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Determinanten der perioperativen Sterblichkeit von Dialysepatienten, bei kardiochirurgischen Eingriffen

von Dr. Mohamad Dia

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Md/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-27 20:46:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönitz-Krause 2002, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schönitz-Krause 2002
Seite(n): 18, 8, 12, 13, Zeilen: 12: 5-6; 8: 10ff; 12: 8ff; 13: 2ff
Die erhöhte Arrhythmieneigung entsteht auf dem Boden einer subendokardialen Ischämie und einer gestörten Erregungsleitung (Amann und Ritz 1995).

Bei der Hypertonie des niereninsuffizienten Patienten ist die Natriumretention infolge Hypervolämie ein wichtiger Aspekt. Die Retention von Natrium und die damit verbundene Zunahme des Plasma- und Extrazellulärvolumens führt zu einer Erhöhung des Herzzeitvolumens, autoregulatorisch zu einer Erhöhung des peripheren Gefäßwiderstandes und zur Erhöhung der Nachlast (Ritz und Koch 1993). Weitere für die Hypertonieentwicklung wichtige Mechanismen sind die Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems und die Sympatikusaktivierung. Strukturelle Gefäßwandveränderungen, die zu Störungen der arteriellen Compliance führen, sind bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz häufig (Barenbrock et al. 2000). Die Abnahme der arteriellen Compliance ist für einen Anstieg des systolischen Blutdrucks und der Blutdruckamplitude verantwortlich (Barenbrock et al. 2000).

Eine Hypertonie weisen ca. 80–90 % der niereninsuffizienten Patienten auf. Bei renalen Erkrankungen ist ein Zielblutdruck von 120/70 mmHg anzustreben (Wang et al. 2001).

Als systolische Dysfunktion wird die systolische Kontraktionsstörung des linken Ventrikels bezeichnet. Sie zählt zu den zuerst beschriebenen kardialen Krankheitsbildern bei der terminalen Niereninsuffizienz. Die Inzidenz beträgt 10 bis 20 %. Bei der Mehrzahl der dialysepflichtigen Patienten lässt sich als Ursache der systolischen Kontraktilitätsstörung eine koronare Herzerkrankung finden. Der Nachweis einer systolischen Dysfunktion muß immer Anlaß sein, nach einer kardialen Grunderkrankung zu suchen (Josephs und Odenthal 1995). Für die systolische Funktion ist das Dialyseregime von Bedeutung. So kommt es unter der Dialysetherapie durch die Ultrafiltration zu einer Abnahme der linksventrikulären enddiastolischen und endsystolischen Durchmesser und zu einer Zunahme der linksventrikulären Verkürzungsfraktion (fractional shortening). Die Abnahme der Nachlast durch den Volumenentzug führt zur Verbesserung der Myokardfunktion. Weiterhin beeinflußt die dialysebedingte Verschiebung der Serumkalizum/Kaliumkonzentrationen die myokardiale Kontraktilität. Eine Erhöhung des Serumkalzium/Kaliumquotienten hat einen positiv inotropen Effekt (Wolf und Risler 1997).

Die diastolische Dysfunktion (Compliancestörung) des linken Ventrikels zählt mit einer Prävalenz von 35 bis 65 % zu den häufigsten kardialen Folgen der Urämie (Caires et al. 1998). Die Compliancestörung des linken Ventrikels bei guter systolischer Funktion erklärt [sich durch die Hypertrophie des Myokards und die Vergrößerung des linken Vorhofes.]


Amann K, Ritz E. Strukturelle Veränderungen des Herzens bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Spektrum Nephrologie 1995;6/7:8-13

Ritz E, Koch M. Morbidity and mortality due to hypertension in patients with renal failure . Am J Kidney Dis 1993;21:113-118

Barenbrock M, Hausberg M, Kosch M, Kisters K, Rahn KH. Diagnostik und Bedeutung der Gefäßsklerose bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Nierenund Hochdruckkrankheiten 2000;5:207-211

Wang MC, Tseng CC, Tsai WC, Huang JJ. Blood pressure and left ventricular hypertrophy in patients of different peritoneal dialysis regimens. Perit Dial Int 2001;21:36-42

Josephs W, Odenthal HJ. Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. DMW 1995;120:141-144

Wolf S, Risler T. Kardiale Komplikationen bei terminaler Niereninsuffizienz. In Franz HE, Hörl WH (Hrsg): Blutreinigungsverfahren. Stuttgart, New York, Thieme, 1997;232-243

[Seite 12]

Die erhöhte Arrhythmieneigung entsteht auf dem Boden einer subendokardialen Ischämie und einer gestörten Erregungsleitung (4).

