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Mak/Befunde

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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 14. Mai 2015) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1. EINLEITUNG
  • 1.1 Entwicklung einer Antibiotikaresistenz von S. Aureus (S. 7-8): Seiten 7, 8 – [vollständig]
  • 1.1.2 Epidemiologie des MRSA (S. 9-10): Seiten 9, 10 – [nahezu vollständig]
  • 1.2 Die Bedeutung von MRSA als Erreger nosokomialer Infektionen (S. 11-12): Seite 11
  • 1.2.1 Ursachen für eine MRSA Kolonisation/Infektion (S. 12-13): Seiten 12, 13
  • 1.2.2 Diagnostik nosokomialer MRSA Kolonisation/Infektionen in der Intensivmedizin (S. 13-15): Seiten 13, 14
  • 4. DISKUSSION
  • 4.2 Lokalisation von MRSA (S. 29-30): Seiten 29, 30
  • 4.3 Therapie und Eradiktion (S. 30-33): Seiten 30, 31, 32
  • 4.5 Kosten (S. 34-35): Seiten 34, 35
  • 4.6 Bedeutung der Händedesinfektion (S. 35-36): Seiten 35, 36
  • 4.7 Ausblick (S. 37-38): Seiten 37, 38 – [vollständig (wörtlich)]
  • 5. ZUSAMMENFASSUNG (S. 39-40): Seite 40.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Alle bisher dokumentierten Übernahmen haben als Quelle eine an einer anderen Universität entstandene Doktorarbeit, die nirgends in der untersuchten Arbeit erwähnt ist. Besonders umfangreich und deutlich sind die Übernahmen aus der Dissertation Middelberg (2004).

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 037 01: eine ganzseitige, wörtliche Übernahme ohne Nennung der Quelle.
  • Fragment 036 01: eine klare Übernahme, die zudem ein Indiz für eine Übernahme im Copy-Paste-Stil liefert.
  • Fragment 008 01: eine ganzseitige Übernahme, bei der der Text leicht umgeschrieben wurde. Fast alle Literaturverweise sind zudem fehlerhaft.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Bei vielen übernommenen Passagen sind in der jeweiligen Quelle Literaturverweise zu finden. Auch in der untersuchten Arbeit findet man dann Literaturverweise, dabei fallen einige bemerkenswerte Muster auf:
    • Meist findet man in der untersuchten Arbeit weniger Literaturverweise als in der jeweiligen Quelle: Fragment 007 03, Fragment 013 01.
    • An vielen Stellen findet man in der untersuchten Arbeit einen Verweis auf den selben Autor wie in der Quelle, aber es wird auf ein anderes Paper dieses Autors verwiesen. Bei näherer Betrachtung fällt dann oft auf, dass dieses Paper gar nicht den angegebenen Autor als Erstautor hat, obwohl er im Literaturverzeichnis als Erstautor angegeben ist. Dies führt zu falschen Literaturangaben, die man zudem relativ häufig findet (es sind bislang insgesamt 10 "falsche Erstautoren" dokumentiert):
      Fragment 007 03
      Fragment 008 01
      Fragment 014 10
      Fragment 029 15
      Fragment 034 11
      Fragment 035 15
      Fragment 036 01
      Fragment 037 01
      Fragment 038 01.
      Es ist eine offene Frage, wie es zu diesen sehr speziellen Fehlern kommen konnte.
    • Bisweilen ist die Jahresangabe im Literaturverzeichnis falsch: Fragment 008 01.
    • Oft werden im Literaturverzeichnis nicht alle Autoren aufgeführt (und die Auslassung auch nicht mit "et al." gekennzeichnet): Fragment 008 01, Fragment 011 01.
  • Auf den Seiten 18-22 wird ein Protokoll "für das Screening und die Eradikation von MRSA-Kolonisationen und Infektionen" wiedergegeben. Die Ergebnisse der Arbeit werden dann auf den Seiten 22-27 dargestellt. Dabei handelt es sich es um die Auswertung von Patientendaten, die schon als "EXEL [sic] - Datenbank" (S. 16, 9) vorlagen. Insgesamt wurden im Ergebnisteil folgende Analysen dokumentiert:
    • Die Anzahl der Patienten mit MRSA und die Gesamtanzahl aller Patienten auf der Intensivstation wurde für jedes Jahr im Beobachtungszeitraum bestimmt und der Quotient gebildet.
    • Für die Liegedauer auf der Intensivstation wurde jeweils für die MRSA-positiven und die MRSA-negativen Patienten Mittelwert und Standardabweichung bestimmt und mittels eines t-Tests festgestellt, dass der Unterschied signifikant ist.
    • Die restlichen Analysen bezogen sich nur auf die 60 MRSA-positiven Patienten in der Datenbank. Für diese wurde der Mittelwert und die Standardabweichung des Alters sowie die Geschlechterverteilung bestimmt, außerdem wurde für diese Patienten bestimmt:
      • ihre jeweilige neurochirurgische Erkrankung
      • ob operiert wurde oder nicht
      • ob sie beatmet wurden, wenn ja, wie lange (Mittelwert und Standardabweichung). Auch wurde festgestellt, dass die Mortalität der beatmeten Patienten höher war (ohne Signifikanztest).
      • der MRSA-Subtyp (für eine Untergruppe von 25 MRSA-Patienten)
      • die Lokalisation von MRSA-Infektion und -Kolonisation
      • der Status der Patienten am Ende der Behandlung.
  • In der Promotionsordnung der medizinischen Fakultät der Universität Bonn findet sich folgende Passage (§ 6 (2)):
    "Er [der Bewerber] muss versichern, dass er im übrigen fremde Hilfe nicht in Anspruch genommen und andere als in der Dissertation angegebene Hilfsmittel nicht benutzt hat."

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 25 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 34 Seiten im Hauptteil. Auf 18 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 52.9% entspricht.
    Die 34 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 16
0%-50% Plagiatsanteil 5
50%-75% Plagiatsanteil 4
75%-100% Plagiatsanteil 9
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 29% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Mak col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 14. Mai 2015.

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