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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1-15
Quelle: Brandl 2001
Seite(n): 262, Zeilen: 12-24
Dem kann insoweit zugestimmt werden, als das Internet in seiner Gesamtheit keinen Betreiber hat. Darüber hinaus ist in Bezug auf Voice over IP-Anbieter allerdings eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Ein Voice over IP-Service-Provider übt die rechtliche und tatsächliche Herrschaft über den Teil des Netzes aus, den er seinen Kunden zur Nutzung des Dienstes zur Verfügung stellt. Er kann genaue Nutzungsdaten über die in Anspruch genommene Infrastruktur erheben, worauf der Zugang zum Dienst, die Bereitstellung und die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen beruhen. Außerdem ist es ihm möglich, das exakte Datentransfervolumen zu bestimmen. Der Anbieter muss einen genauen Überblick über die Auslastung der zur Verfügung stehenden Netzinfrastruktur haben, um so einen bestimmten Qualitätsstandard gewährleisten zu können. So kann bei einer technischen Betrachtungsweise davon ausgegangen werden, dass der kommerziell agierende Voice over IP-Service-Provider die Funktionsherrschaft über den von ihm angebotenen Dienst innehat.263

263 So auch überzeugend in Bezug auf die Rechtslage in Österreich Brandel,[sic!] Voice over IP, Rechtliche, regulatorische und technische Aspekte der Internettelefonie, 2001, S. 262.

Dieser Auffassung ist gerade im Hinblick auf die Internettelefonie nicht zu folgen. Zwar kann den Autoren insofern zugestimmt werden, daß das Internet in seiner Gesamtheit keinen Betreiber hat, jedoch verkennen sie, daß Voice over IP-Service Provider sehr wohl die rechtliche und tatsächliche Herrschaft über den Teil des Netzes ausüben, den sie ihren Kunden zur Nutzung des Dienstes zur Verfügung stellen. Zugang zum Dienst, Bereitstellung und Verrechnung basieren auf genau erhobenen Nutzungsdaten, bezogen auf die in Anspruch genommene Infrastruktur. Auch das

Datentransfervolumen kann genau gemessen werden. Quality of Service kann nur dann garantiert werden, wenn ein klarer Überblick über die vorhandene Infrastruktur und deren Auslastung möglich ist. Hier scheint eine technische Betrachtung durchaus sinnvoll. Unter Anlegung eines technischen Maßstabes kann juristisch davon ausgegangen werden, daß der Service Provider, der Internettelefonie (kommerziell) betreibt, sehr wohl die Funktionsherrschaft über den angebotenen Dienst innehat.

Anmerkungen

Es wird nicht kenntlich gemacht, dass nicht nur die finale Schlussfolgerung sondern die gesamte Argumentation in den angesprochenen Punkten aus der Quelle stammt.

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