Fandom

VroniPlag Wiki

Mh/034

< Mh

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks

von Michael Heun

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mh/Fragment 034 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 09:21:08 Kybot
BauernOpfer, Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Lukaluka, Frangge, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 3-15
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 42, Zeilen: 3-9, 102-109
Tversky und Wakker (1995) kritisieren sowohl den Ansatz von Friedman und Savage

(1948) als auch den Ansatz von Markowitz (1952b), da beide nicht in der Lage seien, reales Verhalten abzubilden. Dieses folge, empirisch beobachtbar, einem viergeteilten Muster. Dieses Muster inkludiert Risikofreude für unwahrscheinliche Gewinne und sehr wahrscheinliche Verluste sowie Risikoaversion für sehr wahrscheinliche Gewinne und unwahrscheinliche Verluste. [FN 202] Nach ihrer Auffassung kann dieses 'four-fold Pattern' mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsgewichten abgebildet werden. [FN 203]

Der Ansatz von Markowitz (1959) definiert nicht nur eine Nutzenfunktion für einen Entscheider, sondern für jedes Ausgangsniveau eine andere Nutzenfunktion. In seiner mehrperiodischen Theorie konstruiert er Nutzenfunktionen, in die jeweils der Wert des Portfolios am Periodenende sowie der Konsum der aktuellen Periode als Unbekannte eingehen. [FN 204] Als wesentliche Parameter für den konkreten Verlauf der Nutzenfunktion gehen der Wert des Portfolios zu Periodenbeginn und der Konsum der Vorperioden ein. [FN 205]

[FN 202] Vgl. Tversky und Wakker (1995), S. 1256.

[FN 203] Vgl. etwa Fischer (2004a), S. 42 sowie Abschnitt 2.3.3.2 zur Prospect Theorie.

[FN 204] Vgl. Markowitz (1959), insbesondere S. 274ff. sowie die Ausführungen bei Fischer (2004a), S. 42.

[FN 205] Vgl. Markowitz (1959), S. 275. Ähnlich bei Machina (1982).

[Zeile 102 (FN 2)]

Tversky und Wakker (1995) hingegen kritisieren den Ansatz von Friedman und Savage (1948) sowie den Ansatz von Markowitz (1952). Ihrer Ansicht nach ist der von diesen Autoren vorgeschlagene Verlauf der Nutzenfunktionen nicht zutreffend, da empirisch ein sog. "four-fold pattern", also ein viergeteiltes Verhaltensmuster, bestehend aus Risikofreude für unwahrscheinliche Gewinne und sehr wahrscheinliche Verluste sowie Risikoscheu für sehr wahrscheinliche Gewinne und unwahrscheinliche Verluste, beobachtet werde, das auf einem großen Bereich auftrete, aber auf diese Weise nicht erfaßt werden könne [...] Ihrer Auffassung nach muß das viergeteilte Verhaltensmuster durch die Einführung von Wahrscheinlichkeitsgewichten abgebildet werden, vgl. auch Abschnitt 3.2.3 zur Prospect Theorie.

[Zeile 3]

Auch im Ansatz von Markowitz (1959) resultiert für jedes Ausgangsniveau eine andere Nutzenfunktion. Er konstruiert in seiner mehrperiodigen Theorie [FN 3] Nutzenfunktionen, in die der Wert des jeweiligen Portfolios am Periodenende sowie der Konsum der aktuellen Periode als Unbekannte eingehen. Somit spielt dann das aktuelle Vermögensniveau - also der Wert des Portfolios zu Beginn der Periode - eine Rolle, da es die beiden genannten Größen und somit den konkreten Verlauf der Nutzenfunktion (parametrisch) beeinflußt. Der Verlauf der Nutzenfunktion hängt zudem von dem bereits erfolgten Konsum der Vorperioden ab. [FN 4] [FN 5]

[FN 3] Vgl. Markowitz (1959, insbes. S. 274ff).

