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Geringe MRSA Inzidenz einer neurochirurgischen Intensivstation bei einer Langzeitstudie mit über 10 000 Patienten

von Markus Kleinpoppen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mak/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-05-14 15:53:30 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Henscheid 2001, Mak, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-8
Quelle: Henscheid 2001
Seite(n): 18, Zeilen: 24-26; 30-37
[Atelektasen und ein erhöhter] Wassergehalt des extravaskulären Gewebes, können eine Pneumonie vortäuschen oder verschleiern.

Auch Fagon et al. konnten in ihren Studien zeigen, dass klinische Kriterien zur Diagnose der Pneumonie bei kritisch kranken und beatmeten Patienten nicht ausreichend sind.

Deshalb wurden von der „ Infectious Disease [sic] Society of America“ Richtlinien für die Diagnostik der nosokomialen Pneumonie erstellt. Die Diagnostik stützt sich nach diesen Richtlinien nicht nur auf radiologische Untersuchungen, sondern auch auf die Untersuchung von Sekreten aus den Atemwegen.

Solche Befunde, wie Atelektasen des Lungengewebes und ein erhöhter Wassergehalt des extravaskulären Gewebes können die radiologischen Zeichen der Pneumonie verschleiern oder auch vortäuschen. [...] Auch Fagon et al. konnten in neueren Studien zeigen, dass klinische Kriterien zur Diagnose der Pneumonie bei kritisch kranken, beatmeten Intensivpatienten nicht ausreichend sind [45, 46].

Um der besonderen Problematik der Diagnostik der nosokomialen Pneumonie beim Intensivpatienten gerecht zu werden, wurden von der „Infectious Disease [sic] Society of America“ Richtlinien für die Diagnostik erstellt [102]. Die Diagnostik stützt sich nach diesen Richtlinien auf radiologische Untersuchungen und auf die Untersuchung von Sekreten aus den Atemwegen.


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte auch: Es handelt sich um die "Infectious Diseases Society of America", nicht die "Infectious Disease Society of America" wie fälschlicherweise sowohl in der Quelle als auch in der untersuchten Arbeit zu lesen ist, siehe: [1]

Sichter
Hindemith

[2.] Mak/Fragment 014 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-05-14 12:45:02 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Kitzrow 2000, Mak, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 10-18, 22-24
Quelle: Kitzrow 2000
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 2ff; 13: 25ff
Im Laufe der letzten Jahre wurden für die Erregertypisierung klassische Methoden aus der Immunologie, Biochemie und Genetik übernommen (van Belkum, 1994; Lenz, 1991). Dabei können die erhobenen Daten dem Krankenhaushygieniker und dem klinisch tätigen Kollegen zusätzliche Informationen liefern. Mit deren Hilfe kann es dann möglich sein, die Ausbreitung von MRSA Krankenhausinfektionen zu erkennen, effektiv zu behandeln, zu begrenzen, oder primär zu verhindern.

Grundsätzlich können Typisierungsverfahren in phänotypische und genotypische Methoden gegliedert werden. Die phänotypischen Methoden detektieren Eigenschaften welche von den Mikroorganismen und damit auch MRSA exprimiert werden. Im Laufe der vergangenen Jahre hat man jedoch immer mehr auf genotypische Methoden zur Erregertypisierung gesetzt, da diese präziser sind. Zu den wichtigsten Techniken zählen zum einen die Pulsfeld-Gelelektrophorese (PFGE) und die Lysotopie.

Von mehreren Autoren wurde die hohe Diskriminationsfähigkeit der PFGE bei unterschiedlichen Infektionserregern hervorgehoben und als Gold Standard der molekularen Epidemiologie bezeichnet.


v. Belkum A. 40 years of methicillin resistant Staphylococcus aureus. BMJ. 2001; 22: 644- 645

Lenz W. Phenotypical and genotypical characterization of epidemic clumping factornegative, oxacillin-resistant Staphylococcus aureus. J Clin Microbiol. 1993; 31: 2281-2285

Im Laufe der vergangenen Jahre wurden für die Bakterientypisierung klassische Methoden aus der Immunologie, Biochemie und Genetik übernommen (2, 20, 27, 28, 42, 43, 49, 57-59, 86, 92, 101, 107, 108, 115-117)und für Untersuchungen im Rahmen epidemiologischer Fragestellungen mit dem Terminus ”Molekulare Epidemiologie” bedacht (63).

Dabei können die erhobenen Daten dem Krankenhaushygieniker und dem klinisch tätigen Kollegen zusätzliche Informationen liefern, mit deren Hilfe es möglich sein kann, die Ausbreitung von MRSA-Krankenhausinfektionen zu begrenzen oder sie primär sogar zu verhindern.

[...]

Grundsätzlich können die Typisierungsverfahren in phänotypische und genotypische Methoden gegliedert werden. Die phänotypischen Techniken detektieren Eigenschaften, welche von den Mikroorganismen exprimiert werden. [...]

[Seite 13]

Von mehreren Autoren wurde die hohe Diskriminationsfähigkeit der PFGE bei unterschiedlichen Infektionserregern hervorgehoben und als ”Golden Standard” der molekularen Epidemiologie bezeichnet.


[...]

57.Lenz W (1991). Die Staphylokokken-Lysotypie als epidemiologisches Werkzeug. Hyg Med 16, 197-14.

58.Lenz W, Brandis H (1985). Die Bedeutung der Lysotypie bei Krankenhausinfektionen durch Staphylococcus aureus. Hyg Med 10, 227-38.

59.Lenz W, Eilers E, Lehmacher U (1988). Charakterisierung von 1974 bis 1983 in der Bundesrepublik Deutschland isolierten Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Stämmen unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Lysotypie. Zbl Bakt 268, 277-93.

[...]

115.Van Belkum A (1994). DNA fingerprinting of medically important microorganisms by PCR. Clin Microbiol Rev 7, 174-84.

116.Van Belkum A, Kluytmans J, Van Leeuwen W, Bax R, Quint W, Peters E, Fluit A et al. (1995). Multicenter evaluation of arbitrarily primed PCR for typing of Staphylococcus aureus strains. J Clin Microbiol 33, 1537-47.

117.Van Belkum A, Riewerts-Eriksen N, Sijmons M, van Leeuwen W, VandenBergh M, Kluytmans J, Espersen F, Verbrugh H (1996). Are variable repeats in the spa gene suitable targets for epidemiological studies of methicillin-resistant Staphylococcus aureus? Eur J Clin Mircobiol Infect Dis 15, 768-9.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte auch die fehlerhaften Literaturangaben:

  • Im Literaturverweis steht "van Belkum, 1994", passend zum Literaturverzeichnis wäre aber die Jahresangabe 2001 gewesen, siehe [2]
  • Der im Literaturverzeichnis angegebene Artkel von Lenz hat viele Autoren; Lenz ist nur vierter Autor, siehe [3]. Im Literaturverweis steht "Lenz, 1991", ein passender Eintrag im Literaturverzeichnis fehlt.

Eine mögliche Erklärung für die unpassenden Literaturverweise könnte sein, dass sie zu den Einträgen 57 und 115 im Literaturverzeichnis der Quelle passen, diese aber nicht in die untersuchte Arbeit übernommen wurden.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150514155731

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