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Mak/032

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Geringe MRSA Inzidenz einer neurochirurgischen Intensivstation bei einer Langzeitstudie mit über 10 000 Patienten

von Markus Kleinpoppen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mak/Fragment 032 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-05-14 12:38:23 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Mak, Middelberg 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 4-12
Quelle: Middelberg 2004
Seite(n): 74, 75, Zeilen: 74:19-26, 75: 1-5
Glykopeptide sind das Mittel der Wahl zur systemischen Therapie von Infektionen mit MRSA. Glykopeptide wie Vancomycin und Teicoplanin sind jedoch durch einige Nachteile gekennzeichnet. Sie haben einen ausgesprochenen toxischen Wirkbereich (nephro-, ototoxisch), die Applikation ist nur parenteral möglich und ist zudem relativ kostspielig (Martin et al., 1993). 1997 wurde das erste Mal in Japan und in den USA von einer Intermediärresistenz von MRSA gegen Glykopeptide (Vancomycin-intermediate Staphylococcus aureus – VISA) berichtet (Hiramatsu et al., 1998; Johnson et al., 1998). Kurze Zeit später wurden auch in zwei deutschen Krankenhäusern VISA-Stämme isoliert (RKI, 1998).

Hiramatsu K. Vancomycin resistance in staphylococci. Drug Resist Updat. 1998; 1: 135-150

Hiramatsu K, Hanaki H, Ino T, Yabuta K. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus clinical strain with reduced vancomycin susceptibility. J Antimicrob. Chemother . 1997; 40:135-136

Martin MA. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus: the persistent resistant nosocomial pathogen. Curr Clin Top Infect Dis. 1994; 14: 170-191

[Seite 74]

Glykopeptide sind das Mittel der Wahl zur systemischen Therapie von Infektionen mit MRSA. Glykopeptide – neben Vancomycin wird auch Teicoplanin eingesetzt – sind große, starre Proteine, die einen späten Schritt in der Zellwandbiosynthese der Bakterien inhibieren und so antimikrobiell wirksam sind [Reynolds,80]. Leider haben Glykopeptid-Antibiotika auch einige Nachteile. Sie haben einen ausgesprochenen toxischen Wirkbereich (nephro-, ototoxisch), die Applikation ist nur parenteral möglich und ist zudem relativ kostspielig [Martin,65].

[Seite 75]

1997 wurde das erste Mal in Japan und in den USA von einer Intermediärresistenz von MRSA gegen Glykopeptide (Vancomycin-intermediate Staphylococcus aureus – VISA) berichtet [Anonymus,6; Hiramatsu,45; Johnson,51]. Kurze Zeit später wurden auch in zwei deutschen Krankenhäusern VISA-Stämme isoliert [Anonymus,3].


3. Anonymus. RKI - Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten: Erstes Auftreten von MRSA mit verminderter Glykopeptidresistenz. Epidemiologisches Bulletin 1998;123

6. Anonymus. VISA-fact sheet. www.cdc.gov/ncidod/hip/aresist/visa.htm . 2000. Letzter Zugriff 27.11.2002

45. Hiramatsu K. Vancomycin resistance in staphylococci. Drug Resistance Updates 1998;1:135-150.

51. Johnson A. Intermediate vancomycin resistance in Staphylococcus aureus: a major threat or a minor inconvenience. Journal of Antimicrobial Chemotherapy 1998;42:289-291.

65. Martin M. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus: the persistent resistant nosocomial pathogen. Current clinical topics in infectious diseases 1993;

80. Reynolds PE. Structure, chemistry and mechanisms of action of glycopeptide antibiotics. European Journal of Clinical Microbiology and Infectious Diseases 1989;8:943-950.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte die Fehler in den Literaturangaben:

  • Es gibt im Literaturverzeichnis keine passenden Einträge zu den Verweisen "Johnson et al., 1998" und "RKI, 1998"
  • Auch der Verweis "Hiramatsu et al., 1998" ist nicht eindeutig, denn im Literaturverzeichnis gibt es ein Paper "Hiramatsu et al., 1997" und ein Paper "Hiramatsu, 1998".
Sichter
Hindemith

[2.] Mak/Fragment 032 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-05-14 12:24:01 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Mak, Middelberg 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 19-24
Quelle: Middelberg 2004
Seite(n): 73, 74, Zeilen: 73:12-14, 24-26, 74: 1-4
Zu den empfohlenen Richtlinien in Bezug auf eine antibiotische Therapie bei MRSA positiven Patienten nach dem RKI (Robert –Koch-Institut) gehören:

Bei systemischen Infektionen mit MRSA sollte immer Rücksprache mit einem Infektiologen/Mikrobiologen gehalten werden, um einem unsachgemäßen Gebrauch von Reserveantibiotika zu verhindern. Bei schweren Infektionen: zügiger Einsatz eines Glykopeptid-Antibiotikums (Vancomycin/Teicoplanin) i.v.

Bei leichteren Infektionen: mögliche orale Applikation von Rifampicin in Kombination mit Fusidinsäure p.o.

[Seite 73]

Zur Therapie von Infektionen mit MRSA hat eine britische Arbeitsgruppe zur Antibiotika-Resistenz des NHS (national health service) 1999 folgende Empfehlung herausgegeben [Anonymus,5]: [...]

  • Bei systemischen Infektionen mit MRSA sollte immer Rücksprache mit einem Infektiologen/Mikrobiologen gehallten [sic] werden, um einem unsachgemäßen Gebrauch von Reserveantibiotika zu verhindern

[Seite 74]

  • Bei schweren Infektionen: zügiger Einsatz eines Glykopeptid-Antibiotikums (Vancomycin/Teicoplanin) i.v.
  • Bei leichteren Infektionen: mögliche orale Applikation von Rifampicin in Kombination mit Fusidinsäure p.o.

5. Anonymus. Tackling antimicrobial resistance. Drug and Therapeutics Bulletin 1999;37:9-16.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Es ist bemerkenswert, dass die Quelle die Empfehlungen dem britischen NHS zuschreibt (und eine englischsprachige Quelle angibt), während in der untersuchten Arbeit das Robert Koch-Institut angegeben wird, aber keine konkrete Quelle.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20150514123951

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