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Mh/041

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Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks

von Michael Heun

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mh/Fragment 041 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:32:38 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Unser 1999

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Lukaluka, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 16-24, 105-113
Quelle: Unser 1999
Seite(n): 45, Zeilen: 1-15, 104-115
2.2.3.1 Separation von Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung zur Erklärung des Risikoverhaltens

In der psychologischen Entscheidungsforschung finden sich insbesondere seit Beginn der 1990er Jahre einige theoretische und empirische Studien zur Trennung von prädezisional wahrgenommenem Risiko und der Risikoeinstellung von Entscheidungsträgern.[FN 241] In der ökonomischen Literatur hingegen findet sich diese explizite Trennung nur selten.[FN 242] Dies erscheint insofern erstaunlich, als dass erstens etwa im Risikomanagement die Unterscheidung in die beiden Phasen der Risikoidentifikation und der Risikobewertung als grundsätzlich anerkannt gilt,[FN 243] und dass zweitens das vom Entscheider perzipierte Risiko [insbesondere in der Literatur zum Entscheidungsverhalten von Konsumenten als verhaltensrelevant angesehen wird.[FN 244]]

[FN 241] Vgl. Bontempo, Bottom und Weber (1997); Kozielecki (1975); Highhouse und Yüce (1996); Holtgrave und Weber (1993); Hsee und Weber (1997a); Hsee und Weber (1997b); Huang (1971), S. 55; Mellers, Schwartz und Weber (1997); Otten und van der Pligt (1992); Pitz, Leung, Hamilos und Terpening (1976), S. 17; Wagenaar (1992), S. 258; Weber und Bottom (1989); Weber (1997), S. 26; Weber und Milliman (1997) sowie Weber und Hsee (1997).

[FN 242] Zu Ausnahmen vgl. etwa Sitkin und Pablo (1992); Sitkin und Weingart (1995); Schubert (1990) sowie Schubert (1996).

[FN 243] Diese Begriffe korrespondieren gerade mit dem wahrgenommenen Risiko und der Risikoeinstellung; vgl. etwa Haller (1990), S. 240-247; Moser und Quast (1994), S. 669; Rudolph (1995), S. 23-25; Unser [(1999), S. 45 sowie zum Entscheidungsprozess bei Versicherungsabschlüssen Müller-Reichart (1993), S. 194.]

[FN 244] Vgl. Eifert (1997), S. 32; Cox (1967); Dedler, Gottschalk, Grunert, Heiderich, Hoffmann und Scherhorn (1984) sowie Kuhlmann (1978).

2.3.3.2 Erklärung des Risikoverhaltens durch die Separation von Risiko­wahrnehmung und Risikoeinstellung

Während in der psychologischen Entscheidungsforschung insbesondere seit Beginn der 90er Jahre eine kleine Anzahl von theoretischen und empirischen Studien vor­gelegt wurde, die sich explizit mit der Trennung von prädezisional wahrgenomme­nem Risiko und Risikopräferenz/-einstellung[FN 1] eines Entscheiders beschäftigen,[FN 2] wer­den diese beiden Determinanten des Risikoverhaltens in der ökonomischen Literatur nur selten expliziert.[FN 3] Dies ist umso erstaunlicher, als diese Differenzierung im Rahmen der Unterscheidung der Phasen Risikoidentifikation und Risikobewertung in der Literatur zum Risikomanagement bereits als eingeführt gelten kann[FN 4] und diese Begriffe grundsätzlich zu dem wahrgenommenen Risiko bzw. der Risikopräferenz korrespondieren.

Ferner ist die Erkenntnis, daß nur das von einem Entscheider perzipierte Risiko in einer Situation verhaltensrelevant sein kann, zumindest in der Literatur zum Informationsverhalten der Konsumenten zu finden.[FN 5]

[FN 1] Diese beiden Begriffe werden in diesem Kapitel der üblichen Verwendung in der ökonomischen Litera­tur folgend als synonym betrachtet Der teilweise dort ebenfalls zu findenden Gleichsetzung von Risiko­präferenz und Risikoverhalten wird hier aber nicht gefolgt.

[FN 2] Vgl. Bontempo, R. N./Bottom, W. P./Weber, E. U. (1997); Kozielecki, J. (1975) S. 119; Highhouse, S./Yüce, P. (1996); Holtgrave, D. R./Weber. E. U. (1993); Hsee, C. K./Weber, E. U. (1997a); Hsee. C K./Weber, E. U. (1997b); Huang, L. C. (1971) S. 55; Mellers, B. A./Schwartz, A./Weber, E. I). (1997); Otten, W./Pligt, J. v. d. (1992); Pitz, G. F./Leung, L. S./Hamilos, C./Terpening, W. (1976) S. 17; Wagenaar, W. A. (1992) S. 258, Weber, E. U./Bottom, W. P. (1989); Weber, E. U. (1997) S. 46; Weber, E. U./Milliman, R. A. (1997); Weber, E. U./Hsee, C. K. (1997).

[FN 3] Vgl. als Ausnahmen Sitkin, S. B./Pablo, A. L. (1992); Sitkin, S. B./Weingart, L R. (1995); Schubert, R. (1990); Schubert, R. (1996).

[FN 4] Vgl. Haller, M. (1990) S. 240-247, Moser, H./Quast, W. (1994) S. 669; Rudolph, B. (1995) S. 23-25. Vgl. auch die analoge Konstruktion des Entscheidungsprozesses bei Versicherungsabschlüssen wie sie Müller-Reichart, M. (1993) S. 194 vornimmt.

[FN 5] Vgl. Eifert, S. (1997) S. 32; Cox, D. T. (1967); Dedler, K. et al. (1984); Kuhlmann, E. (1978).

Anmerkungen

Auch die Literaturangaben der Fußnoten finden sich komplett wieder. Irgendwo mittendrin: die eigentliche Quelle.

Sichter
Graf Isolan


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20120211222347

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