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8 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Mek/Fragment 033 02a - Diskussion
Bearbeitet: 4. October 2017, 07:36 (Stratumlucidum)
Erstellt: 1. October 2017, 12:27 MekHunter
Fragment, KeineWertung, Mek, SMWFragment, Schutzlevel, Wotjak 1996, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
MekHunter, Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 02-03, 04-07, 10-12
Quelle: Wotjak 1996
Seite(n): 016, Zeilen: 22-27
2.5.1 Elevated plus-maze

Dieser Test[, der ursprünglich zur Untersuchung von anxiolytischen bzw. anxiogenen Eigenschaften von Pharmaka entwickelt wurde (Pellow et al., 1985),] beruht auf dem inneren Konflikt der Versuchstiere zwischen ihrem Explorationsdrang auf der einen und der angeborenen Aversion gegenüber offenen, hellen und erhöhten Kompartimenten auf der anderen Seite. [...] Die hier verwendete Testapparatur aus dunkelgrauem PVC bestand aus vier Armen (jeweils 10 x 50 cm), von denen zwei gegenüberliegende durch Seiten- und Endwände (38 cm hoch) begrenzt, die beiden [anderen ohne Begrenzung waren.]


[Pellow, S., Chopin, P., File, S.E. & Briley, M. (1985) Validation of open:closed arm entries in an elevated plus-maze as a measure of anxiety in the rat. Journal of Neuroscience Methods, 14, 149-167.]

2.7.2. Elevated plus-maze

Dieser Test beruht auf dem inneren Konflikt der Versuchstiere zwischen ihrem Explo­rationsdrang und der angeborenen Aversion gegenüber offenen Räumen. Die elevated plus-maze besteht, wie bei Reibaud und Böhme (1993) ausführlich dargestellt, aus vier Armen, von denen zwei Seiten- und Endwände aufweisen, während die beiden anderen ohne Begrenzung sind.


Reibaud M, Böhme GA. Evaluation of putative anxiolytics in the elevated plus-maze test. In: Conn PM (Hg.). Paradigms for the study of behavior. Methods in Neuroscience Vol. 14: 230-239 (1993).

Anmerkungen

Die Ausführungen des Verfassers zum Elevated plus-maze-Test stammen sowohl aus der Quelle Engelmann (2000) als auch der Quelle Wotjak (1996). Da die aus ersterer übernommenen Anteile überwiegen, sind die beiden Fragmente der letzteren aus Darstellungsgründen der Kategorie „keine Wertung“ zugeordnet worden.

Für diese Seite siehe daher auch Fragment 033 02 aus Engelmann (2000); lediglich der in eckige Klammern gesetzte Relativsatz am Anfang stammt anscheinend von dem Verfasser selbst.

Sichter
(Stratumlucidum)

[2.] Mek/Fragment 034 10 - Diskussion
Bearbeitet: 4. October 2017, 05:18 (Stratumlucidum)
Erstellt: 1. October 2017, 12:49 MekHunter
Fragment, KeineWertung, Mek, SMWFragment, Schutzlevel, Wotjak 1996, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
MekHunter, Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 10-12
Quelle: Wotjak 1996
Seite(n): 016, Zeilen: 27-29
Während der fünfminütigen Expositionszeit erfolgte die Erfassung folgender Parameter: (1) Anzahl der Eintritte in die geschlossenen und offenen Arme, (2) die jeweils darin verbrachte Zeit [...] Anschließend wurden während einer definierten Expositionszeit (5 min) sowohl die Anzahl der Eintritte in die geschlossenen und offenen Arme als auch die jeweils darin verbrachte Zeit aufgezeichnet.
Anmerkungen

Die Ausführungen des Verfassers zum Elevated plus-maze-Test stammen sowohl aus der Quelle Engelmann (2000) als auch der Quelle Wotjak (1996). Da die aus ersterer übernommenen Anteile überwiegen, sind die beiden Fragmente der letzteren aus Darstellungsgründen der Kategorie „keine Wertung“ zugeordnet worden.

Für diese Seite siehe daher auch Fragment 034 01 aus Engelmann (2000).

