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Neurobiologische Wirkmechanismen antidepressiver Therapieverfahren

von Prof. Dr. Dr. Martin Ekkehard Keck

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[1.] Mek/Fragment 032 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-13 11:41:32 Schumann
Erhardt 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 032, Zeilen: 01-31
Quelle: Erhardt 2003
Seite(n): 021 + 028, Zeilen: 021:07-10; 028:01ff.
[Die Körpertemperatur wurde kontinuierlich mit einer Thermostatprobe rektal gemessen] und auf einem Wert von 37,5 °C gehalten. Die Tiefe der Narkose wurde durch die Auslösbarkeit des Kornealreflexes überprüft und eventuelle Abweichungen im Experimentprotokoll notiert.

Behandlung wacher Tiere: In rTMS-Pilotstudien an adulten Tieren, die nicht an die Stimulationsbedingungen gewöhnt waren, zeigten diese eine ausgeprägte Stressantwort, die sich in aggressivem Verhalten und motorischer Unruhe äußerte. Um die Stressreaktion im Experiment abzumildern, wurden die Ratten daher über zwei Wochen zweimal täglich an die Stimulationsbedingungen gewöhnt. Insbesondere waren 3 Faktoren wichtig:

• Gewöhnung an den Menschen und an die Sitzposition in den Händen,

• Gewöhnung an das rTMS-Geräuschartefakt,

• wiederholte, linksfrontale Positionierung der Reizspule auf dem Kopf des Tieres.

Demzufolge bestand das Handling aus dem Habituieren der Tiere an die Position in den menschlichen Händen (siehe Abb. 3), aus dem Aufsetzen der Stimulationskelle über dem linken Auge sowie aus der Applikation der rTMS- verursachten Geräuschartefakte im Raum.

Der Erfolg der Gewöhnung zeigte sich daran, dass sich die Tiere während des Verabreichens von 300 Stimuli resultierend aus 6 Stimulationsfolgen (engl, trains) ruhig verhielten. Entsprechend dem Ablauf des Handlings, wurde der Kopf der Ratte während der 2,5 s langen Stimulationsfolge mit zwei Fingern leicht fixiert. Da rTMS eine direkte muskuläre Erregung der Kaumuskulatur auslöst, war bei den Tieren während der Stimulation ein leichter Kopftremor zu beobachten. Im anschließenden 2,5 Minuten langen Kühlintervall konnten die Tiere sich frei bewegen. Da das Handling durch die Stresshormonfreisetzung auch die intrazerebrale Ausschüttung von Dopamin beeinflussen kann (Barrot et al., 2000; Barrot et al., 2001), wurde eine Kontrollgruppe den gleichen Experimentbedingungen ausgesetzt wie die rTMS-Gruppe. Die scheinstimulierten Ratten (engl, sham Stimulation) wurden hierbei unter typischer Positionierung in den Experimentatorhänden dem akustischen Artefakt sowie dem „Tremorartefakt“ ausgesetzt. Dabei betrug die Entfernung der Stimulationsspule zum Kopf 10 cm.


Barrot, M., Marinelli, M., Abrous, D.N., Rouge-Pont, F., Le Moal, M. & Piazza, P.V. (2000) The dopaminergic hyper-responsiveness of the shell of the nucleus accumbens is hormone-dependent. European Journal of Neuroscience, 12, 973-979.

Barrot, M., Abrous, D.N., Marinelli, M., Rouge-Pont, F., Le Moal, M. & Piazza, P.V. (2001) lnfluence of glucocorticoids on dopaminergic transmission in the rat dorsolateral striatum. European Journal of Neuroscience, 13, 812-818.

Die Körpertemperatur wurde kontinuierlich mit einer Thermostatprobe rektal gemessen und auf einem Wert von 37,5 °C gehalten. Die Tiefe der Narkose wurde durch die Auslösbarkeit des Kornealreflexes überprüft und eventuelle Abweichungen im Experimentprotokoll notiert.

[Seite 28]

2.6.2 Stimulation an wachen Tieren

In rTMS-Pilotstudien an adulten Tieren, die nicht an die Stimulationsbedingungen gewöhnt waren, zeigten diese eine ausgeprägte Stressantwort, die sich in aggressivem Verhalten und motorischer Unruhe äußerte.

[...]

Um die Stressreaktion im Experiment abzumildern, wurden die Ratten über zwei Wochen zweimal täglich an die Stimulationsbedingungen gewöhnt. Insbesondere waren 3 Faktoren wichtig:

• Gewöhnung an den Menschen und an die Sitzposition in den Händen

• Gewöhnung an das rTMS-Geräusch

• Wiederholte, linksfrontale Positionierung der Reizspule auf dem Kopf des Tieres.

Demzufolge bestand das Handling aus dem Habituieren der Tiere an die Position in den menschlichen Händen (siehe Abb. 2.5), aus dem Aufsetzen der Stimulationskelle über dem linken Auge sowie aus der Applikation der rTMS- verursachten Geräuschartefakte im Raum.

Der Erfolg der Gewöhnung zeigte sich daran, dass sich die Tiere während des Verabreichens von 300 Stimuli resultierend aus 6 Stimulationsfolgen (engl, trains) ruhig verhielten. Entsprechend dem Ablauf des Handlings, wurde der Kopf der Ratte während der 2,5 s langen Stimulationsfolge mit zwei Fingern leicht fixiert. Da rTMS eine direkte muskuläre Erregung der Kaumuskulatur auslöst, war bei den Tieren während der Stimulation ein leichter Kopftremor zu beobachten. Im anschließenden 2,5 min langen Kühlintervall konnten die Tiere sich frei bewegen. Da das Handling durch die Stresshormonfreisetzung auch die intrazerebrale Ausschüttung von Dopamin beeinflussen kann (Barrot et al. 2000), wurde eine Kontrollgruppe den gleichen Experimentbedingungen ausgesetzt wie die rTMS - Gruppe. Die scheinstimulierten Ratten (engl, sham Stimulation) wurden hierbei unter typischer Positionierung in Experimentatorhänden dem akustischen Artefakt sowie dem „Tremorartefakt“ ausgesetzt. Dabei betrug die Entfernung der Stimulationsspule zum Kopf 10 cm.


Barrot, M., M. Marinelli, Abrous D. N., Rouge-Pont F., Le Moal M. und Piazza P. V. (2000). "The dopaminergic hyper-responsiveness of the shell of the nucleus accumbens is hormone-dependent." European Journal of Neuroscience 12(3): 973-9.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter
(MekHunter), PlagProf:-)


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