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Mh/064

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Finanzmarktsimulation mit Multiagentensystemen. Entwicklung eines methodischen Frameworks

von Michael Heun

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mh/Fragment 064 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 09:22:08 Kybot
Eisenführ Weber 2003, Fragment, Gesichtet, Mh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Lukaluka, Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1-11
Quelle: Eisenführ Weber 2003
Seite(n): 371, 372, Zeilen: optional, evtl. hilfreich
Entscheider tendieren zur Überschätzung kleiner Wahrscheinlichkeiten. Dieses Phänomen wird im Rahmen der Prospect Theorie mittels der Wahrscheinlichkeitsgewichtungsfunktion abgebildet. [FN 375]

Die Verlustaversion besagt, dass Individuen durch Verluste stärker negative Empfindungen haben als positive Empfindungen bei Gewinnen gleicher Höhe. Dies wird im Rahmen der Prospect Theorie modelliert, indem die Wertfunktion im Verlustbereich stärker steigt als im Gewinnbereich. [FN 376]

Beim Winner's Curse bewerten Individuen in einer Auktion den Wert eines Gegenstandes tendenziell höher als es dem tatsächlichen Wert, der den Bietenden unbekannt ist, entspricht. Die Ursache dieses Phänomens liegt in dem systematischen Versagen, dieses Problem der adversen Selektion in die Höhe des eigenen Gebotes einzubeziehen. [FN 377]

[FN 375] Vgl. Kahneman und Tversky (1984).

[FN 376] Vgl. kahnemann und Tversky (1979) sowie Quattrone und Tversky (1998).

[FN 377] Vgl. Thaler (1994). Dieses Phänomen tritt etwa im Rahmen von IPOs auf, wenn der noch unbekannte Marktwert eines Unternehmens bzw. der Aktie zu schätzen ist.

Überschätzung kleiner Wahrscheinlichkeiten

Bei der subjektiven Wahrnehmung von Wahrscheinlichkeiten stellt sich heraus, daß geringe Wahrscheinlichkeiten tendenziell überschätzt werden. Die Prospect-Theorie berücksichtigt diese verzerrte Wahrnehmung durch die Form der Wahrscheinlichkeitgewichtungsfunktion. Vgl. dazu Kahnemann und Tversky (1984) [...].

Verlustaversion Die Untersuchungen von Kahneman und Tversky (1979) sowie Quattrone und Tversky (1988) zeigen, daß Verluste Menschen stärker schmerzen als sie Gewinne in gleicher Höhe erfreuen. Im Rahmen der Prospect-Theorie steigt aus diesem Grund die Wertfunktion im Verlustbereich stärker als im Gewinnbereich. [...]

Winner's Curse Der Winner's Curse ist das Ergebnis eines Urteilsfehlers in einem Auktionskontext, in dem Individuen für ein Objekt bieten, dessen Wert für alle gleich aber unbekannt sind. [...] Der Winner's Curse besteht nach Thaler (1992) somit im systematischen Versagen, dieses Problem adversaler Selektion in Höhe des eigenen Gebots mit einzubeziehen.

Anmerkungen
  • Hervorhebungen so in beiden Texten * Mh übernimmt Inhalt und Referenzen. * Die Quelle Thaler (1992) wird auf Thaler (1994) und mithin auf eine neuere Auflage korrigiert. Man beachte allerdings FN 336 auf Seite 58, die sich auf das gesamte folgende Kapitel beziehen soll: "In Anlehnung an Eisenführ und Weber (2003), S. 366ff. sowie Roßbach (2001), S. 13f.". Dieser Quellenverweis ist jedoch nicht ausreichend, da die Übernahmen zum Teil wörtlich sind und auch die meisten Literaturverweise in den Fußnoten mitübernommen wurden.
Sichter
Bummelchen


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20120123230557

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