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Determinanten der perioperativen Sterblichkeit von Dialysepatienten, bei kardiochirurgischen Eingriffen

von Dr. Mohamad Dia

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Md/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-27 20:46:11 Schumann
Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönitz-Krause 2002, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-6
Quelle: Schönitz-Krause 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 1-9
[Pathogenetisch wichtige Faktoren für die urämische] Herzkrankheit sind die anhaltende chronische Druck- bzw. Volumenbelastung, wie sie beispielsweise bei der renalen Hypertonie bzw. bei renaler Anämie sind. Dazu kommen als weitere Faktoren das Shuntvolumen, interdialytische Überwässerung, die metabolischhormonellen Veränderungen, die Urämietoxine und die Veränderungen des Elektrolyt-und Säure-Basenhaushaltes sowie Wachstumsfaktoren wie Angiotensin II, Noradrenalin, Insulin, advanced glycation endproducts und Endothelin (Wanner 2000).

Wanner C. Pathogenese der Arteriosklerose-welche Rolle spielt die Niereninsuffizienz. Klinikarzt 2000;29:230-233

Pathogenetisch gelten die anhaltende chronische Druckbelastung durch die renale Hypertonie, die Volumenbelastung bei renaler Anämie, Shuntvolumen durch arteriovenöse Fisteln, interdialytische Überwässerung, die metabolischhormonellen Veränderungen durch den sekundären Hyperparathyreoidismus, die Urämietoxine und die Veränderungen des Elektrolyt -und Säure- Basenhaushaltes als wichtigste Faktoren.

Daneben sind Mediatoren (Wachstumsfaktoren), wie Angiotensin II, Noradrenalin, Insulin, advanced glycation endproducts und Endothelin bekannt, die die urämische Herzkrankheit begünstigen (83).


(83)Wanner C: Pathogenese der Arteriosklerose-welche Rolle spielt die Niereninsuffizienz. Klinikarzt 29 (2000) 230-233

Anmerkungen

Ohne Angabe der Quelle. Inhaltlich identisch, anfangs etwas umformuliert.

Sichter
(Singulus) Schumann

[2.] Md/Fragment 008 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-13 17:39:59 Singulus
Fragment, Gesichtet, Md, Mulac 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 8-28
Quelle: Mulac 2003
Seite(n): 257, 258, Zeilen: 257: li. Sp. 2ff; 258: re.Sp. 23-27
Eine Hochrisikogruppe für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit stellen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bereits im Prädialysestadium dar. Bei Dialysepatienten liegt die kardiovaskuläre Mortalität 10- bis 20mal höher als bei der Normalbevölkerung und beträgt ca. 9 % pro Jahr (Levey und Eknoyan 1999). Mit 49 % stehen die kardiovaskulären Todesursachen bei Dialysepatienten an erster Stelle (Sarnak und Levey 1999). Wenn ein Dialysepatient einen Myokardinfarkt erlitten hat, ist seine Lebenserwartung deutlich reduziert. Die kardiovaskuläre Mortalität beträgt nach einem Jahr 40,8 %, nach zwei Jahren 51,8 %, nach fünf Jahren 70,2 % und nach zehn Jahren 83,3 %. Die kumulative Mortalität liegt noch höher und beträgt nach einem Jahr 59,3 %, nach zwei Jahren 73 %, nach fünf Jahren 89,9 %, nach zehn Jahren 97,3 % und ist somit 16- bis 19mal so hoch wie in der Normalbevölkerung (Herzog et al. 1998).

Nach einem Myokardinfarkt korreliert die Gesamtmortalität direkt mit dem Grad der Nierenfunktionseinschränkung. Die bekannten Risikofaktoren bei Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion sind für die Prognose wichtiger als die Nierenfunktion selbst. Erst ab einer Kreatinin-Clearance unter 40 ml/min liegt die Bedeutung der Urämie als Prognosefaktor über die anderen Risikofaktoren (Sorensen et al 2002).

Die Ursachen der hohen kardiovaskulären- und Gesamtmortalität bei chronisch niereninsuffizienten Patienten sind vielfältig. Niedrige Cholesterinwerte sind dabei ein Risikofaktor für erhöhte Mortalität und ein Marker einer Malnutrition (Prichard 1999). Als urämiebedingte Faktoren gelten die Azidose, Urämietoxine, erhöhte Homocysteinsäure, vermehrte Produktion freier Sauerstoffradikale und oxydiertes LDL-C, rezidivierende [Infektionen, Aktivierung der Komplementkaskade und die Neigung zur Thrombozytenaggregation.]


