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Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks

von Michael Heun

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mh/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 09:20:28 Kybot
BauernOpfer, Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Graf Isolan, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-6, 101-107
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 2, Zeilen: 7-10, 13-16, 102-105
[Wie im letzten Abschnitt herausgearbeitet wurde, kommt der Analyse der Entscheidungen unter Risiko innerhalb der normativen Entscheidungstheorie eine besondere Bedeutung zu. Dieser Bereich der Entscheidungslehre ist wesentlich geprägt durch das Prinzip des] Erwartungsnutzens [FN 82]. Dieses „wird vor allem aufgrund seiner axiomatischen Fundierung (...) weithin als die rationale Entscheidungsregel akzeptiert" [FN 83]. Diese herausragende Rolle hat häufig dazu geführt, dass weitere ökonomische Theorien, die spezielle Entscheidungen in spezifischen Situationen analysieren, sich dieses Grundprinzips des Erwartungsnutzens bedienen. Dies wird insbesondere in Abschnitt 3.1.1.1 im Kontext von Entscheidungen auf dem Kapitalmarkt untersucht. [FN 84]

[FN 82] Die Theorie des Erwartungsnutzens wird in Anlehnung an den englischen Begriff Expected Utility Theory auch als EU-Theorie bezeichnet. Diese Bezeichnung findet auch in der deutschsprachigen Literatur Verwendung; vgl. exemplarisch etwa die Arbeit von Bamberg und Trost (1996).

[FN 83] Fischer (2004a), S. 2.

[FN 84] Ein weiteres typisches Beispiel ist die normative Principal-Agent Theorie; vgl. dazu etwa die Arbeiten von Grossmann und Hart (1983); Rees (1985a); Rees (1985b) sowie Spremann (1987). Für eine Klassifikation der Theoriezweige vgl. etwa Kleine (1996), S. 24.

Die betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre ist im Bereich der Entscheidungen unter Risiko durch das Erwartungsnutzen-Prinzip (im folgenden auch: EU-Prinzip [FN 2]) geprägt, welches - vor allem aufgrund seiner axiomatischen Fundierung - weithin als die rationale Entscheidungsregel akzeptiert wird. [...] Diese dominierende Rolle hat auch dazu geführt, daß häufig wie selbstverständlich das EU-Prinzip zugrunde gelegt wird, wenn weitere ökonomische Theorien entstehen, die sich mit dem strukturierten Treffen von Entscheidungen in einem speziellen Rahmen befassen, wie z.B. die (normative) Prinzipal-Agent-Theorie. [FN 3], [FN 4]

[FN 2] Die Abkürzung ist vom englischen Begriff “Expected Utility Principle" abgeleitet. Sie wird auch in der deutschsprachigen Literatur, so z.B. von Bamberg und Trost (1996), verwendet.

[FN 3] Zur normativen Prinzipal-Agent-Therie vgl. z.B. Grossman und Hart (1983), Rees( 1985a, 1985b) sowie Spremann (1987); zur Klassifizierung der Theoriezweige vgl. z.B. Kleine (1995, S. 24).

Anmerkungen

Eine inhaltliche Übernahme, die auch sehr nahe an den Formulierungen der Quelle ist. Insbesondere werden hier auch die Fußnoten mit Erläuterungen und Literaturverweisen übernommen. Es existiert ein Quellenverweis auf Fischer, der sich allerdings nur auf einen Satz bezieht, der mit Anführungszeichen korrekt zitiert ist. Das Buch von Kleine ist tatsächlich 1995 erschienen (siehe [1]), nicht 1996, wie Mh angibt. Die drei Punkte "(...)" im Zitat sind irreführend, da nur ein Spiegelstrich "-" ausgelassen wurde. Korrekt ist "Grossman und Hart (1983)", nicht "Grossmann [...]".

Sichter
Graf Isolan

[2.] Mh/Fragment 016 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 20:26:42 Guckar
BauernOpfer, Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Lukaluka, Senzahl, 188.194.114.215, Goalgetter, Hindemith, Guckar, Graf Isolan, Bummelchen
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 10-17, 109, 114
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 14, 15, Zeilen: S. 14, 24-25 - S. 15,1-3.5-7
Eine eher allgemein gefasste Definition von Rationalität gibt Nida-Rümelin (1997): „A person acts rationally if her actions appear to make sense with respect to the person's aims. Actions make sense with respect to a person's aims if they seem to be appropriate means for achieving those aims." [FN 86] Gefordert wird somit lediglich eine formale Rationalität, bei der der Entscheider seine Entscheidungen in der Weise trifft, dass seine Ziele möglichst gut erfüllt werden.[FN 87] Eine enger gefasste Definition fordert zusätzlich Rationalität im substantiellen Sinne, die besagt, dass die Ziele und Präferenzen inhaltlich sinnvoll sein sollen.[FN 88]

[FN 86] Eine inhaltsgleiche Definition mit abweichendem Wortlaut gibt bereits Allais (1952/1979), S.78.

[...]

[FN 88] Vgl. etwa Kahneman (1994), S. 19; Bamberg und Coenenberg (2006), S. 3 sowie Fischer (2004a), S. 15.

[Seite 14]

Eine mögliche, eher weit gefaßte Definition gibt Nida-Rümelin (1997): „A person acts rationally if her actions appear to make sense with respect to the person's aims. Actions

[Seite 15]

make sense with respect to a person's aims if they seem to be appropriate means for achieving those aims." [FN 1] Ein Individuum handelt also rational, wenn es seine Entscheidungen so trifft, daß seine Ziele möglichst gut erfüllt werden können [...] Eine engere Auffassung des Rationalitätsbegriffs hingegen besagt, daß diese Form der Konsistenz nicht ausreicht, sondern zudem die Ziele bzw. Präferenzen inhaltlich sinnvoll sein müssen.[FN 2]

[FN 1] Eine Definition mit gleicher Aussage, nur mit abweichendem Wortlaut, findet sich auch bereits bei Allais (1952, S.78).

[FN 2] Vgl. z.B. Kahneman (1994, S. 19).

Anmerkungen

Der Abschnitt findet sich größtenteils als eigenständiger Absatz in Fischer (2004). Z.B. ist das Zitat von Nida-Rümelin genauso in der Quelle zu finden. Es gibt starke Indizien dafür, dass es sich dabei nicht um einen Zufall handelt, sondern um eine ungekennzeichnete Übernahme aus der Quelle: * Der ebenso übernommene Hinweis auf Allais in der Fußnote * Der ähnliche Wortlaut der einleitenden Worten * Der Umstand, dass keine Seite für das Nida-Rümelin Zitat angegeben wird (auch in der Quelle fehlt die Seitenangabe)

Sichter
Lukaluka(Fragment), Bummelchen


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20120803202725

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