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Mak/Fragment 009 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-6, 8-12
Quelle: Kitzrow 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 1 ff.
1.1.2 Epidemiologie des MRSA

Hinsichtlich des MRSA Nachweises bei Patienten muss zwischen einer Kolonisation und einer Infektion unterschieden werden. Die Kolonisation mit MRSA ist zwar die Vorraussetzung [sic!] für eine Infektion, sie muss aber nicht zwangsläufig dazu führen. In der gesunden Bevölkerung sind 10 – 40% Keimträger von MRSA, während 45 – 65% des Krankenhauspersonals betroffen, d.h. kolonisiert sind (Pulverer, 1993). Bei letzteren wird der MRSA am häufigsten im Vestibulum nasi (62%) und im Handbereich (56%) nachgewiesen. Der Handbereich, als auch der Nasen - Rachen - Raum gilt damit für den MRSA als bevorzugtes Keimreservoir. Die mittlere Halbwertszeit für MRSA im Nasen-Rachenraum wurde mit 40 Monaten angegeben (Stanford et al., 1994), so dass Keimträger ohne eine erfolgreiche Sanierung für lange Zeit als potentieller Streuherd im stationären Bereich gelten können.


Pulverer G. Carriers of staphylococci causing nosocomial infections Zentralbl Hyg Umweltmed. 1993; 194: 144-151

Stanford MD, Widmer AF, Bale MJ. Efficient detection and long-term persistence of the carriage of methicillin-resistant Staphylococcus aureus. Clin Infect Dis. 1994; 19: 1123-1128

1.3 VORKOMMEN VON MRSA

Hinsichtlich des S. aureus-Nachweises bei Patienten muß zwischen einer Kolonisation und einer Infektion unterschieden werden. Die Kolonisation ist zwar die Voraussetzung für eine Infektion, muß aber nicht zwangsläufig dazu führen. 10-40% der ”gesunden Normalbevölkerung” sind Keimträger von S. aureus, während 45-65% des Krankenhauspersonals betroffen, d.h. kolonisiert sind (83). [...] Der Nasen-Rachenraum gilt auch bei den MRSA als bevorzugtes Keimreservoir. Die mittlere Halbwertszeit für MRSA im Nasen-Rachenraum wurde mit 40 Monaten angegeben (91), so daß Keimträger ohne eine erfolgreiche ”Sanierung” (z.B. durch die nasale Applikation von Mupirocin) für lange Zeit als potentieller Streuherd auf Stationen gelten können (41).


41.Hudson IR (1994). The efficacy intranasal mupirocin in the prevention of staphylococcal infections: A review of recent experience. J Hosp Infect 27, 81-98.

83.Pulverer G (1993). Staphylokokken-Keimträger als Dauerausscheider. Zbl Hyg 194, 144-51.

91.Sanford MD, Widmar AF, Bale MJ, Jones RN, Wenzel RP (1994). Efficient detection and long-term persistance of the carriage of Methicillin resistant Staphylococcus aureus. Clin Infect Dis 19, 1123-8.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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