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Md/Fragment 019 11

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 11-27
Quelle: Birnbaum 1998
Seite(n): 5, Zeilen: 9ff
Da die meisten Operationen nicht am schlagenden Herzen möglich sind, wird das Herz vorübergehend zum Stillstand gebracht. Während dieser Zeit übernimmt die HLM die Pumpfunktion des Herzens und der Oxygenator der HLM den Gasaustausch der Lunge. Dabei kommt das Blut mit den unphysiologischen Oberflächen des extrakorporalen Kreislaufes in Kontakt. Die Interaktion des Blutes mit den Bestandteilen des extrakorporalen Kreislaufes initiiert inflammatorische Kaskaden (Riddington et al. 1996), die verschiedenste Organfunktionsstörungen nach sich ziehen können.

In etwa 2 % der Fälle treten nach kardiochirurgischen Eingriffen unter Einsatz der HLM ausgedehnte Organfunktionsstörungen im Sinne eines Multiorganversagens (Multiple Organ Dysfunction Syndrome, MODS) auf (Christenson et al. 1994), die mit einer Mortalität von über 75 % einhergehen. Der Aufwand für die Therapie des MODS ist unter sozioökonomischen Gesichtspunkten betrachtet mit einer Kostensteigerung um den Faktor 4 im Vergleich zum unkomplizierten Verlauf verbunden. Für das Entstehen des MODS nach herzchirurgischen Eingriffen werden im wesentlichen zwei Hauptursachen diskutiert, einerseits eine Minderperfusion der Niere und des Gastrointestinaltraktes während des kardiopulmonalen Bypasses und andererseits eine Kontaktaktivierung und [Mediatorenfreisetzung durch den Kontakt des Blutes mit den unphysiologischen Oberflächen der HLM (Boldt et al. 1996).]

Da die meisten Operationen nicht am schlagenden Herzen möglich sind, muß das Herz vorübergehend zum Stillstand gebracht werden. Während dieser Zeit übernimmt die Herz-Lungen-Maschine (HLM) die Pumpfunktion des Herzens und der Oxygenator der HLM den Gasaustausch der Lunge. Dabei kommt das Blut mit den unphysiologischen Oberflächen des extrakorporalen Kreislaufes (Oxygenator, venöses Reservoir, Pumpen, Schlauchsysteme und Filter) in Kontakt. Die Interaktion des Blutes mit den Bestandteilen des extrakorporalen Kreislaufes initiiert inflammatorische Kaskaden (16, 19, 94), die verschiedenste Organfunktionsstörungen nach sich ziehen können.

In etwa 2% der Fälle treten nach koronarchirurgischen Eingriffen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine ausgedehnte Organfunktionsstörungen im Sinne eines Multiorganversagens (Multiple Organ Dysfunction Syndrome, MODS) auf siehe , die mit einer Mortalität von über 75% einhergehen. Der Aufwand für die Therapie des MODS ist vom sozioökonomischen Gesichtspunkt betrachtet mit einer Kostensteigerung um den Faktor 4 im Vergleich zum unkomplizierten Verlauf verbunden (82).

Für das Entstehen des MODS nach herzchirurgischen Eingriffen werden im wesentlichen zwei Hauptursachen diskutiert, einerseits eine Minderperfusion des Gastrointestinaltraktes während des kardiopulmonalen Bypasses (CPB) und andererseits eine Kontaktaktivierung und Mediatorenfreisetzung durch den Kontakt des Blutes mit den unphysiologischen Oberflächen der HLM (12, 53).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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