[Seite 8]

Bei der Hypertonie des niereninsuffizienten Patienten ist die Natriumretention infolge Hypervolämie ein wichtiger Aspekt. Die Retention von Natrium und damit verbunden die Zunahme des Plasma- und Extrazellulärvolumens führt zu einer Erhöhung des Herzzeitvolumens und autoregulatorisch zu einer Erhöhung des peripheren Gefäßwiderstandes und damit der Nachlast (20,45,72). Weitere für die Hypertonieentwicklung wichtige Mechanismen sind die Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems und die Sympatikusaktivierung. Strukturelle Gefäßwandveränderungen, die zu Störungen der arteriellen Compliance führen sind bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz häufig (6). Die Abnahme der arteriellen Compliance ist für einen Anstieg des systolischen Blutdrucks und der Blutdruckamplitude verantwortlich (6). Eine Hypertonie weisen 80–90 % der niereninsuffizienten Patienten auf. Bei renalen Erkrankungen ist ein Zielblutdruck von 120/70 mmHg anzustreben (13,45,82).

[Seite 12]

Als systolische Dysfunktion wird die systolische Kontraktionsstörung des linken Ventrikels bezeichnet. Sie zählt zu den zuerst beschriebenen kardialen Krankheitsbildern bei der terminalen Niereninsuffizienz. Die Inzidenz beträgt 10 bis 20 % (44). Bei der Mehrzahl der dialysepflichtigen Patienten läßt sich als Ursache der systolischen Kontraktilitätsstörung eine koronare Herzerkrankung finden. Der Nachweis einer systolischen Dysfunktion muß immer Anlaß sein, nach einer kardialen Grunderkrankung (KHK, dilatative Kardiomyopathie, hämodynamisch relevantes Vitium ) zu suchen (35,44). Von Bedeutung für die systolische Funktion ist das Dialyseregime. So kommt es unter der Dialysetherapie durch die Ultrafiltration zu einer Abnahme der linksventrikulären enddiastolischen und endsystolischen Durchmesser und zu einer Zunahme der linksventrikulären Verkürzungsfraktion (fractional shortening). Die Abnahme der Nachlast durch den Volumenentzug führt zur Verbesserung der Myokardfunktion. Weiterhin beeinflußt die dialysebedingte Verschiebung der Serumkalizum/Kaliumkonzentrationen die myokardiale Kontraktilität. Die Erhöhung des Serumkalzium/Kaliumquotienten hat einen positiv inotropen Effekt (87).

[Seite 13]

Die diastolische Dysfunktion (Compliancestörung) des linken Ventrikels zählt mit einer Prävalenz zwischen 35 bis 65% zu den häufigsten kardialen Auswirkungen der Urämie (12,44).

Die Compliancestörung des linken Ventrikel bei guter systolischer Funktion wird erklärt durch die Hypertrophie des Myokards und die Vergrößerung des linken Vorhofes.


(4)Amann K, Ritz E: Strukturelle Veränderungen des Herzens bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Spektrum Nephrologie 6/7(1995) 8-13

(72)Ritz E, Koch M: Morbidity and mortality due to hypertension in patients with renal failure . Am J Kidney Dis 21 (1993)113-118

(6)Barenbrock M, Hausberg M, Kosch M, Kisters K, Rahn KH: Diagnostik und Bedeutung der Gefäßsklerose bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Nieren- und Hochdruckkrankheiten 5 (2000) 207-211

(82)Wang MC, Tseng CC, Tsai WC, Huang JJ: Blood pressure and left ventricular hypertrophy in patients of different peritoneal dialysis regimens. Perit Dial Int 21(2001)36-42

(44)Josephs W, Odenthal HJ: Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. Dtsch Med Wschr 120 (1995) 141-144

(87)Wolf S, Risler T: Kardiale Komplikationen bei terminaler Niereninsuffizienz. In Franz HE, Hörl WH (Hrsg): Blutreinigungsverfahren. Thieme, Stuttgart, New York,1997, S.232-243

Anmerkungen

Geringfügig textkosmetisch gekürzt und geändert.

Sichter
(Singulus) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140527212955

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