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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Birnbaum 1998
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 6ff; 11: 1-3, 17ff
[Der Verbrauch von intrazellulären energiereichen Phosphatspeichern läuft bei niedrigen Temperaturen langsamer ab, ebenso sinken während] der Hypothermie als Ausdruck einer allgemeinen Verminderung der Stoffwechselaktivität der Sauerstoffverbrauch und die Kohlendioxidproduktion des Organismus.

Bei einer Ischämie kann die Schädigung von Erythrozyten, Gefäßendothel, Zellmembranen und energieliefernden Mitochondrien abgeschwächt sein. Eine Minderdurchblutung des Organismus im Zusammenhang mit herzchirurgischen Operationen wird durch vorbestehende pathologische Prozesse, wie koronare Herzkrankheit, kongenitale Vitien, zerebrovaskuläre Insuffizienz, Bluthochdruck, periphere arterielle Verschlusskrankheit und diabetische Mikroangiopathie begünstigt. Technische Probleme bei der Durchführung des kardiopulmonalen Bypasses können mit Low-Flow-Phasen verbunden sein, die zu einer inadäquaten systemischen Perfusion führen. Mikro- und Makroembolien sind häufig beobachtete Phänomene während der extrakorporalen Zirkulation und können gemeinsam mit einer exzessiven Hämodilution, Störungen der regionalen Sauerstoffversorgung hervorrufen.

Neben den protektiven Wirkungen hat die Hypothermie ungünstige Einflüsse auf den Organismus, wie beispielsweise Störungen der Thrombozytenfunktion mit konsekutiven Gerinnungsstörungen sowie eine Reduktion des ionisierten Kalziums im Serum, die zu einer verminderten Myokardkontraktilität führt. Hypothermie induziert Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern und eine direkte Myokarddepression (Mora 1995). Der hypotherme Bypass führt zur Freisetzung von ADH, Angiotensin II, Thromboxan A2 und B2 sowie Adrenalin. Durch diese vasoaktiven Substanzen können Störungen der regionalen Perfusion ausgelöst werden.

Den Herz-Lungen-Bypass unter Beibehalten der Normothermie durchzuführen basiert auf den Nachteilen des hypothermen kardiopulmonalen Bypasses und der Schaffung verbesserter apparativer Voraussetzungen (Boldt et al. 1996, Riddington et al. 1996). Erste Ergebnisse aus klinischen Studien zeigen, dass normotherme Bedingungen mit einem besseren kardiozirkulatorischen Ergebnis verbunden ist. Von 2383 Patienten benötigte kein Patient nach herzchirurgischen Eingriffen in Normothermie eine postoperative mechanische Kreislaufunterstützung, wie beispielsweise eine intraaortale Ballonpumpe (Singh et al. 1993). Pulmonale Komplikationen und das Auftreten einer Koagulopathie waren im Vergleich zum hypothermen Bypass extrem selten. Bei 1,4 % der Fälle traten Blutungskomplikationen auf. Thrombozytenaggregationsstörungen und endothelbezogene Störungen der Gerinnung traten am normothermen Bypass seltener auf (Boldt et al. 1996).

Der Verbrauch von intrazellulären energiereichen Phosphatspeichern läuft bei niedrigen Temperaturen langsamer ab, ebenso sinken während der Hypothermie als Ausdruck einer allgemeinen Verminderung der Stoffwechselaktivität der Sauerstoffverbrauch und die Kohlendioxidproduktion des Organismus. Im Falle einer Ischämie könnte daher die Schädigung von Erythrozyten, Gefäßendothel, Zellmembranen und energieliefernden Mitochondrien abgeschwächt werden.

Eine Minderdurchblutung des Organismus im Zusammenhang mit herzchirurgischen Operationen wird durch vorbestehende pathologische Prozesse, wie koronare Herzkrankheit, kongenitale Vitien, zerebrovaskuläre Insuffizienz, Bluthochdruck, periphere arterielle Verschlußkrankheit und diabetische Mikroangiopathie begünstigt. Technische Probleme bei der Durchführung des kardiopulmonalen Bypasses können mit Low-Flow-Phasen verbunden sein, die zu einer inadäquaten systemischen Perfusion führen. Mikro- und Makroembolien sind häufig beobachtete Phänomene während der extrakorporalen Zirkulation und können gemeinsam mit einer exzessiven Hämodilution Störungen der regionalen Sauerstoffversorgung hervorrufen.

1.1.5. Unerwünschte Effekte der Hypothermie

Neben den protektiven Wirkungen hat die Hypothermie ungünstige Einflüsse auf den Organismus. Solche Effekte sind beispielsweise Störungen der Thrombozytenfunktion mit konsekutiven Gerinnungsstörungen sowie eine Reduktion des ionisierten Kalziums im Serum, die zu einer verminderten Myokardkontraktilität führt. Hypothermie induziert Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern und eine direkte Myokarddepression (78).

[Seite 11]

Der hypotherme Bypass führt zur Freisetzung von ADH, Angiotensin II, Thromboxan A2 und B2 sowie Adrenalin. Diese vasoaktiven Substanzen können Störungen der regionalen Perfusion auslösen. [...]

1.1.6. Normothermer Bypass

Die Nachteile des hypothermen kardiopulmonalen Bypasses und die Schaffung verbesserter apparativer Voraussetzungen waren Grundlage für Bestrebungen, den Herz-Lungen-Bypass unter normothermen Bedingungen durchzuführen (12, 65, 68, 93, 108, 109, 117). Erste klinische Studien geben Hinweise dafür, daß das Beibehalten der Normothermie mit einem besseren kardiozirkulatorischen Outcome verbunden ist. Von 2383 Patienten benötigte kein Patient nach herzchirurgischen Eingriffen in Normothermie eine postoperative mechanische Kreislaufunterstützung in Form einer intraaortalen Ballonpumpe (109). Pulmonale Komplikationen und das Auftreten einer Koagulopathie wurden in dieser Studie im Vergleich zum hypothermen Bypass als extrem selten bezeichnet. Nur bei 1,4% der Fälle traten Blutungskomplikationen auf. Thrombozytenaggregationsstörungen und endothelbezogene Störungen der Gerinnung traten am normothermen Bypass seltener auf (12).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Ansätze zu eigener Formulierungsleistung erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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