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27. Oktober 2015Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Uni äußert sich zu aberkanntem Doktortitel. In großem Umfang abgeschrieben (hok) "BONN. Wegen "vorsätzlicher Täuschung" hat der Fachbereichsrat der Medizinischen Fakultät in der ersten Sitzung des neuen Semesters einen Doktorgrad aus dem Jahre 2008 aberkannt . Der Doktorand hatte eine Arbeit zur Krankenhaushygiene vorgelegt - diese aber in großem Umfang heimlich bei anderen Autoren abgeschrieben.
    Dies war zuerst auf der privaten Internetplattform Vroniplag aufgefallen. Der Aberkennung waren eine intensive Prüfung unter Mitwirkung von externen Gutachtern und die Anhörung des Promovenden vorausgegangen."

24. Oktober 2015Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Plagiatsfall an der Medizin-Fakultät: Uni erkennt Doktorgrad ab (ga) "BONN. Der Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn hat jetzt in einem Plagiatsfall den Entzug des Doktorgrads beschlossen. Das teilte Dekan Professor Nicolas Wernert mit.
    Der Plagiatsverdacht habe sich bestätigt. Fakultätsrat und Promotionsausschuss waren zu der Überzeugung gelangt, dass der 2008 promovierte Mediziner vorsätzlich getäuscht hatte, indem er 'in massiver Weise nicht gekennzeichnete Textstellen anderer Autoren übernommen' hatte."

23. Oktober 2015Bearbeiten

  • Universität Bonn: Pressemitteilung: Doktorgrad aberkannt. Fakultätsrat der Medizin sieht vorsätzliche Täuschung im Plagiatsfall als bestätigt an "Dekan Prof. Wernert erklärte: „Wissenschaft beruht auf Wahrhaftigkeit. Wer sich in der Arbeit, die eigentlich seine wissenschaftliche Qualifikation unter Beweis stellen sollte, nachweislich und massenhaft „mit fremden Federn schmückt“, hat den Doktorgrad nicht verdient.“ Darum sei die Entscheidung des Fakultätsrats konsequent und trage auch zum Erhalt der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft bei. „Wir können zwar letztlich nicht verhindern, dass es zu Plagiaten kommt, aber wir können deutlich machen, dass es dafür keine Toleranz gibt. Unsere Botschaft ist eindeutig: Jeder, der der vorsätzlichen Täuschung überführt wird, muss mit dem Verlust seines Titels rechnen.“"

6. Oktober 2015Bearbeiten

  • General-Anzeiger: Zwischen Leistung und Lametta. Doktortitel an der Uni Bonn (Hermann Horstkotte) "Am Beispiel Ursula von der Leyen droht ein in Fachkreisen verbreitetes Unbehagen an der akademischen Würde des 'Dr. med.' plötzlich zum öffentlichen Skandal zu werden. [...] Vroniplag stellt aktuelle medizinische Dissertationen aus Münster und der Berliner Charité gleich im Dutzend unter Plagiatsverdacht. Auch die Bonner Fakultät überprüft jetzt nachträglich zwei Fälle."

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