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Neurobiologische Wirkmechanismen antidepressiver Therapieverfahren

von Prof. Dr. Dr. Martin Ekkehard Keck

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[1.] Mek/Fragment 080 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-11-12 14:20:10 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, Holsboer 1999, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter, Stratumlucidum
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 080, Zeilen: 03-10
Quelle: Holsboer 1999
Seite(n): 274, Zeilen: re. Sp. 03 ff.
Die Entdeckung der antidepressiven Wirkung von Imipramin und Monoaminooxidasehemmern sowie die stimmungsverschlechternde Wirkung von Reserpin, welches Katecholaminvesikel entspeichert, führten zur Entwicklung der Monoaminmangel-Hypothesen. Diese basieren auf der Annahme einer reduzierten präsynaptischen Freisetzung und postsynaptischen Verfügbarkeit biogener Amine und dominierten lange Zeit sowohl die Forschungsanstrengungen zu Ätiologie und Pathogenese der Depression als auch die Weiterentwicklung von Antidepressiva (Holsboer, 1999a; Ressler & Nemeroff, 2000).

Holsboer, F. (1999a) The rationale for corticotropin-releasing hormone receptor (CRH-R) antagonists to treat depression and anxiety. [Review] [163 refs]. Journal of Psychiatric Research, 33, 181-214.

Ressler, K.J. & Nemeroff, C.B. (2000) Role of serotonergic and noradrenergic systems in the pathophysiology of depression and anxiety disorders. Depression and Anxiety, 12, 2-19.

Die Entdeckung der antidepressiven Wirkung von Imipramin und Monoaminoxidasehemmern sowie die stimmungsverschlechternde Wirkung von Reserpin, das die Katecholaminvesikel entspeichert, führten zu Depressionshypothesen, die auf der Annahme einer verminderten präsynaptischen Freisetzung und postsynaptischen Verfügbarkeit biogener Amine basierten. Diese Hypothesen wurden in den letzten 10 Jahren erheblich – unter Einbeziehung veränderter Rezeptorfunktion und nachgeschalteter zellulärer Vorgänge – erweitert. In ihrer hierdurch modifizierten Form sind die Monoaminmangelhypothesen“ [sic] heute noch der wichtigste Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Generationen von Antidepressiva.
Anmerkungen

Referenziert wird zwar u.a. ein (englischsprachiger) Artikel von Holsboer, übernommen wird jedoch mit leichten Modifikationen aber erkennbar aus einem deutschen Text desselben Autors. Dieser Text wird hier wiederholt verwendet – vgl. Fragment 020 01.

Zudem findet sich bei Holsboer (1999a) keine Aussage über eine „Annahme einer reduzierten präsynaptischen Freisetzung und postsynaptischen Verfügbarkeit biogener Amine“ (der Aufsatz von Ressler & Nemeroff (2000) wurde diesbzgl. nicht überprüft).

Sichter
(MekHunter) Schumann


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