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Mh/Fragment 044 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-5, 101-108
Quelle: Unser 1999
Seite(n): 48, Zeilen: 11-22, 114-116
Die numerische Repräsentation von Unsicherheit erfolgt oft mittels Wahrscheinlichkeiten. Dabei findet sich in der Literatur eine ausführliche Diskussion, ob Wahrscheinlichkeiten objektiv interpretiert werden sollen oder ob auch subjektive Wahrscheinlichkeiten die Basis für Entscheidungen bilden können.[FN 255] Entgegen dem zunächst verfolgten Ansatz der objektiven Wahrscheinlichkeiten[FN 256] [...]

[FN 255] Vgl. dazu etwa Bea (1995), S. 6-9; Daston (1988), S. 6-15; Weaver (1963), S. 349-377. Bernoulli selbst ging von objektiven Wahrscheinlichkeiten aus; vgl. dazu auch Weber (1990), S. 120.

[FN 256] Objektive Wahrscheinlichkeiten können entweder deduktiv aus dem Verhältnis von günstigen zu möglichen Fällen gemäß der klassischen Wahrscheinlichkeitsinterpretation nach Laplace bei Unterstellung einer Gleichverteilung der Elementarereignisse oder induktiv als Grenzwert relativer, a posteriori bekannter Häufigkeiten gemäß der frequentistischen Wahrscheinlichkeitsinterpretation nach von Mises abgeleitet werden; vgl. dazu Bamberg (1995), Sp. 1649; Bea (1995), S. 7f.; Unser (1999), S. 48 sowie Pfohl und Braun (1981), S. 339f.

Die Unsicherheit kann numerisch durch Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt werden. Die Diskussion über die Frage, ob Wahrscheinlichkeiten lediglich objektiv interpretiert werden sollen oder ob auch subjektive Wahrscheinlichkeiten eine Grundlage für Entscheidungen bilden können, weist eine lange Tradition auf.[FN 4] Zunächst beschäftigte man sich nur mit objektiven Wahrscheinlichkeiten, die entweder[FN 5]

• deduktiv aus der Gegenüberstellung der günstigen und der möglichen Fälle (klassische Wahrscheinlichkeitsinterpretation nach LAPLACE), wobei eine Gleichverteilung der betrachteten Elementarereignisse unterstellt wird, oder

• induktiv als Grenzwert relativer, a posteriori beobachteter Häufigkeiten (frequentistische Wahrscheinlichkeitsinterpretation nach VON MISES) oder aufgrund bekannter technischer bzw. physikalischer Zusammenhänge

abgeleitet werden können.

[FN 4] Vgl. dazu beispielsweise Bea, W. (1995) S. 6-9; Daston, L. (1988) S. 6-15; Weaver, W. (1963) S, 349-377. Bernoulli selbst ging von objektiven Wahrscheinlichkeiten aus; vgl. Marschak, J (1965) S. 115

[FN 5] Vgl. Bamberg, G. (1995) Sp. 1649; Bea, W. (1995) S. 7f.; Pfohl, H.-C./Braun, G. E. (1981) S. 339f.

Anmerkungen

Die Quelle Unser (1999) wird in der FN 256 als dritte von vier Quellen genannt 8eingeleitet durch "vgl." Etwas weiter unten auf der Seite findet sich ein weiterer Verweis auf die Quelle, der sich aber wohl nicht auf das hier dokumentierte Fragment beziehen soll.

Sichter
Hindemith

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