiale Infektion nachweisen ließ.

1.2.2 Diagnostik nosokomialer MRSA Kolonisation/Infektionen in der Intensivmedizin

Die Aussagekraft der diagnostischen Methoden ist mitentscheidend für die Therapie. Die Diagnostik der nosokomialen Pneumonie stellt das häufigste Problem dar. Neben der klinischen Diagnosestellung, ist die radiologische Diagnostik einer durch z.B. MRSA verursachten nosokomialen Pneumonie zum Teil erschwert.


Diaz Molina C. Influence of nosocomial infection on mortality in an intensive care unit. Gac Sanit. 1998; 12: 23-28

Vincent JL, Bihari DJ, Suter PM. The prevalence of nosocomial infection in intensive care units in Europe. Results of the European Prevalence of Infection in Intensive Care (EPIC) Study. EPIC International Advisory Committee. JAMA. 1995; 274: 639-644

[S. 13]

Die European Prevalence of Infection in Intensive Care Study (EPIC) fand eine Häufigkeit von 20,5% für „ICU-acquired infections“ [136], in der NIDEP-Studie (Nosokomiale Infektionen in Deutschland – Erfassung und Prävention) wurde eine Prävalenz von 15,3% auf Intensivstationen angegeben [113].

[S. 14]

1.1.5 Mortalität und Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes

Nosokomiale Infektionen erhöhen für einen Intensivpatienten das Risiko zu sterben. Diese Aussage gilt vor allem für die nosokomiale Pneumonie. [...]

Die erhöhte Sterblichkeit von Intensivpatienten mit nosokomialen Infektionen wurde in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen. Molina et al. fanden ein zweifach erhöhtes Risiko bei den Intensivpatienten eines Krankenhauses der Maximalversorgung, falls sich eine nosokomiale Infektion gemäß den Kriterien der Centers for Disease Control and Prevention nachweisen ließ [40].

[S. 15]

Beim Intensivpatienten besteht darüber hinaus eine Schwächung der normalerweise bestehenden körpereigenen Immunabwehr und natürlicherweise bestehenden Barrieren gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Letzteres vor allem durch das Einbringen von Kathetern und Beatmungstuben in den Körper. Infektionen sind daher beim Intensivpatienten mit die häufigsten Komplikationen [33].

[...]

Die EPIC-Studie liefert Daten über die häufigsten nosokomialen Infektionen in der Intensivmedizin [123]. Es wurden in einer Praevalenzstudie Daten von 10 038 Patienten ausgewertet. Die Patienten lagen auf 1 417 Intensivstationen in 17 Ländern Westeuropas. Der Anteil der Intensivpatienten mit mindestens einer Infektion betrug 21 %. Die häufigsten auf einer Intensivstation erworbenen Infektionen waren mit 47% die Pneumonie, andere Infektionen der unteren Atemwege mit 18 %, Harnwegsinfekte ebenso mit 18% und die primäre Sepsis („blood-stream-infection“) mit 12 %.

[S. 18]

1.4 Diagnostik nosokomialer Infektionen in der Intensivmedizin

Die Aussagekraft der diagnostischen Methoden ist mitentscheidend für die Güte der Therapie. Während die Bedeutung der Harnwegsinfekte in der Intensivmedizin gering ist und Wundinfekte sich meist leicht diagnostizieren lassen, stellt die Diagnostik der nosokomialen Pneumonie ein häufiges Problem dar. Klinische Kriterien allein sind zur Diagnostik der nosokomialen Pneumonie, besonders beim beatmeten Patienten, ungeeignet. Die Diagnostik der nosokomialen Pneumonie beim kritisch kranken Patienten ist wesentlich durch möglicherweise bestehende, nicht durch eine Pneumonie verursachte Befunde, erschwert.


[33] Daschner, F., Frey, P., Wolff, G., Baumann, P. C., Suter, P. Nosocomial infections in intensive care wards: a multicenter prospective study Intensive Care Med. 8, 5 – 9 (1982)

[40] Diaz Molina, C., Martinez de la Concha, D., Salcedo Leal, I., Masa Calles, J., De Irala Estevez, J., Fernandez-Crehuet Navajas, R. Influence of nosocomial infection on mortality in an intensive care unit Gac. Sanit. 12, 23 – 28 (98)

[113] Rüden, H., Daschner, F., Schumacher, M. Bundesministerium für Gesundheit [Hrsg.] Nosokomiale Infektionen in Deutschland: Erfassung und Prävention; (NIDEP-Studie); Teil 1: Prävalenz nosokomialer Infektionen; Qualitätssicherung in der Krankenhaushygiene Nomos-Verlag Baden-Baden 1995

[123] Spencer, R. C. Epidemiology of infection in ICUs Intensive Care Med. 20 Suppl. 4, s2 – s6 (1994

[136] Vincent, J. L., Bihari, D. J., Suter, P. M., Bruining, H. A., White, J., Nicolas-Chanoin, M. H., Wolff, M., Spencer, R. C., Hemmer, M. The prevelance of nosocomial infection in intensive care units in Europe. Results of the European Prevalence of Infection in Intensive Care (EPIC) Study. J. A. M. A. 274, 639 – 644 (1995)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte auch die Fehler in den Literaturangaben:

  • Molina et al. (1998) ist im Literaturverzeichnis schwer zu finden, da der Erstautor Díaz Molina heißt. Im Literaturverzeichnis werden auch die Koautoren nicht genannt. Siehe [1]
  • Auch beim Artikel von Vincent et al. sind im Literaturverzeichnis nicht alle Koautoren angegeben: [2]
Sichter
Hindemith


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