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Mh/Fragment 035 15

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Lukaluka, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 12-21
Quelle: Eisenführ Weber 2003
Seite(n): 225-227, Zeilen: S.225: 36-39, S.226: 1-2, 37-42, S.227: 1-7
Beide Größen finden in der Finanzierungstheorie Verwendung, um das Risikoverhalten von Anlegern zu beschreiben. Dabei geht man in der Regel davon aus, dass der Grenznutzen des Geldes positiv ist, dass dieser Grenznutzen mit steigenden Geldbeträgen abnimmt und dass nicht steigende absolute Risikoaversion vorliegt [FN 214]. Ein Standardbeispiel zur Erläuterung des Maßes der relativen Risikoaversion stammt aus dem Investmentbereich: Ausgangspunkt ist ein Entscheider, der zur Investition eine sichere und eine riskante Anlagemöglichkeit vorliegen hat. Bei konstanter relativer Risikoaversion ist die Aufteilung in die sichere und riskante Anlage unabhängig von der Höhe des investierten Vermögens. Bei sinkender (steigender) relativer Risikoaversion investiert der Entscheidungsträger bei steigendem Vermögen mehr (weniger) in die riskante Anlageform. [FN 215]

[FN 214]: Vgl. Kraus und Litzenberger (1976) sowie Eisenführ und Weber (2003), S. 225f.

[FN 215]: Zum Beweis vgl. Keeney und Raiffa (1976), S. 176f. In ihrer Untersuchung zeigen Friend und Blume (1975) anhand von Steuerdaten, dass der durchschnittliche US-amerikanische Anleger absolute und konstante Risikoaversion besitzt.

[S. 225]

Beide Größen werden in der Finanzierungstheorie oft gebraucht, um das Risikoverhalten von Anlegern zu charakterisieren. So geht man in der Regel davon aus (Kraus und Litzenberger 1976), daß

- der Grenznutzen des Geldes positiv ist,

[S. 226]

- Entscheidung bei Risiko und einem Ziel der Grenznutzen mit steigenden Geldbeträgen abnimmt und

- nicht steigende absolute Risikoaversion vorliegt.

[...]

Das relative Risikoeinstellungsmaß r^* läßt sich am besten anhand eines Beispiels aus dem Investmentbereich erläutern. Nehmen Sie an, Sie könnten Ihr Vermögen in eine sichere Anlage und eine riskante Anlage investieren. Konstante relative Risikoeinstellung besagt nun, daß die Aufteilung in sichere und riskante Anlage unabhängig von der Höhe des investierten Vermögens sein muß. Bei sinkender (steigender) relativer Risikoeinstellung wird der Anleger bei steigendem

[S. 227]

Vermögen mehr (weniger) in die riskante Anlage investieren (den Beweis finden Sie etwa bei Keeney und Raiffa 1976, S.176f.).

Die Frage nach der absoluten und relativen Risikoeinstellung „normaler" Bürger beschäftigt die Forschung intensiv. Als Beispiel seien Friend und Blume (1975) angeführt, die anhand von US-amerikanischen Steuerdaten abgeleitet haben, daß der durchschnittliche Anleger abnehmende absolute und konstante relative Risikoscheu besitzt.

Anmerkungen

Teilweise wörtliche, teilweise sinngemäße Übernahme. Auch drei Literaturverweise stammen aus der Quelle. Der Verweis auf die Quelle ist inadäquat: * er steht nicht am Ende der Übernahme * die teilweise wörtlichen Übernahmen sind nicht gekennzeichnet, der Verweis wird mit "Vgl." eingeleitet * dadurch, dass der Verweis auf die Quelle parallel zur übernommenen Referenz Kraus und Litzenberger (1976) genannt wird, wird eine Auseinandersetzung mit der Literatur angedeutet, die so wohl nicht stattgefunden hat. Auch vor der hier dokumentierten Übernahme stammt Wesentliches aus der Quelle.

Sichter
Lukaluka WiseWoman

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