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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 15-28
Quelle: Bonifer 2008
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: mittl. Sp. 3ff ; 22: li. Sp.: 3-17
Zu der hohen perioperativen Mortalität terminal niereninsuffizienter Patienten tragen viele Faktoren bei. Die Verschlechterung der Nierenfunktion ist ein bedeutender Faktor für die erhöhte perioperative Mortalität. Niereninsuffiziente Patienten haben zudem eine höhere Infektneigung, werden aber häufig nicht oder unterdosiert mit den entsprechenden Antibiotika behandelt, da man aufgrund der Nebenwirkungen eine Verschlechterung der Nierenfunktion befürchtet. Bei den Elektrolytstörungen ist insbesondere die Hyperkaliämie zu nennen, die durch die Gabe von Blutprodukten ausgelöst werden kann. Blutungen sind einerseits wegen der bei Niereninsuffizienten Urämie-bedingten Thrombozytopathie ein Problem, andererseits haben die niedermolekularen Heparine bei diesen Patienten eine verlängerte Halbwertzeit.

Fast alle Nierenpatienten sind anfällig für kardiovaskuläre Ereignisse. Medikamente zur kardiovaskulären Prävention werden bei ihnen jedoch weniger häufig verordnet. Eine Studie mit den Daten von rund 20.000 Bypass-Operationen ergab, dass Patienten mit niedriger glomerulärer Filtrationsrate weniger häufig Acetylsalicylsäure, ein Statin, einen Betablocker oder ein Sartan erhielten (Gibney et al, 2005)). Dies war mit einer erhöhten Mortalität [assoziiert und bedeutete, dass man nicht nur mit der Indikationsstellung für eine Operation zu zögerlich ist, sondern auch bei der perioperativen Medikation.]

[Seite 21]

Zu der erhöhten perioperativen Mortalität niereninsuffizienter Patienten tragen viele Faktoren bei (Tabelle 1). Die Verschlechterung der Nierenfunktion ist ein bedeutender Faktor für die erhöhte perioperative Mortalität. [...] Niereninsuffiziente Patienten haben generell eine höhere Infektneigung, werden auf der anderen Seite aber häufig nicht oder unterdosiert mit den entsprechenden Antibiotika behandelt, weil man aufgrund der Nebenwirkungen eine Verschlechterung der Nierenfunktion befürchtet.

Bei den Elektrolytstörungen ist insbesondere die Hyperkaliämie zu nennen, die durch die Gabe von Blutprodukten ausgelöst werden kann.

Blutungen sind einerseits wegen der bei Niereninsuffizienten Urämie-bedingten Thrombozytopathie ein Problem, andererseits haben die niedermolekularen Heparine bei diesen Patienten eine verlängerte Halbwertszeit. [...]

[Seite 22]

Viele Nierenpatienten weisen stark verkalkte Gefässe auf und sind darum anfälliger für kardiovaskuläre Ereignisse. Medikamente zur kardiovaskulären Prävention werden bei ihnen jedoch weniger häufig verordnet. Eine Studie mit den Daten von rund 20 000 Bypass-Operationen ergab, dass Patienten mit niedriger glomerulärer Filtrationsrate weniger häufig Acetylsalicylsäure, ein Statin, einen Betablocker oder ein Sartan erhielten (5). Dies war mit einer erhöhten Mortalität assoziiert (Tabelle 2). Das bedeute, dass man nicht nur mit der Indikationsstellung für eine Operation zu zögerlich sei, sondern auch bei der perioperativen Medikation, sagte Fuster.

Anmerkungen

Leicht umformuliert, ohne Quellenangabe.

Sichter
(Singulus) Schumann

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