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Mh/Fragment 108 05

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 5-23
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 34;35, Zeilen: 19-28;1-9
3.1.1.2.3 Marktmikrostrukturtheorie

3.1.1.2.3.1 Überblick

Die Theorie der Marktmikrostruktur befasst sich mit der institutionellen Ausgestaltung von Märkten und deren Auswirkungen auf das Marktergebnis.[FN 105] Dabei fokussiert die Marktmikrostruktur hauptsächlich auf den Finanzplatz als Markt, es stehen somit nahezu ausschließlich Finanzmärkte und insbesondere Börsen im Zentrum der Forschung.[FN 106] Es finden sich einige der Ansätze der neuen Institutionenökonomik in der Marktmikrostrukturtheorie wieder. So existiert an einer Börse ein Handel, der einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage unter unvollkommener und asymmetrischer Informationsverteilung ermöglichen soll. Dabei wird der Markt als Institution gewählt, dessen Charakteristika Folgewirkungen auf das Marktergebnis, insbesondere den Preis der gehandelten Finanztitel, haben.[FN 107] Als wesentliche Gestaltungsparameter des Marktes, die den Preis eines Wertpapiers beeinflussen können, werden in der Marktmikrostrukturtheorie die folgenden Aspekte diskutiert:[FN 108]


• Der Handelsplatz (ein Handelsplatz versus mehrere Handelsplätze gleichzeitig).

• Das Handelsobjekt (Rentenpapiere versus Aktien versus Derivate etc.).

• Die Regularien zur Zulassung zum Wertpapierhandel und zur Erfüllung des Geschäftsabschlusses.

• Die Handelsregeln. Dabei lassen sich folgende weitere Unterteilungskriterien angeben:

[FN 105] Vgl. allgemein zur Marktmikrostrukturtheorie Biais, Glosten und Spatt (2005); Hirth (2005); Easley und O'Hara (2004); Hirth (2000); Cohen, Maier, Schwartz und Whitcomb (1986); Madhavan (1992); O'Hara (1995); Schwartz (1988); Schwartz (1993) sowie Behrens (1997). Eine klassische Beschreibung der Amsterdamer Börse liefert bereits de la Vega (1688), der Insiderhandel, Manipulationen sowie Options- und Futurehandel adressiert. Der Begriff der Marktmikrostruktur wurde erstmals von Garman (1976) geprägt.

[FN 106] Eine Ausnahme bildet die Arbeit von Spulber (1999), der explizit nicht den Finanzmarkt sondern die Unternehmung als Forschungsgegenstand avisiert.

[FN 107] Vgl. Oehler (2000b), S. 351.

[FN 108] Vgl. Oehler (2001), S. 889; Oehler (2000b), S. 352; Schmidt (2003), S. 30f. sowie Heilmann (2002), S. 18ff. und die dort angegebene Literatur.

[S. 34]

1.3.1.2 Marktmikrostrukturtheorie

Die Theorie der Marktmikrostruktur untersucht den Einfluß der Institution Markt auf das Marktergebnis.[FN 3] Dabei findet eine Einschränkung auf den Finanzplatz als Markt statt, so daß Forschungen auf diesem Gebiet sich nahezu ausschließlich auf Finanzmärkte und insbesondere auf Börsen beziehen. [FN 4] Einige der bereits bei der Neuen Institutionenökonomik beschriebenen Ansätze spiegeln sich in der Marktmikrostrukturtheorie wieder: es existiert an einer Börse ein Handel und damit ein Ausgleich von Angebot und Nachfrage, wobei in der Realität eine unvollkommene und asymmetrische Informationsverteilung vorliegt. Als Folge dieser heterogenen Informationsstände wird der Markt als ln-

[FN 3] Vgl. allgemein zur Marktmikrostrukturtheorie HIRTH (2000), S. 1ff. und die dort angege-bene Literatur; MADHAVAN (2002); COHEN et al. (1986); O'HARA (1995); BEHRENS (1997), S. 103ff.; EASLEY/O'HARA (1995).

[FN 4] Eine Ausnahme bilden die Forschungsarbeiten von SPULBER. Hier wird ausdrücklich nicht der Finanzmarkt sondern die Unternehmung als Forschungsgegenstand beschrieben. S. dazu SPULBER (1999) und die im Vorwort genannte Literatur.


[S. 35]

stitution gewählt, dessen Ausgestaltung mit dessen Folgewirkungen auf das Marktergebnis Gegenstand der Marktmikrostrukturtheorie ist.[FN 1]

Folgende Gestaltungsparameter können den Preis eines Wertpapiers beeinflussen: [FN 2]

• Handelsplatz (nur ein Handelsplatz versus mehrere gleichzeitig)

• Handelsobjekt (Rentenpapiere versus Aktien versus Derivate etc.)

• Regularien zur Zulassung zum Wertpapierhandel und zur Erfüllung des Geschäftsabschlusses)

• Handelsregeln: diese lassen sich wiederum aufteilen in die Gebiete

[FN 1] Vgl. OEHLER (2000c), S. 351.

[FN 2] Vgl. OEHLER (2001), S. 889; OEHLER (2000c), S. 352; HEILMANN (2002), S. 18ff. und die dort angegebene Literatur.

Anmerkungen

Der Autor übernimmt ein ganzes Kapitel in umformulierter Weise inklusive Quellenangaben.

Sichter
WiseWoman

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