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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 14-30
Quelle: Goldemund 2006
Seite(n): 2-3, Zeilen: 2: 12-29 - 3: 1-5
Erstmals wurde eine mechanische Prothese 1960 durch Harken und Starr implantiert, wobei es sich noch um eine Klappe handelte, bei der eine Metallkugel in einem Metallkäfig gehalten wurde. Diese Klappen hatten sehr schlechte hömodynamische Eigenschaften und deshalb werden in der heutigen Zeit vorwiegend zwei Varianten verwendet: Die Kippscheibenprothese und die Doppelflügelprothese. Mechanische Herzklappenprothesen besitzen eine Haltbarkeit, die bei 99 % der Patienten deren Lebenserwartung übersteigt (Butchart et al. 2001). Sie haben jedoch den großen Nachteil, dass der Empfänger lebenslang Antikoagulantien einnehmen muss, da sich sonst an dem körperfremden Material der Prothese Gerinnsel bilden und somit eine hohes Thrombose- und Embolierisiko besteht.

Die Gruppe der biologischen Prothesen ist durch eine große Heterogenität gekennzeichnet. Es gibt die Möglichkeit, defekte Klappen durch Allografts (Homografts) zu ersetzen. Dabei handelt es sich um menschliche Herzklappen, die entweder von verstorbenen Spendern oder aus explantierten Empfängerherzen im Rahmen der Herztransplantation stammen. Bereits 1965 erfolgte die erste Implantation einer menschlichen Aortenklappe (Ross 1965). Diese Grafts stehen jedoch auf Grund des Spendermangels nur in geringer Anzahl zur Verfügung. Herzklappenprothesen tierischen Ursprungs (Xenografts) stehen dagegen kommerziell in ausreichender Menge und Größe zur Verfügung und werden sehr häufig als Klappenersatz [verwendet.]


[Aus Literaturverzeichnis]

19. Butchart EG., Li HH., Payne N., Buchan K., Grunkemeier GL. Twenty years' experience with the Medtronic Hall valve. J Thorac Cardiovasc Surg. 2001;121(6): 1090-1100

104. Ross D. Homograft replacement of the aortic valve. J Cardiovasc Surg. 1965;5(18):89–94

[Seite 2]

1.3.1. Mechanische Herzklappenprothesen

Heutige mechanische Herzklappenprothesen besitzen einen äußeren Ring aus synthetischem Gewebe (Dacron oder Teflon), der dazu dient, die Klappe in das Gewebe des Patientenherzens einzunähen, und einen (oder zwei) Kippdeckel aus Metall, der sich im Blutstrom öffnet und schließt. Erstmals wurde eine mechanische Prothese 1960 durch Harken und Starr implantiert, wobei es sich allerdings noch um ein [sic] Klappe handelte, bei der eine Metallkugel in einem Metallkäfig gehalten wurde. Diese Klappen hatten sehr schlechte hämodynamische Eigenschaften und deshalb werden in der heutigen Zeit v.a. zwei Varianten verwendet: die Kippscheibenprothese und die Doppelflügelprothese. Mechanischen Herzklappenprothesen besitzen eine Haltbarkeit, die bei 99% der Patienten/Patientinnen deren Lebenserwartung übersteigt (Butchart et al., 2001) und sind in allen benötigten Größen problemlos verfügbar. Sie haben jedoch den großen Nachteil, dass der Empfänger lebenslang Antikoagulantien einnehmen muss, da sich sonst an dem körperfremden Material der Prothese Gerinnsel bilden und somit ein hohes Thrombose- und Embolierisiko besteht.

1.3.2. Biologische Herzklappenprothesen

Es gibt die Möglichkeit, defekte Klappen durch Allografts (Homografts) zu ersetzen. Dabei handelt es sich um menschliche Herzklappen, die entweder von verstorbenen Spendern oder aus explantierten Empfängerherzen im Rahmen der Herztransplantation stammen. Bereits 1965

[Seite 3]

erfolgte die erste Implantation einer menschlichen Aortenklappe (Ross, 1965). Diese Grafts stehen jedoch auf Grund des Spendermangels nur in geringer Anzahl zur Verfügung.

Herzklappenprothesen tierischen Ursprungs (Xenografts) stehen dagegen kommerziell in ausreichender Menge und Größe zur Verfügung und werden sehr häufig als Klappenersatz verwendet.


[Aus Literaturverzeichnis]

Butchart EG., Li HH., Payne N., Buchan K., Grunkemeier GL. Twenty years' experience with the Medtronic Hall valve. J Thorac Cardiovasc Surg. 2001 Jun; 121(6): 1090-1100.

Ross D. Homograft replacement of the aortic valve. J Cardiovasc Surg (Torino). 1965 Sep 5 – 18; Suppl: 89 – 94.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Einzig die Anmerkung "Die Gruppe der biologischen Prothesen ist durch eine große Heterogenität gekennzeichnet" scheint nicht direkt der Quelle entlehnt zu sein. Die Textübereinstimmungen setzen sich auf der Folgeseite fort.

Sichter
(Hood) Schumann

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