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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 12-15, 16-22
Quelle: Spies 2005a
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Innerhalb von 120 Tagen nach Erlass der Order mussten Anbieter zusammengeschalteter Voice over IP-Dienste ihren Kunden eine Notruf-Verbindung anbieten, die Standortinformationen umfasst, um den „Röchelanruf“ abzudecken. [...]

Kunden sind in einem gewissen Maße zur Mitwirkung verpflichtet. Sie müssen dem Dienstleister einen Standort nennen und diesen ggf. aktualisieren. Anbieter nomadischer Voice over IP-Dienste können sich dann aber auf die Kundenangaben zum Standort verlassen. Außerdem fordert die Order nicht den Einsatz technischer Mittel, die automatisch erkennen lassen, wo sich der Notrufer befindet. Die Problematik des „Röchelanrufs“ bei nomadischer Nutzung ist somit auch hier [noch nicht gelöst.634]


634 Hierzu wird die FCC ein getrenntes Konsultationsverfahren durchführen; vgl. Spieß, MMR aktuell 7/2005, V, VI.

Ein „zusammengeschalteter VoIP-Dienst” muss seinen Kunden innerhalb von 120 Tagen eine Notrufverbindung anbieten, die Standortinformationen umfasst, um den sog. „Röchelruf” (d.h., wenn der Anrufer keine Standortdaten durchgeben kann) abzudecken.

Jeder VoIP-Kunde ist allerdings zur Mitwirkung verpflichtet, indem er dem Dienstleister einen Standort (Registered Location) nennen und ggf. aktualisieren muss. Die gesammelten Standortdaten müssen den Notrufzentralen (PSAPs) zur Verfügung stehen.

Es ist nicht erforderlich, dass der VoIP-Betreiber technische Mittel einsetzt, die automatisch erkennen lassen, wo sich der Notrufer befindet. Nomadische VoIP-Provider [...] können, anders als bislang befürchtet, sich auf die Kundenangaben zum Standort verlassen und müssen diese nicht selbst überprüfen.

Anmerkungen

Erst auf der folgenden Seite finden sich Vermerkte auf die Quelle. Dort finden sich dann auch längere wörtliche Übernahmen. Dass jedoch auch hier inhaltlich und in vielen Einzelformulierungen die Sachlage nach den Ausführungen Spies' referiert wird, ist dem Leser nicht ersichtlich.

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