[FN 4] Vgl. Markowitz (1959, S. 275.).

[FN 5] Auch Machina (1982) entwickelt aus entsprechenden Überlegungen unter Einbeziehung des Anfangs Vermögens seine Theorie.

Anmerkungen

Der Text wird aus Fischer übernommen und z.T. umgeschrieben. Alle Quellenverweise werden mitübernommen. Es gibt zwei Verweise auf Fischer (beide mit vgl. eingeleitet), der Leser muss aber annehmen, dass Fischer nur eine unter vielen Quellen ist, mit denen sich Mh auseinandergesetzt hat. In Wirklichkeit ist Fischer 2004 aber die Quelle für den gesamten Abschnitt. Fragment geht mit Mh/Fragment_034_16 direkt weiter.

Sichter
Lukaluka

[2.] Mh/Fragment 034 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 09:21:11 Kybot
BauernOpfer, Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Lukaluka, Hindemith, Guckar, Sotho Tal Ker, Graf Isolan, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 16-23
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 42, Zeilen: 10-16
Werden Nutzenfunktionen zur Bewertung einzelner Entscheidungen, im Sinne von Vermögensänderungen und nicht für komplette Vermögenspositionen, konstruiert, so ergeben sich für jeden Entscheidungsträger unterschiedliche Nutzenfunktionen abhängig vom jeweiligen Anfangsvermögen [FN 206]. Sowohl die Bewertung des Nutzens von Zahlungen als auch die Einschätzung des Risikos hängt damit stets von der Höhe und der Zusammensetzung des Gesamtbudgets ab [FN 207]. Dadurch entsteht in Abhängigkeit des Vermögensniveaus in der Ausgangssituation eine Schar von Nutzenfunktionen, die so genannten Shifting Utility Functions. [FN 208]

[FN 206] Vgl. Fischer (2004a), S. 42

[FN 207] Kritisch dazu etwa Fishburn (1988), S. 33. Jedoch liefern etwa die empirischen Ergebnisse von Mosteller und Nogee (1951) Anhaltspunkte dafür, dass bereits kleine Unterschiede in der Vermögensausstattung einen Einfluss auf die Bewertung ausüben können.

[FN 208] Vgl. zu einer empirischen Analyse etwa die Arbeit von Binswanger (1981).

Sollen mit einer Nutzenfunktion nur die Ergebnisse einzelner Entscheidungen, als Vermögenszuwächse oder -verluste, bewertet werden, nicht aber komplette Vermögenspositionen, so müssen für einen Entscheidungsträger verschiedene Nutzenfunktionen abhängig von seinem Anfangsvermögen angegeben werden, da sowohl die Einschätzung des Nutzens der Zahlungen als auch die Einschätzungen des Risikos stets von der Höhe und Zusammensetzung des Gesamtbudgets abhängen.[FN 6] Somit gelangt man dann zwangsläufig zu einer Schar von Nutzenfunktionen ("shifting utility functions"), die sich in Abhängigkeit vom Vermögenslevel der Ausgangssituation unterscheiden. [FN 7,8]

[FN 6] Anders allerdings Fishburn (1988, S. 33). [...] Jedoch liefern Experimente, wie z.B. diejenigen von Mosteller und Nogee (1951) durchaus Anhaltspunkte dafür, daß auch kleine Unterschiede in der Vermögensausstattung einen Einfluß auf die Bewertung ausüben können.

[FN 7] Für eine empirische Bestätigung [...] vgl. z.B. Binswanger (1981).

[FN 8] [...]

Anmerkungen

Es besteht eine frappierende Nähe zwischen Dissertation und Quelle im Fließtext, die Fußnoten stimmen im Wesentlichen überein. Es gibt einen Quellenverweis, aber die Übernahme geht auch nach dem Quellenverweis noch weiter. Die Übernahme beginnt schon vorher: Mh/Fragment_034_03

Sichter
Hindemith


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Lukaluka, Zeitstempel: 20120117000712

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki