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Neurobiologische Wirkmechanismen antidepressiver Therapieverfahren

von Prof. Dr. Dr. Martin Ekkehard Keck

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[1.] Mek/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-14 13:48:20 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mek, SMWFragment, Schindele 2003, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 01-03
Quelle: Schindele 2003
Seite(n): 37, Zeilen: 02-04
[Die] Lösung bestand aus 55 % Propylenglycol (= 1,2-Propanediol, P 1009, Sigma-Aldrich) und 45% Aqua destillata. Abschließend wurde mit 0,1 M NaOH bzw. 0,1 M HCl der pH auf ca. 7,4 eingestellt. [Die] Lösung bestand aus 55 % Propylenglycol12 (= 1,2-Propanediol, P 1009, Sigma-Aldrich, Taufkirchen, Deutschland) und 45 % Aqua destillata. Abschließend wurde mit 0,1 M NaOH bzw. 0,1 M HCl der pH auf ca. 7,4 eingestellt.

12 Klockowski berichtet von Versuchen [sic] um die Löslichkeit von Benzodiazepinen zu testen (Klockowski & Levy, 1988). Auch Propylenglycol war dazu geeignet. Es zeigte bei eigenen Vorversuchen im Rahmen dieser Dissertation die beste Auflösung sowohl von Alprazolam als auch von Temazepam, die über einige Tage stabil waren und nicht wieder ausfielen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann

[2.] Mek/Fragment 031 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-11 21:40:19 Schumann
Erhardt 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 05-31
Quelle: Erhardt 2003
Seite(n): 20-21, 27, Zeilen: 20:22-28; 21: 06-08; 027:04-22
Für die Experimente wurde ein kommerzielles Stimulationsgerät verwendet (MagPro® der Firma DANTEC, Skovlunde, Dänemark). Die Impulsbreite des biphasisch konfigurierten Stimulus betrug 280ps. Die Stimulationsintensität wurde in A/ps gemessen. Der verwendete Prototyp einer runden Stimulationsspule (S60, DANTEC) hatte folgende Maße: innerer Durchmesser 6 mm, äußerer Durchmesser 57 mm; 21 Windungen, Windungshöhe 7 mm, Kabellänge 1,40 m.

Bei anästhesierten Tieren wurden insgesamt 1000 Stimuli, resultierend aus 20 Stimulationsdurchgängen (sog. trains), appliziert. Der maximale Induktionsmodulus mit einer Frequenz von 20 Hz für 2,5 s betrug dabei 4 Tesla (120 A/ps; 130% der motorischen Schwelle bei Ratten). Die Stimulationsparameter sowie der verwendete Spulenprototyp wurden gemäß Kernspintomographie-basierter, computergestützter Berechnungen der intrazerebralen Stromdichte gewählt (De Leo et al., 1992; Cerri et al., 1995; Ravazzani et al., 1996). Um klinische Standardbedingungen nachzuahmen (George et al., 1996; Padberg & Möller, 2003), wurde die Stimulationsspule über dem linken frontalen Kortex platziert. Die Stimulationsspule hatte direkten Kontakt zum Kopf der Tiere. Um Hitzeschäden an der Stimulationsspule zu vermeiden, musste nach jeder Stimulation ein Kühlintervall von etwa 2,5 Minuten eingelegt werden. Die Spule wurde mit Hilfe von Trockeneis auf jeweils 15 °C abgekühlt.

Behandlung anästhesierter Tiere: Die Ratten wurden für die gesamte Dauer des Experiments mit einer einmaligen Urethan-Injektion anästhesiert (Ethylcarbamat, 1,4 g/kg KG, i.p.). Urethan wurde gewählt, weil diese Substanz nur schwache depressorische Wirkung auf das kardiovaskuläre und respiratorische System aufweist und Spinal- sowie Atemreflexe nicht beeinträchtigt werden. Hierdurch konnte während der angestrebten Narkose von etwa 8 Stunden auf eine endotracheale Intubation verzichtet werden. Die Tiere befanden sich während des Experiments auf einer Wärmedecke, um eine Auskühlung zu vermeiden. Die Körpertemperatur wurde kontinuierlich mit einer Thermostatprobe rektal gemessen [und auf einem Wert von 37,5 °C gehalten.]


De Leo, R. , Cerri, G., Balducci, D., Moglie, F. , Scarpino, 0 . & Guidi, M. (1992) Computer modelling of brain cortex excitation by magnetic field pulses. Journal of Medical Engineering & Technology, 16, 149-156.

Cerri, G., De Leo, R., Moglie, F. & Schiavoni, A. (1995) An accurate 3-D model for magnetic stimualtion of the brain cortex. Journal of Medical Engineering & Technology, 19, 7-16.

Ravazzani, P., Ruohonen, J., Grandori, F. & Tognola, G . (1996) Magnetic stimulation of the nervous system. Induced electric field in unbounded, semiinfinite, sperical and cylindrical media. Annals of Biomedical Engineering, 24, 606-616.

George, M.S., Wassermann, E.M. , Williams, W .A., Steppel, J., Pascuai-Leone, A. , Basser, P., Hallett, M. & Post, R.M. (1996) Changes in mood and hormone levels after rapid- rate transcranial magnetic stimulation (rTMS) of the prefrontal cortex. The Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neurosciences, 8, 172-180.