Sichter
(Stratumlucidum)

[3.] Mek/Fragment 019 15 - Diskussion
Bearbeitet: 15. November 2017, 18:04 (Stratumlucidum)
Erstellt: 29. October 2017, 21:07 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Landgraf 2003, Mek, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 15-21
Quelle: Landgraf 2003
Seite(n): 276, 277, Zeilen: 276: re. Sp. 53 ff.; 277: li. Sp. 01 ff.
Auf der neuroendokrinen Ebene zeigen HAB-Ratten bereits bei einem schwachen emotionalen Stressor, d.h. Exposition auf einer erhöhten, offenen Fläche, im Vergleich zu LAB-Tieren eine deutlich höhere Freisetzung von ACTH und Kortikosteron. Neben den Verhaltensextremen bezüglich Angst und Stressbewältigung ist es daher die Hyperreaktivität der HPA-Achse bei Stressexposition, welche die HAB-Ratten als interessantes Tiermodell erscheinen lässt. [Seite 276]

Wie auch bei Angst- bzw. depressiven Patienten werden, wie bereits dargestellt, Angstverhalten und passive Stressbewältigungs-Strategien bei HAB-Tieren von einer Voreingenommenheit dahingehend begleitet, dass selbst harmlose Szenarien als potenzi-

[Seite 277]

ell bedrohend interpretiert werden. Daraus resultiert eine erhöhte Stressvulnerabilität, die sich im Rahmen der neuroendokrinen Phänotypisierung bestätigt. Ein schwacher emotionaler Stressor (z. B. Exposition auf einer kleinen Plattform) wird mit einer Hyperreaktivität der HPA (Hypothalamo-pituitary-adrenocortical)-Achse beantwortet, gemessen an deutlich erhöhtem Plasma-ACTH und -Kortikosteron. Auch Plasmaprolactin ist im Vergleich zu LAB-Tieren signifikant erhöht, während die Plasmakonzentration der neurohypophysären Peptide Vasopressin und Oxytocin nicht differiert [10].


10. Landgraf R, Wigger A, Holsboer F, Neumann ID (1999) Hyper-reactive hypothalamo-pituitary-adrenocortical (HPA) axis in rats bred for high anxiety-related behaviour.
J Neuroendocrinol 11:405–407

Anmerkungen

Für den ersten Satz hat offensichtlich Landgraf (2003) – dessen Aufsatz in der untersuchten Arbeit nirgends genannt wird – dem Verf. als Vorlage gedient. Der zweite Satz weist nur Anklänge an die Quelle auf.

Aufgrund der Kürze und der nicht durchgehenden Übereinstimmung mit der Quelle auch des ersten Satzes konservative Kategorisierung unter „keine Wertung“, obwohl für diesen auch eine Wertung als „Verschleierung“ begründbar wäre.

Sichter
(Stratumlucidum)

[4.] Mek/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2017, 20:48 (Stratumlucidum)
Erstellt: 31. October 2017, 13:30 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Landgraf 2003, Mek, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 01-06
Quelle: Landgraf 2003
Seite(n): 275, Zeilen: re. Sp. 05 ff.
HAB-Ratten weisen in verschiedenen unkonditionierten Verhaltenstests eine Reihe von stabilen Angstmerkmalen auf (Liebsch et al., 1998a, 1998c; Henninger [sic] et al., 2000; Ohl et al., 2001b). Selektionskriterium ist das Verhalten der Tiere auf der Elevated plus-maze, einer kreuzförmigen Testapparatur mit jeweils zwei offenen und geschlossenen Armen (Pellow et al., 1985).

Henninger [sic], M.S.H., Ohl, F., Hölter, S.M., Weissenbacher, P. , Toschi, N., Lörscher, P., Wigger, A., Spanagel, R. & Landgraf, R. (2000) Unconditioned anxiety and social behaviour in two rat lines selectively bred for high and low anxiety-related behaviour. Behavioral Brain Research, 111, 153-163.

