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Mak/Fragment 008 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Kitzrow 2000
Seite(n): 4, Zeilen: 4 ff.
Daher wurden es durch die später entwickelten Penizillinasefesten Isoxazolylpenicilline Oxacillin, Cloxacillin, Dicloxacillin und Flucloxacillin abgelöst. Diese waren wasserlöslich und auch oral einsetzbar.

Innerhalb eines Jahres nach Einführung des Methicillin kam es wiederum zu einer Resistenzentwicklung bei S. aureus-Stämmen (Jevons et al., 1961; Parker und Hewitt, 1970). Diese Methicillin-resistenten S. aureus-Stämme breiteten sich in den folgenden 30 Jahren sogar weltweit aus. Die ersten MRSA Epidemien wurden Anfang der 60-iger Jahre in Großbritannien und Ende der 60 Jahre in Australien beobachtet (Rountree und Vickery, 1973). In den USA gab es dagegen vor 1976 überraschenderweise nur einen größeren MRSA Ausbruch (Barrett et al., 1968). Anfänglich konnten die MRSA noch durch den Einsatz von Aminoglykosiden, insbesondere Gentamicin, erfolgreich therapiert werden (Hoeprich , 1969). Doch schon Ende der 70-iger Jahre traten die ersten Gentamicin-resistenten-MRSA-Isolate auf (Shanson et al., 1976) und es folgte eine weltweite MRSA-Epidemie. MRSA scheinen die Fähigkeit zu besitzen innerhalb kürzester Zeit eine Resistenz gegenüber neu entwickelten Antibiotika auszubilden.

Bis zum Ende der 90-iger Jahre standen noch mit den Glykopeptiden Vancomycin und Teicoplanin noch sicher wirksame Therapeutika zur Verfügung. Doch seit dem Auftreten der Vancomycin-resistenten S. aureus Isolate 1997 in den USA und Japan (Centers for Disease Control 1997; Hiramatsu et al., 1997) droht eine nicht kontrollierbare Ausbreitung multiresistenter MRSA - Stämme.


Barrett FF, McGhee RF, Finland M. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus at Boston City Hospital. Bacteriologic and epidemiologic observations. N Engl J Med 1968; 279: 418

Centers for Disease Control, Staphylococcus aureus with reduced susceptibility to Control of methicillin-resistant S. aureus by active surveillance : Results of a workshop held by the Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Anaesthesist. 2006; 55: 778- 783

Hiramatsu K, Hanaki H, Ino T, Yabuta K. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus clinical strain with reduced vancomycin susceptibility. J Antimicrob. Chemother . 1997; 40: 135-136

Hoeprich PD. Gentamicin versus staphylococcus aureus.J Infect Dis. 1969; 119: 391-392

Jevons MP. "Celebin"-resistant staphylococci. Brit Med J. 2006; 1: 124-125

Parker MT, Hewitt JH, Methicillin-resistance in Staphylococcus aureus. Lancet. 1996; 800- 804

Rountree PM, Vickery AM. Further observations on methicilllin-resistant staphylococci. J Hosp Infect. 2001; 48 :98-102

Shanson DC, Kensit JG, Duke R. Outbreak of hospital infection with a strain of Staphylococcus aureus resistant to gentamicin and methicillin.Lancet. 1976; 18: 1347-1348

Daher wurde es durch die später entwickelten penicillinasefesten Isoxazolylpenicilline Oxacillin, Cloxacillin, Dicloxacillin und Flucloxacillin abgelöst. Diese sind gut wasserlöslich und auch oral einsetzbar.

