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Neurobiologische Wirkmechanismen antidepressiver Therapieverfahren

von Prof. Dr. Dr. Martin Ekkehard Keck

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[1.] Mek/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-03 20:58:58 Stratumlucidum
Engelmann 2000, Fragment, Gesichtet, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 01-12
Quelle: Engelmann 2000
Seite(n): 002, 016, Zeilen: 002: 19-28; 016: 01-05
2 MATERIAL UND METHODEN

In diesem Abschnitt erfolgen allgemeine, studienübergreifende Angaben zu den im Rahmen dieser Arbeit eingesetzten Methoden und Techniken. Detaillierte Informationen zum Ablauf der Versuche werden in den jeweiligen Kapiteln gegeben.
In Anlehnung an Selye gilt in den vorliegenden Studien die Aktivierung der HPA-Achse, gemessen an einer erhöhten Plasmakonzentration von ACTH und Kortikosteron, als hinreichendes Kriterium für Stress (Selye, 1950; 1971). Aufgrund zahlreicher Voruntersuchungen wurde festgelegt, dass Stress vorliegt, wenn unter den definierten Bedingungen 15 Minuten nach Beginn der Stressexposition die mittlere Konzentration von ACTH im Plasma mindestens 100 pg/ml beträgt. Mit dem Begriff Stressor wird der experimentell verabreichte Stimulus bezeichnet, der bei den Versuchstieren zu Stress führt (Engelmann et al., 1999).


Engelmann, M., Ebner, K., Landgraf, R., Holsboer, F. & Wotjak, C.T. (1999) Emotional stress triggers intrahypothalamic but not peripheral release of oxytocin in male rats. Journal of Neuroendocrinology, 11, 867-872.

Selye, H. (1950) Stress. Acta, Montreal.

Selye, H. (1971) Hormones and resistance. Part I and II. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York.

[Seite 16]

2. Material und Methoden

In diesem Abschnitt erfolgen allgemeine Angaben zu den im Rahmen dieser Arbeit eingesetzten Methoden und Techniken. Detaillierte Informationen zum Ablauf der Versuche werden in den Kapiteln gegeben, in denen die jeweiligen Studien vorgestellt werden.

[Seite 2]

In Anlehnung an Selye (1971) gilt in der vorliegenden Arbeit die Aktivierung der Hypothalamus-Adenohypophysen-Nebennierenrinden (HPA)-Achse [gemessen an einer erhöhten Plasma­konzentration des Adrenocorticotropen Hormons (ACTH) und/oder Corticosterons (Cort)] als hinreichendes Kriterium für eine Charakterisierung als Streß. Dabei wurde auf Grund von verschiedenen Voruntersuchungen (vgl. Engelmann et al., 1996a) festgelegt, daß Streß dann vorliegt, wenn unter den definierten Bedingungen 15 min nach Beginn der Stimulusexposition die mittlere ACTH-Konzentration im Plasma mehr als 100 pg/ml betrug. Mit dem Begriff Stressor wird der experimentell verab­reichte Stimulus bezeichnet, der bei den Versuchstieren zu Streß führt.


Engelmann, M., Trivikraman, K.V., You, S., Nemeroff, C.B., Montkowski, A., Landgraf, R., Holsboer, F., Plotsky, P.M. (1996a). Endocrine and behavioral effects of airpuff-startle in rats. Psychoneuroendocrinology 21, 391-400.

Selye, H. (1971) Hormones and resistance. Part I and II. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York.

Anmerkungen

Der Autor referenziert zwar dieselbe Arbeit von Selye (1971), gibt jedoch deren Inhalte mit Engelmanns (2000) Worten wieder. Der von Engelmann angeführte Aufsatz bzgl. Voruntersuchungen hinsichtlich der Definition von Stress wird nicht erwähnt.

Die eigentliche Quelle ist in der gesamten untersuchten Arbeit nirgends genannt.

Bei diesem Fragment handelt es sich um den gesamten Einleitungstext zum Teil 2 vor Beginn des ersten Unterkapitels.

