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Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks

von Michael Heun

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mh/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 09:20:47 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Unser 1999

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Frangge, Lukaluka
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-8, 101-106
Quelle: Unser 1999
Seite(n): 17-18, Zeilen: S.17, 14-15 - S. 18, 1-2.4-6.12-14101-103.106-107
Das Unabhängigkeitsaxiom (Substitutionsaxiom, „sure-thing-principle"[FN 139], „reduction of compound lotteries axiom") fordert, dass sich die Präferenz zwischen zwei Lotterien nicht ändert, wenn beide mit einer anderen, identischen Lotterie kombiniert werden. Für beliebige Lotterien L_i, L_j \, L_k \in \mathcal{L} mit L_i \succeq L_j und für alle Wahrscheinlichkeiten p \in [0, 1] gelte folglich p \cdot L_i + (1-p) \cdot L_k \succeq  p \cdot L_j + (1-p) \cdot L_k. Die Bewertung zu vergleichender Alternativen hängt damit nur von deren Unterschieden und nicht von Gemeinsamkeiten in den Konsequenzen ab.[FN 140] Das Unabhängigkeitsaxiom impliziert, dass die Nutzenwerte von Auszahlungen unabhängig sind von den Wahrscheinlichkeiten, mit denen sie eintreten.[FN 141]

[FN 139] Dieser Begriff wurde von Savage 1954 in seiner Theorie der Subjective Expected Utility Theory eingeführt und stellt im engeren Sinne eine Erweiterung dieses Axioms von von Neumann und Morgenstern dar; vgl. etwa Fishburn und Wakker (1995); Unser (1999), S. 18 sowie Wakker, Erev und Weber (1994), S. 198-200.

[FN 140] Vgl. Unser (1999), S. 18.

[FN 141] Vgl. Fischhoff, Goitein und Shapira (1983), S. 190; French (1988), S. 199-202 sowie Smidts (1990), S. 53.

Das Unabhängigkeitsaxiom (Substitutionsaxiom, „sure-thing-principle“[...], „reduction of compound lotteries axiom“) stellt die Forderung auf, daß für drei Lotterien x, y und z (mit x\ \ge\ y) eine Wahrscheinlichkeit p existiert, für die folgende Relation gilt:p\cdot x + (1-p)\cdot z\ \ge\ p\cdot y + (1-p)\cdot z. [...] Anders ausgedrückt hängt die Bewertung nur von Unterschieden zwischen den zu vergleichenden Alternativen, nicht aber von gemeinsamen Konsequenzen ab. [...] Schließlich impliziert das Unabhängigkeitsaxiom, daß die Nutzenwerte der Auszahlungen unabhängig von der Wahrscheinlichkeit sind, mit der sie eintreten (und vice versa).[FN 3]

[FN 1] Dieser von Savage 1954 in seiner Subjective Expected Utility Theory eingeführte Begriff stellt eigentlich eine Erweiterung des Neumann-Morgensternschen Axioms dar; vgl. Fishburn, P./Wakker, P (1995); Wakker, P./Erev, I./Weber, E. U. (1994) S. 198-200.

[FN 3] Vgl. Fischhoff, B./Goitein, B./Shapira, Z. (1983) S. 190; French, S. (1988) S. 199-202; Smidts, A. (1990) S. 53.

Anmerkungen

Ein Absatz aus Unser (1999) wird etwas gekürzt und in der Wortwahl leicht abgeändert. Die Übernahme geht über die Definition hinaus und umfasst auch die Erläuterungen, die kaum abgeändert werden. Besonders auffällig ist, dass hier sogar Fußnoten (fast) identisch übernommen werden. Nach der "Quellenangabe" setzt sich die Übernahme fort.

Sichter
Lukaluka


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Lukaluka, Zeitstempel: 20120206131007

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