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Mh/Fragment 083 01

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Lukaluka, KayH, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 1-16
Quelle: Eisenführ Weber 2003
Seite(n): 388, Zeilen: 1-8, 28-32
2.3.3.4 Empirische Untersuchungen zu deskriptiven Theorien

Die verallgemeinernden Entscheidungstheorien haben das primäre Ziel, das Verhalten von Entscheidern in risikobehafteten Situationen vorherzusagen. [FN 475] Dazu wurde eine große Anzahl empirischer Studien durchgeführt, die zum einen untersuchen, inwieweit sich die Präferenzordnungen von Personen mittels dieser Theorien erklären lassen, und zum anderen überprüfen, inwiefern einzelne Annahmen dieser Theorien in der Realität wiederzufinden sind.

Die Prospect Theory gehört zu den am meisten untersuchten Theorien, für die zahlreiche Studien sowohl im Vergleich zur Erwartungsnutzentheorie als auch bezüglich der einzelnen Annahmen durchgeführt wurden. Neben den Untersuchungen von Kahneman und Tversky selbst wurde eine Vielzahl von Studien durchgeführt, die zu relativ homogenen Ergebnissen kommen: [FN 476]

  • Die Eigenschaften der Wertfunktion, wie sie von der Prospect Theory postuliert werden, insbesondere das risikoaverse Verhalten oberhalb und das risikofreudige Verhalten unterhalb des Referenzpunktes, werden empirisch bestätigt. [FN 477]
  • Die Wahrscheinlichkeitsgewichtungsfunktion findet empirische Bestätigung in der Form, dass Unterschiede im Gewinn- und Verlustbereich Berücksichtigung finden.[FN 478]

[FN 475] Vgl. Eisenführ und Weber (2003), S. 388.

[FN 476] Vgl. Currim und Sarin (1989), S. 39; Unser (1999), S. 42 sowie Eisenführ und Weber (2003), S. 388.

[FN 477] Vgl. Bernstein, Chapman, Christensen und Elstein (1997), S. 105; Budescu und Weiss (1987); Currim und Sarin (1989), S. 31; Sebora und Cornwall (1995) sowie Sullivan und Kida (1995). In Experimenten mit nicht-statischer Struktur beobachten Hollenbeck, Ilgen, Phillips und Hedlund (1994) sowie Johnson und Thaler (1990) dieser Hypothese entgegenstehendes Verhalten.

[FN 478] Vgl. Kilka und Weber (2001); Currim und Sarin (1989), S. 32; Camerer und Ho (1994) sowie Wu und Gonzales (1996).

14.3.2 Empirische Untersuchungen zu deskriptiven Präferenztheorien

Die im bisherigen Verlauf des Kapitels vorgestellten Präferenztheorien haben alle dasselbe Ziel: Das Entscheidungsverhalten für riskante Entscheidungssituationen soll vorhergesagt werden. Es erhebt sich nun die Frage welche Theorie in welchem Ausmaß dazu in der Lage ist. Beispielhaft sollen empirische Untersuchungen ange-sprochen werden, die einerseits zeigen, wie moderne Theorien getestet werden können, und andererseits auch Aufschluß darüber geben, inwieweit die hier besprochenen Theorien ihrem Anspruch genügen und Entscheidungsverhalten vorhersagen.

[...]

Currim und Sarin (1989, S. 39) fassen die wesentlichen Ergebnisse ihrer Untersuchung wie folgt zusammen:

  • Die Eigenschaften der Wert- und der Wahrscheinlichkeitsgewichtungsfunktion, wie sie von der Prospect-Theorie postuliert werden, können weitgehend als empirisch bestätigt angesehen werden.
  • Die Wahrscheinlichkeitsgewichtungsfunktion ist für Gewinne und Verluste unterschiedlich.
Anmerkungen
  • FN 475, 476 sind das Bauernopfer. Der Text is verschleiert, aber inhaltlich quasi identisch * Das Fragment folgt dem öfter von Mh angewendeten Schema, dass aus der Primäquelle (hier: Eisenführ und Weber) die Referenzen entnommen und als eigene Literaturrecherche angegeben werden. * Eisenführ und Weber benutzen an dieser Stelle auch eine Aufzählung. * Auch der Literaturhinweis: "Currim und Sarin (1989), S. 39" wird übernommen Hindemith: finde dieses Fragment nicht eindeutig: Übernahmen sind meist nicht wörtlich, viele Literaturangaben sind nicht aus der Quelle, und Eisenführ Weber ist auch angegeben. --> verdächtig
Sichter
Bummelchen Hindemith (V)

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