Padberg, F. & Möller, H.J. (2003) rTMS: does it have potential in the treatment of depression? CNS Drugs, 17, 383-403.

[Seite 27]

Für die Experimente wurde ein kommerzielles Stimulationsgerät verwendet (MagPro® der Firma DANTEC, Skovlunde, Dänemark). Die Impulsbreite des biphasisch konfigurierten Stimulus betrug 280ps. Die Stimulationsintensität wurde in A/ps gemessen. Der verwendete Prototyp einer runden Stimulationsspule (S60, DANTEC) hatte folgende Maße: innerer Durchmesser 6 mm, äußerer Durchmesser 57 mm; 21 Windungen, Windungshöhe 7 mm, Kabellänge 1,40 m.

Bei anästhesierten Tieren (Experiment 1) wurden insgesamt 1000 Stimuli, resultierend aus 20 Stimulationsdurchgängen, appliziert. Der maximale Induktionsmodulus mit einer Frequenz von 20 Hz für 2,5 s betrug dabei 4 Tesla (120 A/ps; 130% der motorischen Schwelle bei Ratten; Müller et al. 2000). Diese Stimulationsparameter wurden gemäss Kernspintomographie-basierter, computergestützter Berechnungen der intrazerebralen Stromdichte gewählt (Keck et al. 2002; Keck et al. 2000a,b, 2001). Um klinische Standardbedingungen nachzuahmen (Pascual-Leone et al. 1996), wurde die Stimulationsspule gemäss der Angaben des Atlas von Green (1963) über dem linken frontalen Kortex (d.h. über dem linken Auge der Ratte), plaziert. Die Stimulationsspule hatte direkten Kontakt zum Kopf der Tiere. Um Hitzeschäden an der Stimulationsspule zu vermeiden, musste nach jeder Stimulation ein Kühlintervall von etwa 2,5 min eingelegt werden. Die Spule wurde mit Hilfe von Trockeneis auf jeweils 15 C° abgekühlt.

[Seite 020]

Die Ratten wurden für die gesamte Dauer des Experiments 1 mit einer einmaligen Urethan-Injektion anästhesiert (Ethylcarbamat, 1,4 g/kg KG, i.p.). Urethan wurde gewählt, weil diese Substanz nur schwache depressorische Wirkung auf das kardiovaskuläre und respiratorische System aufweist und Spinal- sowie Atemreflexe nicht beeinträchtigt werden (Dalo und Larson 1990). Hierdurch konnte während der angestrebten Narkose von etwa 8 Stunden auf eine endotracheale Intubation verzichtet werden.

[Seite 021]

Die Tiere befanden sich während des Experiments auf einer Wärmedecke, um eine Auskühlung zu vermeiden. Die Körpertemperatur wurde kontinuierlich mit einer Thermostatprobe rektal gemessen und auf einem Wert von 37,5 °C gehalten.


Müller, M. B., N. Toschi, Kresse A. E., Post A. und Keck M. E. (2000). "Long-term repetitive transcranial magnetic stimulation increases the expression of brain-derived neurotrophic factor and cholecystokinin mRNA, but not neuropeptide tyrosine mRNA in specific areas of rat brain." Neuropsychopharmacology 23(2): 205-215.

Keck M. E., T. Welt, Muller M. B., Erhardt A., Ohl F., Toschi N., Holsboer F. und Sillaber I. (2002). "Repetitive transcranial magnetic stimulation increases the release of dopamine in the mesolimbic and mesostriatal system." Neuropharmacology 43(1): 101-109.

Keck M. E., M. Engelmann, Muller M. B., Henniger M. S. H., Hermann B., Rupprecht R., Neumann I. D., Toschi N., Landgraf R. und Post A. (2000a). "Repetitive transcranial magnetic stimulation induces active coping strategies and attenuates the neuroendocrine stress response in rats." Journal of Psychiatric Research 34(4-5): 265-276.

Keck, M. E., M. Hatzinger, Wotjak C. T., Landgraf R., Holsboer F. und Neumann I. D. (2000b). "Ageing alters intrahypothalamic release patterns of vasopressin and oxytocin in rats ." European Journal of Neuroscience 12(4): 1487-1494.

Keck, M. E., T. Welt, Post A., Muller A. B., Toschi N., Wigger A., Landgraf R., Holsboer F. und Engelmann M. (2001). "Neuroendocrine and behavioral effects of repetitive transcranial magnetic stimulation in a psychopathological animal model are suggestive of antidepressant-like effects." Neuropsychopharmacoloqy 24(4): 337-349.

Pascual-Leone, A., B. Rubio, Pallardo F. und Gatala M. D. (1996). "Rapid-rate transcranial magnetic stimulation of left dorsolateral prefrontal cortex in drugresistant depression." Lancet 348(9022): 233-7.

Dalo, N. L. und A. A. Larson (1990). "Effects of urethane and ketamine on substance P- and excitatory amino acid-induced behavior in mice." European Journal of Pharmacology 184(1): 173-7.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter
PlagProf:-)


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