[Aus Literaturverzeichnis]

42. Herzog CH, Ma JZ, Collins AJ. Poor long term survival after myocardial infarction among patients on long-term dialysis. N Engl J Med 1998;339:799–805

66. Levey AS, Eknoyan G. Cardiovascular disease in chronic renal disease. Nephrol Dial Transplant 1999;14:828–833

95. Prichard S. Dyslipidemia as a risk factor for cardiac disease in dialysis patients. Semin Dial 1999;12:87–90

107. Sarnak MJ, Levey AS. Epidemiology of cardiac disease in dialysis patients. Semin Dial 1999;12:69–66

115. Sorensen CR, Brendorp B, Rask-Madsen C, Køber L, Kjoller E, Torp-Pedersen C. The prognostic importance of creatinine clearance after acute myocardial infarction. Eur Heart J 2002;23:948–952

[Seite 257]
  • Epidemiologie

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion gelten als Hochrisikogruppe für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit. Dieses Risiko ist schon im Prädialysestadium deutlich erhöht. Bei Dialysepatienten liegt die kardiovaskuläre Mortalität 10- bis 20mal höher als bei der Normalbevölkerung und beträgt ca. 9 % pro Jahr [1]. Der Unterschied in der Mortalität ist bei den jüngeren Altersgruppen besonders ausgeprägt [2]. Mit 49 % stehen die kardiovaskulären Todesursachen bei Dialysepatienten an erster Stelle, es folgen mit 15 % Infektionen, 6 % der Patienten sterben an zerebrovaskulären Ereignissen und 4 % an Malignomen. Dies bedeutet nicht, daß Malignome bei niereninsuffizienten Patienten selten sind, sondern vielmehr, daß die Lebenserwartung dieser Patienten so kurz ist, daß sie ihr Malignom oft gar nicht erleben [3].Wenn ein Dialysepatient einen Myokardinfarkt erlitten hat, ist seine Lebenserwartung beträchtlich reduziert. So beträgt die kardiovaskuläre Mortalität nach einem Jahr 40,8 %, nach zwei Jahren 51,8 %, nach fünf Jahren 70,2 % und nach zehn Jahren 83,3 %.

Die kumulative Mortalität liegt noch höher und beträgt nach einem Jahr 59,3 %, nach zwei Jahren 73 %, nach fünf Jahren 89,9 %, nach zehn Jahren 97,3 % und ist somit 16- bis 19mal so hoch wie in der Normalbevölkerung [4]. Nach einem Myokardinfarkt korreliert die Gesamtmortalität direkt mit dem Grad der Nierenfunktionseinschränkung. Dabei spielen die bekannten Risikofaktoren bei Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion eine größere Rolle als die Nierenfunktion per se. Erst ab einer Kreatinin-Clearance unter 40 ml/min liegt die Bedeutung der Urämie als Prognosefaktor über den anderen Risikofaktoren [5].

  • Pathophysiologie

Nun erhebt sich die Frage, warum chronisch niereninsuffiziente Patienten eine so hohe kardiovaskuläre- und Gesamtmortalität aufweisen. Natürlich haben viele Patienten einen erhöhten Blutdruck, eine Hyperlipidämie, einen Diabetes mellitus oder sind Raucher, viele weisen aber keine Anamnese dieser Art auf. Dialysepatienten zeigen oft ein normales oder gering erhöhtes Gesamt- und LDL-Cholesterin (LDL-C). Niedrige Cholesterinwerte sind dabei ein Risikofaktor für erhöhte Mortalität und ein Marker einer Malnutrition [6].

[...]


[Seite 258]

Als urämiebedingte Faktoren gelten die Azidose, Urämietoxine, erhöhte Homocysteinsäure, vermehrte Produktion freier Sauerstoffradikale und oxydiertes LDL-C, rezidivierende Infektionen, Aktivierung der Komplementkaskade und die Neigung zur Thrombozytenaggregation.


Literatur:

1. Levey AS, Eknoyan G. Cardiovascular disease in chronic renal disease. Nephrol Dial Transplant 1999; 14: 828–33.

2. Foley RN, Parfrey PS, Sarnak M. The clinical epidemiology of cardiovascular disease in chronic renal disease. Am J Kidney Dis 1998; 32 (Suppl): S112–S115.

3. Sarnak MJ, Levey AS. Epidemiology of cardiac disease in dialysis patients. Semin Dial 1999; 12: 69–6.

4. Herzog CH, Ma JZ, Collins AJ. Poor longterm survival after myocardial infarction among patients on long-term dialysis. N Engl J Med 1998; 339: 799–805.

5. Sørensen CR, Brendorp B, Rask-Madsen C, Køber L, Kjøller E, Torp-Pedersen C. The prognostic importance of creatinine clearance after acute myocardial infarction. Eur Heart J 2002; 23: 948–52.

6. Prichard S. Dyslipidemia as a risk factor for cardiac disease in dialysis patients. Semin Dial 1999; 12: 87–90.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung der Textübereinstimmungen auf der Folgeseite.

Sichter
(Hood) Schumann


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