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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hansgert Ruppert, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 130, Zeilen: 10-12
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 77, Zeilen:
3.2.1 Phasenschemata von Entscheidungsprozessen


In der Literatur findet sich eine Vielzahl von Phasenschemata zur Beschreibung von Entscheidungsprozessen.

[FN 213] In der Literatur wird oft anstelle des Begriffes Entscheidungsprozess der Terminus Pro-blemlösungsprozess verwandt. Unter Entscheidungsprozess wird dabei in der Regel eine Entscheidung zwischen mehreren Alternativen verstanden, der Problemlösungsprozess bezeichnet den Prozess, der auch bei Vorliegen nur einer Lösungsmöglichkeit angestrebt wird. Der Unterschied liegt somit lediglich in der Anzahl der Alternativen, der zugrunde hegende Ablauf kann der Gleiche sein. Daher werden diese Begriffe in dieser Arbeit synonym verwandt; vgl. dazu auch Kirsch (1977), S. 70 sowie Weinberg (1981), S. 11.


[FN 214] Vgl. dazu bereits Gagné (1966), S. 138ff. sowie Brim, Glass, Lavin und Goodman (1962), S. 9, deren Phasenschemata die Grundlage für viele weitere Beschreibungen bilden. Vgl. weiter etwa Soelberg (1967), S. 25; Witte (1968), S. 625ff.; Biasio (1969), S. 44ff.; Simon (1977), S. 39ff.; Hogarth (1980), S. 131; Laux (2005), S. 8ff. sowie den Überblick bei Petersen (1988), S. 374ff.


[FN 215] Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Betrachtung und Modellierung von Individualentschei-dungen. Für eine allgemeine Einführung in kollektive Entscheidungsprozesse vgl. etwa Kirsch (1988), S. 153ff.; zu allgemeinen Aspekten von Gruppenentscheidungen vgl. Shapira (2002); ein axiomati-sches Modell zu Gruppenentscheidungen bei unvollständiger Information geben Kim und Ahn (1999); ein Überblick über Ansätze zur Gruppenentscheidung findet sich bei Steckel, Corfman, Curry, Gupta und Shanteau (1991); experimentelle Untersuchungen dazu bei Schäfer-Pietig (1995); zu Einflüssen kognitiver Strukturen im Kontext von Gruppenentscheidungen vgl. Volkema und Gorman (1998).

3.1 Phasenschemata eines Entscheidungprozesses

In der Literatur werden eine Vielzahl von Phasenschemata zum Entschei-dungsprozeß beschrieben.[FN 1]


[FN 1] Gelegentlich wird statt vom „Entscheidungsprozeß" auch vom „Problemlösungsprozeß" gesprochen. Wie KIRSCH bereits 1970 nachweist, handelt es sich aber inhaltlich um den gleichen Begriff, so daß beide alternativ verwendet werden können. Vgl. KIRSCH (1970a), S. 70ff. Unter Entscheidungsprozeß wird im allgemeinen eine Entscheidung zwischen meh-reren Alternativen verstanden, unter Problemlösungsprozeß der Prozeß, der auch bei Vor-handensein nur einer Lösungsmöglichkeit angestrebt wird. Die beiden Prozesse unter-scheiden sich also nur in der Anzahl der Alternativen, der eigentliche Ablauf kann durchaus der gleiche sein. Vgl. auch WEINBERG (1981), S. 11.


[FN 2] Vgl. in der frühen Literatur GAGNt [sic!] (1966), S. 138 ff. und BRIM et al. (1962), S. 9, deren Phasenschema die Grundlage für viele andere Autoren darstellt; SOELBERG (1967), S. 25; WITTE (1968), S. 625ff.; BIASIO (1969), S. 44ff.; SIMON (1977), S. 39ff.; HOGARTH (1980), S. 131; auch in der neuen Literatur zur Entscheidungsforschung bleibt das Phasenschema nahezu unverändert, s. z.B. LAUX (1998), S. 8ff.; s.a. den Überblick bei PETERSEN (1988), S. 374ff.


[FN 3] Dieser Entscheidungsablauf kann für Gruppen- und Individualentscheidungen gelten; bei Gruppenentscheidungen sind zusätzlich noch weitere spezifische Aspekte zu berücksichti-gen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, da sie nicht primär mit dem Thema der Arbeit verknüpft sind. Eine allgemeine Einführung zu kollektiven Entscheidungsprozes-sen findet sich bei KIRSCH (1988), S. 153ff.; verschiedene Aspekte der Gruppenentschei-dung bei SHAPIRA (1997); ein axiomatisches Modell zur Gruppenentscheidung bei unvoll-ständiger Informationslage bei KIM/AHN (1999); ein Überblick über Modelle der Gruppen-entscheidung bei STECKEL et al. (1991); den Prozeß der Entscheidungsfindung in Grup-pen und deren Einflußfaktoren werden experimentell bei SCHÄFER-PIETIG (1995) untersucht; Einflüsse kognitiver Strukturen bei Gruppenentscheidungen bei VOLKEMA/GORMAN (1998).

Anmerkungen

Die Überschrift, der Einleitungssatz und vor allem die Quellenangaben wurden leicht modifiziert übernommen. Eine idealtypische Verschleierung. Einzeln ist alles abstreitbar. Man sieht jedoch, wenn man das ganze Bild betrachtet, dass hier nicht eigenständig formuliert wurde, sondern aus anderer Quelle umformuliert.

Sichter
HgR Hindemith

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