Liebsch, G., Linthorst, A.C.E., Neumann, I.D., Reul, J.M.H.M. Holsboer, F. & Landgraf, R. (1998a) Behavioral, physiological, and neuroendocrine stress responses and differential sensitivity to Diazepam in two wistar rat lines selectively bred for high- and low- anxiety- related [sic] behavior. Neuropsychopharmacology, 19, 381-396.

[Liebsch, G., Montkowski, A., Holsboer, F. & Landgraf, R. (1998b) Behavioural profiles of two Wistar rat lines selectively bred for high or low anxiety-releated behaviour. Behavioural Brain Research, 94, 301-310.]

[Ohl, F., Toschi, N., Wigger, A., Henniger, M.S.H. & Landgraf, R. (2001) Dimensions of emotionality in a rat model of innate anxiety. Behavioral Neuroscience, 115, 429-436.]

Pellow, S., Chopin, P., File, S.E. & Briley, M. (1985) Validation of open:closed arm entries in an elevated plus-maze as a measure of anxiety in the rat. Journal of Neuroscience Methods, 14, 149-167.

Im Rahmen der Verhaltens-Phänotypisierung erweisen sich HABs als extrem und robust ängstlich. Selektionskriterium ist das Verhalten der Tiere auf der elevated plusmaze [sic], einer kreuzförmigen Testapparatur mit jeweils 2 offenen und geschlossenen Armen [11, 12].

11. Liebsch G, Linthorst ACE, Neumann ID, Reul JMHM, Holsboer F, Landgraf R (1998) Behavioral, physiological, and neuroendocrine stress responses and differential sensitivity to diazepam in two Wistar rat lines selectively bred for high- and low-anxiety-related behavior. Neuropsychopharmacology 19:381–396

12. Liebsch G, Montkowski A, Holsboer F, Landgraf R (1998) Behavioural profiles of two Wistar rat lines selectively bred for high or low anxiety-related behaviour. Behav Brain Res 94:301–310

Anmerkungen

– Ein Titel mit dem Jahresindex „1998c“ existiert im Literaturverz. des Verf. nicht; möglicherweise ist hier derjenige mit „1998b“ gemeint.
– Ein Titel mit dem Jahresindex „2001b“ existiert bzgl. Ohl et al. ebenfalls nicht; möglicherweise ist hier derjenige mit „2001“ gemeint.

Der zweite Satz stimmt bis auf die englischsprachige Referenz fast wörtlich mit einem Satz aus Landgraf (2003) überein. In der untersuchten Arbeit erwähnt der Verf. dessen Aufsatz an keiner Stelle. Da es sich hierbei jedoch in erster Linie um die Beschreibung einer gängigen Versuchsanordnung handelt, konservative Kategorisierung unter „keine Wertung“.

Sichter
(Stratumlucidum)

[5.] Mek/Fragment 166 09 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2017, 07:34 (Stratumlucidum)
Erstellt: 31. October 2017, 19:22 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mek, Padberg et al 2003, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 09-13
Quelle: Padberg et al 2003
Seite(n): 045, Zeilen: li. Sp. 20 ff.
Dieser Effekt wird am wahrscheinlichsten über eine Aktivierung frontaler Projektionen zu dopaminergen Neuronenpopulationen der Area ventralis tegmentalis und der Substantia nigra, welche wiederum als mesolimbisches und mesostriatales System u.a. zum Hippocampus, Striatum und Nucleus accumbens projizieren, verursacht (Sesack & Pickel, 1992; Fibiger, 1995).

Fibiger, H.C. (1995) Neurobiology of depression: focus on dopamine. Depression and Mania: From Neurobiology to Treatment, 2-17.

Sesack, S.R. & Pickel, V.M. (1992) Prefrontal cortex efferents in the rat synapse on unlabeled neuronal targets of catecholamine terminals in the nucleus accumbens septi and on dopamine neurons in the ventral tegmental area. Journal of Comparative Neurology, 320, 145-160.

Dieser Effekt wird am wahrscheinlichsten über eine Aktivierung frontaler Projektionen zu dopaminergen Neuronenpopulationen der Area ventralis tegmentalis und der Substantia nigra vermittelt, die wiederum als mesolimbisches und mesostriatales System u.a. zum Hippokampus, Striatum und Nucleus accumbens projizieren.
Anmerkungen

Der Text ist bis auf die Referenzen fast identisch.