Sichter
(MekHunter), Stratumlucidum

[2.] Mek/Fragment 025 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-12 12:08:59 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mek, SMWFragment, Schindele 2003, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 13-15, 20-30
Quelle: Schindele 2003
Seite(n): 29, Zeilen: 02-04, 05-12
2.1 Tiere und Tierhaltung

Als Versuchstiere dienten Wistar Ratten, die von einem kommerziellen Anbieter (Charles River, Sulzfeld, Deutschland) bezogen wurden. [...] Nach Anlieferung hatten die Tiere im Durchschnitt 7 Tage Zeit, sich im Tierstall des Max-Planck-lnstituts für Psychiatrie einzugewöhnen. Sie wurden in Gruppen zu 6 Tieren unter Standardbedingungen gehalten (Temperatur 22±2 °C, Luftfeuchtigkeit 60±5 %, 12 h Licht-Dunkel-Zyklus, wobei das Licht um 7.00 Uhr eingeschaltet wurde) mit freiem Zugang zu Futter und Wasser. Die Ratten wogen zum Zeitpunkt der Experimente bzw. operativen Eingriffe zwischen 250 und 400 g. Nach operativen Eingriffen wurden die Tiere einzeln in Plexiglaskäfigen (23 x 39 x 36 cm) gehalten. Bis zum jeweiligen Versuchsbeginn blieben jeweils mindestens drei Tage Zeit zur Erholung und Habituation an die veränderten Haltungsbedingungen. Sämtliche Versuche wurden von der Regierung von Oberbayern genehmigt.

2.1 Tiere und Tierhaltung

Als Versuchstiere dienten junge männliche Wistar Ratten, die von einem kommerziellen Anbieter (Charles River, Sulzfeld, Deutschland) bezogen wurden (Alter: 3-4 Monate; n = 144). Nach Anlieferung hatten die Tiere im Durchschnitt 7 Tage Zeit, sich im Tierstall des Instituts einzugewöhnen. Sie wurden in Gruppen zu 6 Tieren unter Standardbedingungen gehalten (Temperatur 22 ± 2 °C, Luftfeuchtigkeit 60 ± 5 %, 12 h Licht-/12 h Dunkel-Zyklus, wobei das Licht um 7.00 Uhr eingeschaltet wurde) mit freiem Zugang zu Futter und Wasser. Die Ratten wogen zum Zeitpunkt der Operation zwischen 250 und 400 g. Nach der Operation wurden die Tiere einzeln in Plexiglaskäfige (23 x 39 x 36 cm) gesetzt. Bis zum Versuchsbeginn hatten sie dann 3 Tage Zeit sich zu erholen und an ihren neuen Käfig zu habituieren. Die Versuche wurden von der Regierung von Oberbayern genehmigt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Zwar nur die Versuchsbeschreibung, aber die Übereinstimmungen sind z.T. wörtlich und die Quelle ist nirgends in der untersuchten Arbeit genannt.

In der Auslassung befindet sich Fragment 025 15, für das Erhardt (2003) als Quelle diente.

Sichter
Hindemith

[3.] Mek/Fragment 025 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-11 21:19:46 Schumann
Erhardt 2003, Fragment, Gesichtet, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 15-20
Quelle: Erhardt 2003
Seite(n): 020, Zeilen: 07-12
Für die Experimente mit Morphinverabreichung wurden Sprague-Dawley Ratten im Alter von 3-4 Monaten und Gewicht von 200-250 g gewählt. Von dieser Rattenrasse existieren bereits grundlegende experimentelle Daten zur Dopaminfreisetzung im mesolimbischen System bei Drogenabhängigkeit und Sensibilisierung, die teilweise die Grundlage unserer Arbeitshypothesen bildeten. Für die Experimente 3 (n=23) und 4 (n=14) mit Morphinverabreichung wurden Sprague-Dawley Ratten im Alter von 2-3 Monaten und Gewicht von 200-250 g (Charles River WIGA GmbH, Sulzfeld) gewählt. Von dieser Rattenrasse existieren bereits grundlegende experimentelle Daten zum Dopaminverhalten im mesolimbischen System bei Drogenabhängigkeit und Sensibilisierung, die teilweise die Grundlage unserer Arbeitshypothese bilden.
Anmerkungen

Keine Quellennennung.

Sichter
PlagProf:-)


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