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Mak/Fragment 007 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 3-22
Quelle: Kitzrow 2000
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 18 ff.; 4: 1 ff.
1. Einleitung

1.1 Entwicklung einer Antibiotikaresistenz von S. aureus

In der „prä-Antibiotika Ära“ galt S. aureus als ein lebensbedrohender Erreger. In einer retrospektiven Untersuchung konnten Smith und Vickers (Smith und Vickers, 1960) zeigen, dass in dieser Zeit über 90% der durch S. aureus hervorgerufenen Septikämien letal verliefen.

Mit der Entdeckung des Penicillins im Jahre 1928 durch Flemming stand nach Überwindung zahlreicher Herstellungs-Probleme wie Anreicherung, Reinigung und Großproduktion seit 1944 erstmals ein wirkungsvolles Therapeutikum zur Verfügung. Die Jahre 1946 - 1950 wurden daher auch als goldenes Zeitalter der Behandlung von Staphylococcen Infektionen bezeichnet. Seit 1944 konnte allerdings bei einem wachsenden Anteil der S.aureus - Isolate eine Resistenz gegenüber Penicillin beobachtet werden, die durch die Bildung einer Penizillinase verursacht wurde.

Bei der Penizillinase handelt es sich um eine Betalaktamase, die den Laktamring des Antibiotikums (AB) enzymatisch zerstört und es so wirkungslos macht. 1950 waren bereits 80% aller S.aureus – Isolate, die in Krankenhäusern zu Infektionen führten, Penicillinasebildner (Barber und Rozwadoswska-Dowzenko, 1949). Mitte der 50-iger Jahre standen mit Tetrazyklinen und Makroliden neue wirkungsvolle Antibiotika zur Verfügung, doch schon bald zeigten sich die ersten multiresistenten S. aureus – Stämme. Einen vorübergehenden Erfolg im Kampf gegen resistente S. aureus-Stämme stellte 1960 die Entdeckung des ersten semisynthetischen Penizillins (Methicillin), einem penizillinasefesten Betalaktam-Antibiotikum, dar. Methicillin war jedoch nur parenteral anwendbar, relativ toxisch und hatte eine vergleichsweise geringe in-vitro-Aktivität auf Penizillinase-bildende [Staphylococcen.]


Barber M, Rozwadowska-Dowzenko M. Penicillin-resistant staphylococcal infection in a maternity hospital.Lancet. 1949; 2: 1120-1125

Smith IM; Vickers AB. Natural history of 338 treated and untreated patients with staphylococcal septicaemia (1936-1955).Lancet. 1960; 18: 1318-1322

In der ‘prä-Antibiotika-Ära’ galt S. aureus als lebensbedrohender Erreger. In einer retrospektiven Untersuchung konnten Smith und Vickers (104) zeigen, daß in der ‘prä-Antibiotika-Ära’ über 90% der durch S. aureus bedingten Septikämien ohne Antibiotikabehandlung letal verliefen. Mit der Entdeckung des Penicillins, einem Stoffwechselprodukt des Schimmelpilzes Penicillium notatum, durch Fleming im Jahre 1928 (23), stand nach Überwindung zahlreicher Probleme wie Anreicherung, Reinigung und Großproduktion seit 1944 erstmals ein wirkungsvolles Therapeutikum zur Verfügung. Die Jahre 1946-1950 wurden daher auch als das ”goldene Zeitalter” in der Behandlung von Staphylokokken-Infektionen bezeichnet. Seit 1944 konnte bei einem wachsenden Anteil der S. aureus-Isolate eine Resistenz gegenüber Penicillin beobachtet werden, die durch die Bildung einer Penicillinase verursacht wurde. Bei dem Enzym Penicillinase handelt es sich um eine Betalaktamase, die den Laktamring des Antibiotikums enzymatisch zerstört und es so wirkungslos macht. Bereits 1950 waren 80% aller S. aureus-Isolate, die in Krankenhäusern zu Infektionen führten, Penicillinasebildner (3, 50). Mitte der 50-iger Jahre standen mit Tetrazyklinen und Makroliden neue wirksame Antibiotika zur Verfügung, doch schon bald zeigten sich die ersten ”multiresistenten” S. aureus-Stämme (34). Die Multiresistenz führte zu einem deutlichen Selektionsvorteil, sodaß sich die Erreger in den betroffenen Krankenhäusern schnell ausbreiten konnten. Einen vorübergehenden Erfolg im Kampf gegen resistente S. aureus-Isolate stellte 1961

[Seite 4]

die Entdeckung des ersten semisynthetischen Penicillins (‘Celebin’ oder BRL 1241, METHICILLIN), einem penicillinasefesten Betalaktam-Antibiotikum dar (5, 51, 85). Methicillin war jedoch nur parenteral anwendbar, relativ toxisch und hatte eine vergleichsweise geringe in-vitro-Aktivität auf Penicillinase-bildende Staphylokokken.


3. Barber M, Rozwadowska-Dowzenko M (1948). Infection by penicillin-resistant staphylooccci. Lancet ii: 641-4.

23. Fleming A (1929). On the antibacterial action of cultures of a penicillium, with special reference to their use in the isolation of B. influenzae. Brit J Exp Path 10: 226-36.

34. Hassall JE, Rountree PM (1959). Staphylococcal septicaemia. Lancet i: 213-7.

50. Kirby WMM (1944). Extraction of a highly potent penicillin inactivator from penicillin-resistant staphyloocci. Science 99: 452-3.

51.Knox R (1960). A new penicillin (BRL 1241) active against penicillin-resistant staphylococci. Brit Med J 2: 690-3.

85.Rolinson GN, Stevens S (1961). Microbiological studies on a new broad-spectrum penicillin "penbritin". Brit Med J 2, 191-6.

104.Smith IM, Vickers AB (1960). Natural history of 338 treated and untreated patients with staphylococcal septicaemia (1936-1955). Lancet i: 1318-22.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass im Literaturverzeichnis der Eintrag für Barber and Rozwadowska-Dowzenko (1949) fehlerhaft ist, das Paper hat die drei Autoren Barber, Hayhoe und Whitehead. Rozwadowska-Dowzenko ist kein Autor, siehe [1]

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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