Der Verf. ist Co-Autor der Quelle; es kann somit letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass der Satz in der Quelle von ihm stammt, weshalb das Fragment unter „keine Wertung“ kategorisiert wird. Unverständlich und wissenschaftlichen Gepflogenheiten zuwiderlaufend ist in jedem Fall, dass er zwei englischsprachige Referenzen statt seiner tatsächlichen Quelle – die in der gesamten Arbeit nirgends erwähnt wird – anführt. Der Satz stammt aus dem Unterkapitel 5.4.3.3 des Diskussionskapitels 5.4 „Neurobiologische Wirkmechanismen der rTMS“.

Sichter
(Stratumlucidum)

[6.] Mek/Fragment 160 04 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2017, 07:38 (Stratumlucidum)
Erstellt: 1. November 2017, 07:18 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mek, Padberg et al 2003, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 160, Zeilen: 04-07, 10-13
Quelle: Padberg et al 2003
Seite(n): 045, Zeilen: mittl. Sp. 04 ff.
Obgleich in seiner verhaltensbiologischen Aussagekraft umstritten, korreliert im Porsoltschen Schwimmtest die Entwicklung aktiver Stressbewältigungsstrategien positiv mit der klinischen antidepressiven Wirksamkeit eines Medikamentes (Porsolt et al., 1978; Cryan et al., 2002). [Mit einem Antidepressivum oder Elektrokrampftherapie behandelte Ratten versuchen aktiv dem Schwimmbottich zu entkommen, wohingegen Vehikel- oder scheinbehandelte Tiere hauptsächlich passive Verhaltensweisen zeigen.] Gleichermaßen zeigten Ratten, welche mit rTMS (20 Hz) frontaler Hirnregionen behandelt wurden. im Gegensatz zu scheinbehandelten Kontrolltieren ein ausgeprägt aktives Stressbewältigungsverhalten im Schwimmtest.

Cryan, J.F., Markou, A. & Lucki, I. (2002) Assessing antidepressant activity in rodents: recent developments and future needs. Trends in pharmacological sciences, 23, 238-245.

Porsolt, R.D., Anton, G., Blavet, N. & Jalfre, M. (1978) Behavioural dispair in rats: a new model sensitive to antidepressant treatments. European Journal of Pharmacology, 47, 379-391.

Im Porsoltschen Schwimmtest, einen tierexperimentellen Modell, korreliert die Entwicklung aktiver Stressbewältigungsstrategien positiv mit der klinischen Wirksamkeit eines Antidepressivums, sodass dieses und ähnliche Verhaltensmodelle auch in der präklinischen Prüfung neuer antidepressiver Substanzen eine Rolle spielen. Ratten, die mit rTMS behandelt wurden, zeigten im Gegensatz zu scheinbehandelten Kontrolltieren ein ausgeprägteres aktives Stressbewältigungsverhalten im Schwimmtest (8, 16).

8. Keck ME, Welt T, Post A et al. Neuroendocrine and behavioral effects of repetitive transcranial magnetic stimulation in a psychopathological animal model are suggestive of antidepressant-like effects. Neuropsychopharmacology 2001; 24: 337–349

16. Post A, Keck ME. Transcranial magnetic stimulation as a therapeutic tool in psychiatry: what do we know about the neurobiological mechanisms? J Psychiatr Res 2001; 35: 193–215

Anmerkungen

Für den ersten Satz gibt der Verf. statt seiner tatsächlichen Quelle – die in der gesamten Arbeit nirgends erwähnt wird – zwei englischsprachige Referenzen an. Beim das Fragment abschließenden Satz wiederum fehlen die in der Quelle genannten Referenzen.

Der Verf. ist Co-Autor der Quelle; es kann somit letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass die beiden Sätze in der Quelle von ihm stammen, weshalb das Fragment unter „keine Wertung“ kategorisiert wird. Es leitet das Unterkapitel 5.4.1 im Diskussionskapitel 5.4 „Neurobiologische Wirkmechanismen der rTMS“ ein.

