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Mh/Fragment 096 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Lukaluka, Senzahl, Hindemith, Graf Isolan, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 2-19
Quelle: Oehler Unser 2002
Seite(n): 54-55, Zeilen: 14-25; 1-8
Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) wurde unabhängig voneinander von Sharpe (1964), Lintner (1965) und Mossin (1966) entwickelt. Bei diesem Ansatz handelt es sich um ein statisches, einperiodiges [FN 38] Gleichgewichtsmodell, welches die Faktoren beschreibt, die den Gleichgewichtspreis der gehandelten Wertpapiere unter unsicheren Erwartungen beeinflussen. [FN 39] Aus der Portfoliotheorie werden als Annahmen die Orientierung an Erwartungswert und Risiko als alleinige Zielgrößen des Anlegers, die Bernoullirationalität und der einperiodige Planungshorizont beibehalten. Zusätzlich dazu werden zu der Struktur des Kapitalmarktes im Rahmen des CAPM die folgenden Annahmen hinzugefügt: [FN 40]
  • Vollkommener Finanzmarkt (polypolistischer Markt, beliebig teilbare Finanztitel, keine Steuern, keine Transaktionskosten, keine Markteintrittsbarrieren, keine Kosten der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung.
  • Homogene Erwartungen der Marktteilnehmer über die Verteilung der Aktienrenditen. [FN 41]
  • Finanzmittel können in unbegrenzter Höhe zu einem sicheren identischen Zinssatz angelegt und aufgenommen werden. [FN 42]

Aus diesen Modellannahmen lassen sich im Wesentlichen drei Ergebnisse im Rahmen des CAPM ableiten, insbesondere die Tobin-Separation, die Kapitalmarktlinie und die Wertpapiermarktlinie:[FN 43]

[FN 38] Es existiert auch ein Mehrperiodenmodell, wobei sich die Struktur bei der generellen Betrachtung mehrerer Perioden nicht grundlegend ändert; vgl. Merton (1973).

[FN 39] Vgl. Hax und Neus (1995), Sp. 1166.

[FN 40] Vgl. zu Annahmen und Aussagen des CAPM etwa Berk (1997); Breuer (1993), S. 24-31; Elton und Gruber (1991), S. 284-294; Fama und Miller (1972), S. 286-295; Franke und Hax (1994), S. 345-348; Haugen (1990), S. 198-203; Hax, Hartmann-Wendels und Hinten (1988), S. 697f.; Kraschwitz (1995), S. 181-220; Lowenstein (1991), S. 195-198; Mossin (1973), S. 66; Schmidt-von Rhein (1996), S. 230-233 sowie Schneider (1992a), S. 506-517.

[FN 41] Die Homogenitätsannahme ist eine grundlegende Voraussetzung für die Aggregation individueller Verhaltensweisen in einem Gleichgewicht. Gerade diese Annahme ist jedoch nicht realistisch; vgl. Bagwell (1991); Shleifer (1986) sowie Frankfurter und Phillips (1996). Homogene Erwartungen können sich entweder aus symmetrisch verteilten oder vollständigen Informationen über die Renditeverteilung ergeben; vgl. Hörnstein (1990), S. 115.

[FN 42] Auf diese Annahme kann auch verzichtet werden; vgl. etwa die Arbeit von Black (1972).

[FN 43] Vgl. Weber (1990), S. 69ff.; Winkelmann (1984), S. 20ff.; Wilhelm (2001), S. 86ff. sowie Oehler und Unser (2002), S. 55f.

Das von Sharpe, Lintner und Mossin unabhängig voneinander entwickelte Capital Asset Pricing Modell ist ein statisches, in seiner Grundversion einperiodiges Gleichgewichtsmodell, das beschreibt, welche Faktoren den Gleichgewichtspreis von Finanztiteln bei unsicheren Erwartungen bestimmen. Neben den aus der Portefeuilletheorie übernommenen Verhaltensannahmen der Orientierung an Erwartungswert und Varianz der Renditen als einzige Zielgrößen des Investors, der Bernoulli-Rationalität und dem einperiodigen Planungshorizont werden zusätzlich folgende Anforderungen an die Struktur des Finanzmarkts gestellt (vgl. Franke/Hax 1998, Kasperzak 1997):
  • Vollkommener Finanzmarkt (polypolistischer Markt mit beliebig teilbaren Finanztiteln, keine Steuern und Transaktionskosten, keine Markteintrittsbarrieren, keine Kosten für Informationsbeschaffung und -verarbeitung),
  • homogene Erwartungen der Marktteilnehmer über die Verteilung der Aktienrenditen,
  • Finanztitel können in unbegrenzter Höhe zu einem sicheren Zinssatz angelegt und aufgenommen werden.

Aus diesen Modellannahmen folgt als erstes zentrales Ergebnis des CAPM die sogenannte Tobin-Seperation [...]

Anmerkungen

Inhaltlich im Wesentlichen identisch mit der Quelle, die nur für den letzten Satz als eine von vier Quellen und mit einleitendem "vgl" genannt wird. Das CAPM ist sicherlich Grundwissen, die einordnende Beschreibung, die hier übernommen wurde, ist allerdings so wohl nicht Standard. Auch wurden einige Formulierungen wörtlich oder fast wörtlich übernommen. Besonders markant ist die in Klammern gegebene Auflistung der definierenden Merkmale eines "vollkommenen Finanzmarkts", die in dieser Form wohl spezifisch für die Autoren der Quelle ist. Man beachte weiterhin: * Der Verfasser hat als Eigenleistung Quellenangaben hinzugefügt, die so nicht in der Quelle zu finden sind. * Die vergessene Klammer im ersten Abschnitt der Aufzählung steht so im Text der Dissertation * FN 41 ist aus einer anderen Quelle übernommen, siehe: Mh/Fragment_096_109

Sichter
Hindemith Graf Isolan

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