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Determinanten der perioperativen Sterblichkeit von Dialysepatienten, bei kardiochirurgischen Eingriffen

von Dr. Mohamad Dia

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Md/Fragment 007 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-27 20:46:03 Schumann
Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönitz-Krause 2002, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 14-28
Quelle: Schönitz-Krause 2002
Seite(n): 7, Zeilen: 4ff
Die urämische Kardiomyopathie fasst die vielseitigen kardiovaskulären Erkrankungen bei terminaler Niereninsuffizienz zusammen (Amore und Coppo 2002), sowohl die hypertensiven, ischämischen, metabolischen Läsionen als auch die morphologischen und strukturellen Veränderungen am Perikard, Myokard, Endokard und an den Koronargefäßen (Joseph und Odenthal 1995). Bereits zu Dialysebeginn weisen 37 % der Dialysepatienten eine Herzinsuffizienz auf und ca. 25 % der zunächst kardial Gesunden entwickeln innerhalb von 41 Monaten unter laufender Dialysebehandlung eine manifeste Herzinsuffizienz (Harnett et al. 1995). Die Urämie geht mit einer Vielzahl von atherogenen Risikofaktoren einher und greift mit ihren multifaktoriellen Schädigungsmechanismen in alle kardialen Strukturen ein.

Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren existieren urämiebedingte Risikofaktoren, wie beispielsweise die Dyslipidämie, die Hypoproteinämie, die Hyperfibrinogenämie, die hyperhomozysteinämie und die Hyperphosphatämie. Durch die Urämie modifizierte Risikofaktoren, wie beispielsweise die Hämodynamische Überlastung, die Anämie, erhöhter oxidativer Stress, eine inadäquate Dialyse und die metabolische Azidose (Wanner 2000, Wanner et al 2002).


Amore A, Coppo R. Immunological basis of inflammation in dialysis. Nephrol Dial Transplant 2002;17/8:16–24

Josephs W, Odenthal HJ. Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. DMW 1995;120:141-144

Harnett JD, Foley RN, Kent GM. Congestive heart failure in dialysis patients, prevalence, incidence, prognosis and risk factors. Kidney int 1995;47:884-890

Harnett JD, Kent GM, Foley RN. Cardiac function and hematocrit level. Amer J Kidney Dis 1995;25:3-7

Wanner C. Pathogenese der Arteriosklerose-welche Rolle spielt die Niereninsuffizienz. Klinikarzt 2000;29:230-233

Wanner CH, Zimmermann J, Schwedler S, Metzger T. Inflammation and cardiovascular risk in dialysis patients. Kidney Int 2002;61(80):99–102

Unter dem Begriff der urämischen Kardiomyopathie beziehungsweise urämischen Herzkrankheit werden die vielseitigen kardiovaskulären Erkrankungen bei terminaler Niereninsuffizienz zusammengefaßt (10). Sie umfassen die hypertensiven, ischämischen, metabolischen Läsionen sowie die morphologischen und strukturellen Veränderungen am Perikard, Myokard, Endokard und an den Koronargefäßen (44,69).

Nach Harnett und Mitarbeitern weisen bereits zu Dialysebeginn 37% der Dialysepatienten eine Herzinsuffizienz auf, ca. 25 % der zunächst kardial Gesunden entwickeln innerhalb von 41 Monaten unter laufender Dialysebehandlung eine manifeste Herzinsuffizienz (36).

Die Urämie ist als komplexes Syndrom anzusehen, greift mit ihren multifaktoriellen Schädigungsmechanismen in alle kardialen Strukturen ein und geht mit einer Vielzahl von atherogenen Risikofaktoren einher (21,27,83,84).

Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren existieren urämiebedingte und durch die Urämie modifizierte Risikofaktoren (83):

- klassische Risikofaktoren: Hypertonie, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Nikotinabusus, körperliche Inaktivität

- urämiebedingte Risikofaktoren: Dyslipidämie, Hypoproteinämie, Hyperfibrinogenämie, Hyperhomozysteinämie, Hyperphosphatämie

- durch die Urämie modifizierte Risikofaktoren: Hämodynamische Überlastung, Anämie, erhöhter oxidativer Stress, advanced glycation endproducts, inadäquate Dialyse, metabolische Azidose (83)


(44)Josephs W, Odenthal HJ: Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. Dtsch Med Wschr 120 (1995) 141-144

(36)Harnett JD, Foley RN, Kent GM: Congestive heart failure in dialysis patients, prevalence, incidence, prognosis and risk factors. Kidney int 47 (1995) 884-890

(83)Wanner C: Pathogenese der Arteriosklerose-welche Rolle spielt die Niereninsuffizienz. Klinikarzt 29 (2000) 230-233

Anmerkungen
  1. Kein Hinweis auf die tatsächliche Quelle.
  2. Bei der Übernahme Text etwas gekürzt und kosmetisch angepasst.
  3. Harnett et al. 1995 ist nicht eindeutig identifizierbar, da das Literaturverzeichnis zwei mögliche Einträge enthält.
Sichter
(Singulus) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140527212814

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