Sichter
(Stratumlucidum)

[7.] Mek/Fragment 177 04 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2017, 08:02 (Stratumlucidum)
Erstellt: 1. November 2017, 07:58 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mek, Padberg et al 2003, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 04-06
Quelle: Padberg et al 2003
Seite(n): 048, Zeilen: li. Sp. 16 ff.
Zusammenfassend zeigen sich nach derzeitigem Kenntnisstand sowohl Überlappungen als auch Unterschiede in den neurobiologischen Befunden zu EKT und rTMS. Die neurobiologischen Untersuchungen zu rTMS und EKT zeigen sowohl Überlappungen als auch Unterschiede.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle – die in der gesamten Arbeit nirgends erwähnt wird.

Der Verf. ist Co-Autor der Quelle; es kann somit letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass der Satz in der Quelle von ihm stammt, weshalb das Fragment unter „keine Wertung“ kategorisiert wird. Der Satz leitet den letzten Absatz des Unterkapitels 5.4.7 des Diskussionskapitels 5.4 „Neurobiologische Wirkmechanismen der rTMS“ ein.

Sichter
(Stratumlucidum)

[8.] Mek/Fragment 167 14 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2017, 11:08 (Stratumlucidum)
Erstellt: 1. November 2017, 09:19 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mek, Padberg et al 2003, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 14-22
Quelle: Padberg et al 2003
Seite(n): 050, Zeilen: li. Sp. 21 ff.
Zusammengefasst weisen die Ergebnisse der Mikrodialysestudien bezüglich der antidepressiven Wirksamkeit der mit 20 Hz durchgeführten rTMS auf eine selektive Stimulierung des mesolimbischen dopaminergen Systems hin. Die Identifizierung und Behandlung von spezifischen Patientensubgruppen mit Hinweisen für ein dopaminerges Defizit, das sich in klinischen Symptomen wie motorischer Verlangsamung, Anhedonie oder einem begleitendem Parkinson-Syndrom zeigen kann, könnte daher zu Behandlungsergebnissen führen, welche über die in klinischen Studien bislang beschriebene, eher moderate antidepressive Wirksamkeit der rTMS hinausgehen (Keck, 2003c; Keck et al., 2003a; Padberg & Möller, 2003).

Keck, M.E. (2003c) Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) - Anwendung bei Depression. Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten, 26, 227-232.

Keck, M.E., Welt, T., Erhardt, A., Müller, M.B. & Sillaber, I. (2003a) Neuroendocrinological changes induced by transcranial magnetic stimulation (rTMS) - a focus on dopamine and vasopressin. Nervenheilkunde, in press.

Padberg. F. & Möller, H.J. (2003) rTMS: does it have potential in the treatment of depression? CNS Drugs, 17, 383-403.

Da präklinische Studien auf eine Stimulation des mesolimbischen dopaminergen Systems präfrontale rTMS hinweisen [sic], könnte die Identifizierung und Behandlung von spezifischen Patientensubgruppen mit dopaminergem Defizit zu Behandlungsergebnissen führen, die über die bislang beschriebenen Effekte hinausgehen.
Anmerkungen

Zwar gehen die Ausführungen des Verf. über diejenigen der Quelle – die in der gesamten Arbeit nirgends erwähnt wird – hinaus, doch sind Gemeinsamkeiten nicht übersehbar.

Der Verf. ist Co-Autor der Quelle; es kann somit letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass der Satz in der Quelle von ihm stammt, weshalb das Fragment unter „keine Wertung“ kategorisiert wird. Die Ausführungen finden sich im Unterkapitel 5.4.3.3 des Diskussionskapitels 5.4 „Neurobiologische Wirkmechanismen der rTMS“.

(Eine Wiedergabe von bereits in Keck (2003c) vorhandenen Inhalten kann hier nicht vorliegen, da dieser Aufsatz erst im Juli 2003 und somit ca. sechs Monate nach der Quelle erschienen ist.)

Sichter
(Stratumlucidum)

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