Innerhalb von zwei Jahren nach Einführung des Methicillins kam es wiederum zu einer Resistenzentwicklung bei S. aureus-Stämmen (44, 77). Die Methicillin-resistenten S. aureus- Stämme (MRSA) breiteten sich in den folgenden dreißig Jahren sogar weltweit aus - allerdings in unterschiedlicher Geschwindigkeit und mit großen regionalen Schwankungen. Die ersten MRSA-Epidemien wurden Anfang der 60-iger Jahren in Großbritannien und Ende der 60-iger Jahre in Australien beobachtet (89). In den USA gab es dagegen vor 1976 überraschenderweise nur einen größeren MRSA-Ausbruch (4). Anfänglich konnten die MRSA noch durch den Einsatz von Aminoglykosiden, insbesondere Gentamicin, erfolgreich therapiert werden (40). Doch schon Ende der 70-iger Jahre traten die ersten Gentamicin-resistenten MRSA-Isolate auf (103), und es folgte eine Welle von MRSA-Epidemien weltweit. MRSA scheinen die Fähigkeit zu besitzen, innerhalb kürzester Zeit eine Resistenz gegenüber neu entwickelten Antibiotika auszubilden. Bis vor kurzem standen mit den Glykopeptiden Vancomycin und Teicoplanin noch sicher wirksame Therapeutika zur Verfügung. Doch seit dem Auftreten der ersten Vancomycin-intermediär resistenten S. aureus Isolate 1997 in den USA und Japan (13, 36) droht wiederum eine weltweite und zur Zeit noch nicht kontrollierbare Ausbreitung multirestenter MRSA-Stämme.


4. Barrett FF, McGhee RF, Finland M (1968). Methicillin-resistant Staphylococcus aureus at Boston City Hospital. Bacteriologic and epidemiologic observations. N Engl J Med 279: 441-8.

13.Centers for Disease Control (1997). Staphylococcus aureus with reduced susceptibility to vancomycin - United States, 1997. Morbidity and Mortality Weekly Report 46: 765-6.

36.Hiramatsu K, Hanaki H, Ino T, Yabuta K, Oguri T, Tenover FC (1997). Methicillin-resistant Staphylococcus aureus clinical strain with reduced vancomycin susceptibility. J Antimicrob Chemother 40, 135-6.

40.Hoeprich PD (1969). Gentamicin against Staphylococcus aureus. J Infect Dis 119: 391-2.

44.Jevons MP (1961). "Celebin"-resistant staphylococci. Brit Med J 1: 124-5.

77.Parker MT, Hewitt JH (1970). Methicillin-resistance in Staphylococcus aureus. Lancet i: 800-4.

89.Rountree PM, Vickery AM (1973). Further observations on methicilllin-resistant staphylococci. Med J Aust 1: 1030-4.

103.Shanson DC, Kensit JG, Duke R (1976). Outbreak of hospital infection with a strain of Staphylococcus aureus resistant to gentamicin and methicillin. Lancet ii: 1347-8.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Man beachte auch die bemerkenswert hohe Anzahl von Fehlern in den Literaturangaben:

  • Der angegebene "Centers for Disease Control" Artikel hat nichts mit den Centers for Disease Control zu tun, sondern hat andere Autoren und behandelt nicht die Situation in den USA, siehe [1] versus [2]
  • Der Artikel von Jevons hat keine Koautoren, obwohl der Literaturverweis "Jevons et al." angibt; der Artikel stammt aus dem Jahr 1961, nicht 2006, wie im Literaturverzeichnis angegeben, siehe [3]
  • Der Artikel von Parker und Hewitt stammt aus dem Jahr 1970, nicht 1996, wie im Literaturverzeichnis angegeben, siehe [4]
  • Der Artikel von Rountree und Vickery stammt aus dem Jahr 1973, nicht aus dem Jahr 2001 wie im Literaturverzeichnis angegeben, siehe [5]. Neben der falschen Jahresangabe sind im Literaturverzeichnis auch der Name der Zeitschrift, die Nummer der Ausgabe und die Seitenangaben falsch; sie scheinen alle zu einem anderen Artikel zu passen (siehe [6]), welcher im Literaturverzeichnis weiter unten erwähnt ist.
  • Beim Barrett et al. Artikel sind im Literaturverzeichnis die Seitenangaben fehlerhaft ("418" statt "441-448"), siehe [7]
  • Beim Hiramatsu et al. Artikel werden im Literaturverzeichnis zwei Koautoren nicht genannt, siehe [8]
Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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