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Mh/Fragment 063 09

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Lukaluka, Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 9-24
Quelle: Eisenführ Weber 2003
Seite(n): 371, Zeilen: 1-34
Der Sicherheitseffekt beschreibt das Phänomen, dass die Differenzen zwischen zwei Wahrscheinlichkeiten abhängig von der absoluten Höhe bewertet werden, insbesondere wenn es sich um den Übergang von 'fast sicher' zu 'sicher' handelt. So wird der Übergang von 99% zu 100% als wesentlich bedeutsamer empfunden als der Übergang von 40% zu 41%. Die Entscheider verletzen somit das Unabhängigkeitsaxiom der Erwartungsnutzentheorie.[FN 369]

Beim Splitting-Bias weisen Entscheider bei dem Aufsplitten von Oberzielen in Unterziele diesen Einzelgewichte zu, die in der Summe höher sind, als das Gewicht des Oberzieles. [FN 370] Dieser Effekt tritt auch bei allgemeinen Zustandsbäumen auf. [FN 371]

Der Status quo-Bias beschreibt das Phänomen, dass es das Entscheidungsverhalten von Individuen beeinflusst, ob Alternativen dazu führen, ob der Status quo geändert oder beibehalten wird. [FN 372] In der Prospect Theory wird dieser Effekt als Referenzpunkt-Effekt oder als Endowment-Effekt interpretiert. [FN 373]

Beim Sunk Cost-Effekt neigen Individuen dazu, durch bereits getätigte Investitionen (zeitlicher, finanzieller, emotionaler oder sonstiger Natur) auf die Fortführung von Projekten zu beharren, obwohl dies objektiv nicht sinnvoll ist. [FN 374]

[FN 369] Vgl. dazu bereit Allais (1953). Zur Stabilität des Effektes vgl. Cohen und Jaffray (1988).

[FN 370] Vgl. Weber, Eisenführ und von Winterfeldt (1988).

[FN 371] Vgl. Humphrey (1996).

[FN 372] Vgl. Samuelson und Zeckhauser (1988).

[FN 373] Vgl. Eisenführ und Weber (2003), S. 371.

[FN 374] Vgl. Fischhoff, Lichtenstein, Slovic, Derby und Keeney (1981), S. 13f. sowie Goldberg und von Nitzsch (2000), S. 94ff.

Sicherheitseffekt

Als Sicherheitseffekt wird das Phänomen bezeichnet, daß Entscheider den Unterschied zwischen zwei Wahrscheinlichkeiten dann besonders stark berücksichtigen, wenn es sich um einen Übergang von "fast sicher" auf "sicher handelt. [...] wenn der Gewinn nicht mit 99%, sondern mit 100% Wahrscheinlichkeit eintritt. Ein Übergang von 30% auf 31% wird dagegen als wesentlich weniger bedeutsam empfunden. Dieses Phänomen wurde bereits von Allais (1993) genutzt [...] , bei denen Entscheider intuitiv das Unabhängigkeitsaxiom der EUT verletzen [...]. Die Stabilität des Effekts weisen Cohen und Jaffray (1998) nach.

Splitting-Bias Wird ein Zielsystem verfeinert, indem ein Oberziel in Unterziele aufgesplittet wird, so sollte sich [...] als Summe der Gewichte der Unterziele gerade das ursprüngliche Gewicht des Oberziels ergeben. Tatsächlich weisen Entscheider dem weiter zerlegten Ast des Zielsystems im allgemeinen jedoch eine deutlich höhere Gewichtssumme zu (Weber, Eisenführ und von Winterfeld 1988). Ähnliche Effekte zeigen sich bei der Aufspaltung von Ursachenbäumen und allgemein bei Zustandsbäumen (event-splitting, Humphrey 1996). [...]

Status quo-Bias Wenn die Unterscheidung, ob Alternativen zur Veränderung des Status quo, also des gegenwärtigen Zustandes, führen oder ihn erhalten, [...] spricht man vom erstmals von Samuelson und Zeckhauser (1988) untersuchten Status quo-Bias. Im Rahmen der Prospect-Theorie ist dieser Effekt interpretierbar als Referenzpunkt- oder auch als Endowment-Effekt.

Sunk Costs Sunk Costs entstehen, wenn bereits getätigte Aufwendungen zeitlicher, finanzieller oder anderer Art Menschen dazu veranlassen, Entscheidungen zu treffen, die sie sonst nicht treffen würden. [...] (Fischhoff et al. 1981, S. 13)

Anmerkungen
  • Verschleierung mit FN 373 als Bauernopfer * Texte sind inhaltlich im Wesentlichen identisch mit gewissen Umformulierungen und Kürzungen * Literaturverweise werden übernommen * Hervorhebungen in beiden Texten Man beachte allerdings FN 336 auf Seite 58, die sich auf das gesamte folgende Kapitel beziehen soll: "In Anlehnung an Eisenführ und Weber (2003), S. 366ff. sowie Roßbach (2001), S. 13f.". Dieser Quellenverweis ist jedoch nicht ausreichend, da die Übernahmen zum Teil wörtlich sind und auch die meisten Literaturverweise in den Fußnoten mitübernommen wurden.
Sichter
Bummelchen

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