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Mh/Fragment 016 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Graf Isolan, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-6, 101-107
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 2, Zeilen: 7-10, 13-16, 102-105
[Wie im letzten Abschnitt herausgearbeitet wurde, kommt der Analyse der Entscheidungen unter Risiko innerhalb der normativen Entscheidungstheorie eine besondere Bedeutung zu. Dieser Bereich der Entscheidungslehre ist wesentlich geprägt durch das Prinzip des] Erwartungsnutzens [FN 82]. Dieses „wird vor allem aufgrund seiner axiomatischen Fundierung (...) weithin als die rationale Entscheidungsregel akzeptiert" [FN 83]. Diese herausragende Rolle hat häufig dazu geführt, dass weitere ökonomische Theorien, die spezielle Entscheidungen in spezifischen Situationen analysieren, sich dieses Grundprinzips des Erwartungsnutzens bedienen. Dies wird insbesondere in Abschnitt 3.1.1.1 im Kontext von Entscheidungen auf dem Kapitalmarkt untersucht. [FN 84]

[FN 82] Die Theorie des Erwartungsnutzens wird in Anlehnung an den englischen Begriff Expected Utility Theory auch als EU-Theorie bezeichnet. Diese Bezeichnung findet auch in der deutschsprachigen Literatur Verwendung; vgl. exemplarisch etwa die Arbeit von Bamberg und Trost (1996).

[FN 83] Fischer (2004a), S. 2.

[FN 84] Ein weiteres typisches Beispiel ist die normative Principal-Agent Theorie; vgl. dazu etwa die Arbeiten von Grossmann und Hart (1983); Rees (1985a); Rees (1985b) sowie Spremann (1987). Für eine Klassifikation der Theoriezweige vgl. etwa Kleine (1996), S. 24.

Die betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre ist im Bereich der Entscheidungen unter Risiko durch das Erwartungsnutzen-Prinzip (im folgenden auch: EU-Prinzip [FN 2]) geprägt, welches - vor allem aufgrund seiner axiomatischen Fundierung - weithin als die rationale Entscheidungsregel akzeptiert wird. [...] Diese dominierende Rolle hat auch dazu geführt, daß häufig wie selbstverständlich das EU-Prinzip zugrunde gelegt wird, wenn weitere ökonomische Theorien entstehen, die sich mit dem strukturierten Treffen von Entscheidungen in einem speziellen Rahmen befassen, wie z.B. die (normative) Prinzipal-Agent-Theorie. [FN 3], [FN 4]

[FN 2] Die Abkürzung ist vom englischen Begriff “Expected Utility Principle" abgeleitet. Sie wird auch in der deutschsprachigen Literatur, so z.B. von Bamberg und Trost (1996), verwendet.

[FN 3] Zur normativen Prinzipal-Agent-Therie vgl. z.B. Grossman und Hart (1983), Rees( 1985a, 1985b) sowie Spremann (1987); zur Klassifizierung der Theoriezweige vgl. z.B. Kleine (1995, S. 24).

Anmerkungen

Eine inhaltliche Übernahme, die auch sehr nahe an den Formulierungen der Quelle ist. Insbesondere werden hier auch die Fußnoten mit Erläuterungen und Literaturverweisen übernommen. Es existiert ein Quellenverweis auf Fischer, der sich allerdings nur auf einen Satz bezieht, der mit Anführungszeichen korrekt zitiert ist. Das Buch von Kleine ist tatsächlich 1995 erschienen (siehe [1]), nicht 1996, wie Mh angibt. Die drei Punkte "(...)" im Zitat sind irreführend, da nur ein Spiegelstrich "-" ausgelassen wurde. Korrekt ist "Grossman und Hart (1983)", nicht "Grossmann [...]".

Sichter
Graf Isolan

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