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Neurobiologische Wirkmechanismen antidepressiver Therapieverfahren

von Prof. Dr. Dr. Martin Ekkehard Keck

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[1.] Mek/Fragment 123 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-13 11:44:43 Schumann
Erhardt 2003, Fragment, Gesichtet, Mek, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 01-15, 18-31
Quelle: Erhardt 2003
Seite(n): 044,046-047, Zeilen: 044:12-26; 046:06-15; 047:06-09
Intrahippocampale Dopaminfreisetzung

Die Auswertung der Mikrodialysate ergab einen signifikanten Anstieg der Dopaminkonzentration nach rTMS-Applikation (n=7). Die gemessenen Ausgangsdopaminwerte vor Stimulation (basal 1 und 2: 0,029±0,01 pmol/Probe) waren in beiden Behandlungsgruppen, rTMS und sham, vergleichbar (Abb. 31). Im Gegensatz zu scheinstimulierten Wistar-Ratten (n=6), zeigt sich nach rTMS-Anwendung ein signifikanter intrahippocampaler Dopaminanstieg während des vierten und fünften Mikrodialyseintervalls. Die statistische Auswertung mittels Zweiweg-ANOVA bestätigte einen signifikanten Effekt auf die Dopaminfreisetzung zwischen den unterschiedlich behandelten Gruppen (F7,77>=35,57; P<0,05).

Im Vergleich zu intraaccumbalen und intrastriatalen Messwerten (Abb. 31), kam es im Hippocampus zum prompten Dopaminanstieg mit einem Maximum nach 90 Minuten. Unter den drei ausgewählten Strukturen des mesolimbischen Systems konnte somit im dorsalen Hippocampus der höchste Dopaminanstieg gemessen werden (max, 220 % des Basalwertes). [...]

Intraaccumbale Dopaminfreisetzung

Die Mikrodialyseauswertung zeigte einen signifikanten Dopaminanstieg nach rTMS-Behandlung (n=7). Die Ausgangsdopaminwerte waren in beiden Gruppen vergleichbar (basal 1 und 2; 0.025±0,003 pmol/Probe). Im Gegensatz zu scheinstimulierten Wistar-Ratten (n=6) zeigte sich nach rTMS-Anwendung ein signifikanter intraaccumbaler Dopaminanstieg während des sechsten, siebten und achten Mikrodialyseintervalls. Die statistische Auswertung mittels Zweiweg-ANOVA bestätigte einen signifikanten Effekt auf die Dopaminfreisetzung zwischen den unterschiedlich behandelten Gruppen (F7,77>=17,46; P<0,01). Zusätzlich zeigte sich eine signifikante Interaktion mit dem Faktor Zeit (F7,77>=4,47; P<0,01).

Intrastriatale Dopaminfreisetzung

Die Auswertung der Mikrodialysate ergab einen signifikanten Anstieg der Dopaminkonzentrationen nach rTMS-Applikation (n=6). Die gemessenen Ausgangsdopaminwerte vor der Stimulation (basal 1 und 2: 0,059±0,01 pmol/Probe) [waren in beiden Behandlungsgruppen, rTMS und sham, vergleichbar (Abb. 31).]

[Seite 044]

3.1.1 Intrahippokampale Dopaminfreisetzung

Die Auswertung der Mikrodialysate ergab einen signifikanten Anstieg der Dopaminkonzentration nach rTMS-Applikation (n=7). Die gemessenen Ausgangsdopaminwerte vor Stimulation (basal 1 und 2: 0,029 ± 0,01 pmol/Probe) waren in beiden Behandlungsgruppen, rTMS und sham, vergleichbar (Abb. 3.2). Im Gegensatz zu scheinstimulierten Wistar-Ratten (n=6), zeigt sich nach rTMS-Anwendung ein signifikanter intrahippokampaler Dopaminanstieg während dem vierten und fünften Mikrodialyseintervall. Die statistische Auswertung mittels 2-Wege-ANOVA bestätigte einen signifikanten Effekt auf die Dopaminfreisetzung zwischen den unterschiedlich behandelten Gruppen (F7,77> = 35,57; P < 0,05).

Im Vergleich zu intraaccumbalen und intrastriatalen Messwerten (Abb. 3.3 bzw. 3.4), kommt es im Hippokampus zum prompten Dopaminanstieg mit dem maximalen Wert nach 90 Minuten. Unter den drei ausgewählten Strukturen des mesolimbischen Systems konnte somit im dorsalen Hippokampus der höchste Dopaminanstieg gemessen werden (max. 220 % des Basalwertes

[Seite 046]

3.1.2 Intraaccumbale Dopaminfreisetzung

Die Mikrodialyseauswertung zeigte einen signifikanten Dopaminanstieg nach rTMS-Behandlung (n=7). Die Ausgangsdopaminwerte waren vergleichbar in beiden Gruppen (basal 1 und 2: 0.025 ± 0,003 pmol/Probe). Im Gegensatz zu scheinstimulierten Wistar-Ratten (n=6) zeigt sich nach rTMS-Anwendung ein signifikanter intraaccumbaler Dopaminanstieg während dem sechsten, siebten und achten Mikrodialyseintervall. Die statistische Auswertung mittels 2-Wege-ANOVA bestätigte einen signifikanten Effekt auf die Dopaminfreisetzung zwischen den unterschiedlich behandelten Gruppen (F7,77> = 17,46; P < 0,01). Zusätzlich zeigte sich eine signifikante Interaktion mit dem Faktor Zeit (F7,77>=4,47; P < 0,01).

[Seite 047]

3.1.3 Intrastriatale Dopaminfreisetzung

Die Auswertung der Mikrodialysate ergab einen signifikanten Anstieg der Dopaminlevel nach rTMS-Applikation (n=6). Die gemessenen Ausgangsdopaminwerte vor der Stimulation (basal 1 und 2: 0,059 ± 0,01 pmol/Probe) waren in beiden Behandlungsgruppen, rTMS und sham, vergleichbar (Abb. 3.4).

Anmerkungen

Aus dem Ergebnisteil - ohne Quellenangabe.

Der Verf. fügt einen kurzen (hier ausgelassenen) Satz hinzu.

Sichter
(MekHunter), PlagProf:-)


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