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Mh/Fragment 025 09

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Lukaluka, Senzahl, KayH, Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 9-20
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 16,17, Zeilen: Zeile 15ff, zweiter Absatz der Seite
* [...] i.d.R. nicht alle Informationen zur Verfügung stehen und der Entscheidungsträger nicht zwingend in der Lage ist, diese zu beschaffen und adäquat zu verarbeiten. [FN 150] In diesem Kontext kann der Informationsstand sowohl als Merkmal der Entscheidungssituation als auch als Merkmal des Entscheiders interpretiert werden. [FN 151] Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass bei Vorliegen von unvollständigen Informationen die Beschaffung zusätzlicher Information aus Kostenaspekten heraus nicht erfolgt, obwohl dies sinnvoll wäre. [FN 152]
  • Die Implikation aus den Annahmen, dass zwei unterschiedliche Personen zwingend zu der gleichen Entscheidung gelangen, kann gleichfalls bezweifelt werden, insbesondere da selbst bei gleichem Informationsstand nicht davon ausgegangen werden kann, dass beide Personen dieselben intellektuellen Fähigkeiten zur analytischen Verarbeitung der Informationen besitzen. [FN 153]


[FN 150] Damit geht nicht notwendigerweise eine Einschränkung des Rationalitätsbegriffes einher, wenn man etwa die Definition von Langlois (1990) betrachtet: „Rationality, in this alternative formulation, is a matter of doing the best one can with what one is given, which includes one's knowledge and information processing abilities."

[FN 151] Vgl. Simon (1955).

[FN 152] Die Bedeutung von Informationszuwächsen im Rahmen der Theorie der Realoptionen erläutern etwa Dixit und Pindyck (1994). Zur Bedeutung des Informationswertes im Kontext von Entscheidungen vgl. etwa Lawrence (1999), insbesondere Kapitel 3.

[FN 153] Vgl. Rubinstein (1998), S. 3.

Im allgemeinen sind nicht alle Informationen vorhanden bzw. das Individuum ist nicht unbedingt in der Lage, sie zu beschaffen und zu verarbeiten. [FN 6] Der Informationsstand kann somit sowohl als Merkmal der Entscheidungssituation als auch als Charakteristikum des Entscheidungsträgers selbst angesehen werden. [FN 7] Oftmals besteht zudem das Problem, daß die vorliegenden Informationen zwar nicht vollständig sind, aber auch nichts in die Beschaffung von mehr Informationen investiert wird, obwohl dies sinnvoll wäre, weil wiederum die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung entweder nicht erkannt oder für zu kostspielig gehalten werden. [FN 8] [...]

[Seite 17]

Darüber hinaus besitzen zwei verschiedene Personen, denen dieselben Informationen vorliegen, in der Regel nicht dieselben intellektuellen Fähigkeiten, diese analytisch zu verarbeiten. [FN 1, S. 17]

[FN 6] Dies muß allerdings noch keine Einschränkung des Rationalitätsbegriffs bedeuten, wenn man diesen wie Langlois (1990) interpretiert: „Rationality, in this alternative formulation, is a matter of doing the best one can with what one is given, which includes one's knowledge and information processing abilities."

[FN 7] Vgl. Simon (1955).

[FN 8] Zur möglichen Bedeutung von Informationszuwächsen vgl. Dixit und Pindyck (1994), in deren Theorie der Realoptionen dieser Aspekt eine entscheidende Rolle spielt. Zu Bedeutung un Beurteilung des Informationswertes für Entscheidungen vgl. Lawrence (1999, insbes. Kapitel 3).

[FN 1, S. 17] Vgl. Rubinstein (1998, S.3)

Anmerkungen

Der Absatz ist inhaltlich identisch mit Fischer 2004, die Quelle wird aber nicht genannt. Die Texte sind auch in Struktur und Formulierung sehr ähnlich. Die Fußnoten werden direkt übernommen. Der Verfasser erzeugt so den Eindruck, sich mit der Literatur auseinandergesetzt zu haben, in Wirklichkeit stammen aber alle Literaturverweise und Erläuterungen von Fischer.

Sichter
Hindemith

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