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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 7-27
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005
Seite(n): 18, Zeilen: -
4.) Realisierbarkeit der Notrufverpflichtung

a) Problematik

Bei der IP-Telefonie ergeben sich bei der Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle und bei der Standortbestimmung des Anrufers rein technisch einige Besonderheiten. Grundsätzlich realisierbar ist die Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle bei der Voice over IP-Nutzung von ein einem festen Standort aus. Dazu ist zwar ein gewisser zusätzlicher technischer Aufwand erforderlich, viele Unternehmen haben hierzu aber ihre Bereitschaft signalisiert. 616 Schwieriger gestaltet sich die Identifizierung des Anruferstandorts jedoch bei der nomadischen Nutzung von Voice over IP, d. h. wenn Teilnehmer ein Telefonieangebot von verschiedenen Standorten aus nutzen. Durch die Übermittlung der Rufnummer des Notrufenden können zwar im Wege des automatisierten Auskunftsverfahrens gem. § 112 TKG dessen Bestandsdaten ermittelt werden. Wenn dieser sich jedoch an einem anderen Ort als der im Vertrag angegebenen Anschrift aufhält, lässt sich der Standort des Anrufers nicht automatisch ermitteln. Besonders problematisch ist die Situation, falls der Anrufer nicht dazu in der Lage sein sollte, seinen Standort selbst mitzuteilen.

b) Lösungsansätze Zu dieser Problematik sind bereits mehrere Lösungsansätze entwickelt worden.


615 Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Vorschriften, a. a. O. 616 Vgl. Stellungnahmen im Rahmen der Anhörung der Regulierungsbehörde, a. a. O.

5.5.1.2 Realisierbarkeit der Notrufverpflichtung

Probleme ergeben sich speziell für VoIP bei der Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle und bei der Standortbestimmung des Anrufers. Grundsätzlich realisierbar ist die Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle bei der VoIP-Nutzung von einem festen Standort aus. Dazu ist zwar ein gewisser zusätzlicher technischer Aufwand erforderlich, viele Unternehmen haben hierzu aber ihre Bereitschaft signalisiert. 72 Schwieriger gestaltet sich die Identifizierung des Anruferstandorts bei der nomadischen Nutzung von VoIP, d. h. wenn Teilnehmer ein Telefonieangebot von verschiedenen Standorten aus nutzen. Durch die Übermittlung der Rufnummer des Notrufenden können zwar im Wege ds automatisierten Auskunftsverfahren gem. § 112 TKG dessen Bestandsdaten ermittelt werden. Wenn dieser sich jedoch an einem anderen Ort als der im Vertrag angegebenen Anschrift aufhält, lässt sich der Standort des Anrufers nicht ermitteln. Zu dieser Problematik sind bereits mehrere Lösungsansätze entwickelt worden:


72 So ihre Stellungnahmen im Rahmen der Anhörung der BNetzA, abrufbar unter <http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1447.zip> [Stand: 25.10.2005].

Anmerkungen

Wortlautnahe Übernahme.

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