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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-24
Quelle: Schönitz-Krause 2002
Seite(n): 13, 17, Zeilen: 13: 5ff; 17: 16ff
[Die Compliancestörung des linken Ventrikels bei guter systolischer Funktion erklärt] sich durch die Hypertrophie des Myokards und die Vergrößerung des linken Vorhofes. Die diastolische Funktionsstörung, die zu einer unzureichenden Füllung des linken Ventrikels führt, kann ein Vorwärts- wie Rückwärtsversagen verursachen. Die interstitielle Myokardfibrose führt zu einer myokardialen Steifigkeit, zu einer eingeschränkten Dehnbarkeit des linken Ventrikels. Eine ausreichende Auswurfleistung ist nur durch einen erhöhten linksventrikulären Füllungsdruck möglich. Dies führt über eine pulmonale Kongestion zum klinischen Bild der Dyspnoe, fluid lung bis zum Lungenödem (Josephs und Odenthal 1995). Anderseits kann es, bedingt durch den Flüssigkeitsentzug unter einer Dialysebehandlung, zum Abfall des linksventrikulären Füllungsdruckes und damit zu hypotonen Komplikationen kommen. Die Erhöhung des linksventrikulären Füllungsdruckes beeinträchtigt die subendokardiale Koronarperfusion in der Diastole, welche klinisch zur Angina pectoris führen kann (auch ohne koronare Herzerkrankung). Die Echokardiographie leistet als nicht-invasives Verfahren einen wichtigen Beitrag zur Differentialdiagnostik der systolischen/diastolischen Dysfunktion. Zur Beurteilung der diastolischen Funktion wird dopplerechokardiographisch das transmitrale Einstromprofil analysiert. Ein Vorteil der Peritonealdialyse für die diastolische Funktion gegenüber der Hämodialyse ist nicht nachweisbar. Die hohe Inzidenz von Herzrhythmusstörungen beim Dialysepatienten sind Ausdruck für kardiale Funktionsstörungen wie vor allem die linksventrikuläre Hypertrophie, die koronare Herzerkrankung und die systolische Dysfunktion (Josephs und Odenthal 1995). Bei der Dialysetherapie ist häufig mit Rhythmusstörungen zu rechnen. Unter Verwendung von Azetat als Dialysatpuffer, treten dreimal mehr Arrhythmien auf als unter Bicarbonat; auch hohes Dialysatkalzium wirkt arrhythmogen. Das Dialysat- und Serumkalium spielen eine untergeordnete Rolle (Wolf und Risler 1997). Höheres Lebensalter ist ein weiterer Risikofaktor.

Josephs W, Odenthal HJ. Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. DMW 1995;120:141-144

Wolf S, Risler T. Kardiale Komplikationen bei terminaler Niereninsuffizienz. In Franz HE, Hörl WH (Hrsg): Blutreinigungsverfahren. Stuttgart, New York, Thieme, 1997;232-243

Die Compliancestörung des linken Ventrikel bei guter systolischer Funktion wird erklärt durch die Hypertrophie des Myokards und die Vergrößerung des linken Vorhofes.

Die diastolische Funktionsstörung, die zu einer unzureichenden Füllung des linken Ventrikels führt, kann ein Vorwärts- wie Rückwärtsversagen verursachen.

Die interstitielle Myokardfibrose führt zu einer myokardialen Steifigkeit, zu einer eingeschränkten Dehnbarkeit des linken Ventrikels. Eine ausreichende Auswurfleistung ist nur durch einen erhöhten linksventrikulären Füllungsdruck möglich. Dies führt über eine pulmonale Kongestion zum klinischen Bild der Dyspnoe, fluid lung bis zum Lungenödem (44,48).

Anderseits kann es, bedingt durch den Flüssigkeitsentzug unter Dialysebehandlung, zum Abfall des linksventrikulären Füllungsdruckes und damit zu hypotonen Komplikationen kommen.

Die Erhöhung des linksventrikulären Füllungsdruckes beeinträchtigt die subendokardiale Koronarperfusion in der Diastole, welche klinisch zur Angina pectoris führen kann (auch ohne koronare Herzerkrankung) (44).

Die Echokardiographie leistet als nicht-invasives Verfahren einen großen Beitrag zur Differentialdiagnostik der systolischen/diastolischen Dysfunktion. Zur Beurteilung der diastolischen Funktion wird dopplerechokardiographisch das transmitrale Einstromprofil analysiert. Ein Vorteil der Peritonealdialyse bezüglich der diastolischen Funktion gegenüber der Hämodialyse ist nicht nachweisbar (87).

[Seite 17]

Die hohe Inzidenz von Herzrhythmusstörungen beim Dialysepatienten sind Ausdruck für kardiale Funktionsstörungen wie vor allem die linksventrikuläre Hypertrophie, die koronare Herzerkrankung und die systolische Dysfunktion (44).

Höheres Lebensalter ist ein weiterer Risikofaktor. Besonders unter der Dialysetherapie ist gehäuft mit Rhythmusstörungen zu rechnen. Unter Verwendung von Azetat als Dialysatpuffer treten dreimal mehr Arrhythmien auf als unter Bicarbonat; auch hohes Dialysatkalzium wirkt arrhythmogen. Dagegen spielen das Dialysat- und Serumkalium nur eine untergeordnete Rolle (87).


(44)Josephs W, Odenthal HJ: Kardiale Manifestationen der terminalen Niereninsuffizienz. Dtsch Med Wschr 120 (1995) 141-144

(87)Wolf S, Risler T: Kardiale Komplikationen bei terminaler Niereninsuffizienz. In Franz HE, Hörl WH (Hrsg): Blutreinigungsverfahren. Thieme, Stuttgart, New York,1997, S.232-243

Anmerkungen

Geringfügig kosmetisch geändert.

Sichter
(Singulus) Schumann

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