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Mh/Fragment 086 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 1-11, 101-105
Quelle: Unser 1999
Seite(n): 103, Zeilen: 1-12, 101-104, 107-108
Erst die neoinstitutionalistische Finanzierungstheorie bezweifelte Anfang der 1980er Jahre die Omnipotenz der unsichtbaren Hand des Marktes. Kernpunkt dabei ist die Tatsache der Erklärung der Existenz finanzieller Institutionen, die durch die Neoklassik nicht geleistet werden kann. Einhergehend mit dieser Entwicklung wurden informationsökonomische Erkenntnisse in weitere Gebiete der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere die Organisationslehre, das Rechnungswesen und die Unternehmensführung integriert.[FN 2] In den letzten Jahren wurden Marktmikrostrukturmodelle entwickelt, die die Effizienzwirkung der institutionellen Eigenschaften von Finanzmärkten, insbesondere von Wertpapierbörsen, analysieren und dabei einen wesentlich höheren Detaillierungsgrad aufweisen. Insofern sind diese Modelle zwischen den neoklassischen und den neoinstitutionalistischen Ansätzen einzuordnen.[FN 3]

[FN 2] Vgl. Hax (1991), S. 63. Informationsökonomische Erkenntnisse hielten ins Marketing dagegen erst Anfang der 1990er Jahre Einzug; vgl. dazu die Arbeiten von Kaas (1990); Kaas (1992); Kaas (1995); Adler (1994); Fischer, Hüser, Mühlenkamp, Schade und Schott (1993); Kleinaltenkamp (1992); Weiber und Adler (1995a); Weiber und Adler (1995b) sowie Weiber und Adler (1995c).

[FN 3] Die dargestellten Phasen sind nicht disjunkt, sondern weisen naturgemäß Überschneidungen auf.

Erst mit Beginn der 80er Jahre wurde im Rahmen der neoinstitutionalistischen Finanzierungstheorie die Omnipotenz der „unsichtbaren Hand“ (des Marktes) in Zweifel gezogen. Im Mittelpunkt dieser Forschungsrichtung steht die Erklärung der Existenz finanzieller Institutionen, für die in der Neoklassik kein Raum war.

Diese Entwicklung ging einher mit der Adaption informationsökonomischen Gedankengutes in anderen Gebieten der Betriebswirtschaftslehre, vor allem der Organisationslehre, dem Rechnungswesen und der Unternehmensführung.[FN 1] Einen noch höheren Detaillierungsgrad weisen die verstärkt in den letzten Jahren entwickelten Mikrostrukturmodelle auf, die die Effizienzwirkungen der institutionellen Charakteristika von Finanzmärkten, insbesondere von Wertpapierbörsen analysieren und damit letztlich zwischen der neoklassischen und der neoinstitutionalistischen Betrachtungsweise anzusiedeln sind (vgl. Abschnitt 2.4.3.3).[FN 2]

[FN 1] Vgl. Hax, H. (1991) S. 63. Im Marketing ist eine informationsökonomische Betrachtungsweise dagegen erst seit Beginn der 90er Jahre festzustellen; vgl. dazu Kaas, K. P. (1990); Kaas, K. P (1992); Kaas, K. P. (1995); Adler, J. (1994); Fischer, M./Hüser, A./Mühlenkamp, C./Schade, C./Schott, E. (1993); Kleinaltenkamp, M. (1992); Weiber, R./Adler, J. (1995Typol); Weiber, R./Adler, J. (1995a).

[FN 2] Vgl. zu den vorstehenden Ausführungen Schmidt, R. H. (1983); Schmidt, R. H./Terberger, E. (1996); Krahnen, J. P. (1993); Steiner, M./Kölsch, K. (1989) S. 413-425; Brennan, M. J. (1995); Loistl, 0. (1990). Die gewählte Phaseneinteilung ist nicht überschneidungsfrei, da bestimmte Elemente früherer Entwicklungsrichtungen auch in späteren Ansätzen enthalten sind.

Anmerkungen

Die Quelle wurde kursorisch auf der Vorderseite in einer Fußnote mit aufgelistet ("Vgl. zu den Ausführungen in diesem Abschnitt Unser (1999), S. 102ff.; Schmidt (1983); Schmidt und Terberger (1997); Krahnen (1993); Steiner und Kölsch (1989), S. 413-425; Brennan (1995) sowie Loistl (1990)."). Vgl. dazu die oben dokumentierte FN 2 bei Unser: "Vgl. zu den vorstehenden Ausführungen Schmidt, R. H. (1983); Schmidt, R. H./Terberger, E. (1996); Krahnen, J. P. (1993); Steiner, M./Kölsch, K. (1989) S. 413-425; Brennan, M. J. (1995); Loistl, 0. (1990). [...]" Der Umfang der Übernahme wurde allerdings nirgends angegeben. Auch die auf dieses Textfragment folgende Abbildung 3.1. stammt aus Unser. Allerdings gibt der Autor für die Abbildung an "Quelle: In Anlehnung an Klug (1985), S. 13 sowie Unser (1999), S. 104". Die Abbildung ist allerdings (bis auf marginale Textumstellungen und Formattierungen) identisch zu der Abbildung bei Unser, der selbst Klug (1985), S. 13 als Quelle angibt.

Sichter
Hindemith

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