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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
178.5.80.20, Bummelchen, 213.102.94.209
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 7-13. 22-26
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 78, Zeilen: ab 15
Insbeson-dere kann jeder Teilschritt des Entscheidungsprozesses wieder als eigenständiger Problemlösungsprozess interpretiert werden, so dass aus diesem Blickwinkel eine starre Ein-teilung in disjunkte Phasen in Frage gestellt werden kann. [FN 223]

Tendenziell kann analog zu der oben aufgeführten Typologisierung von Entscheidungen festgestellt werden, dass Routineentscheidungen sehr viel stärker phasenorientiert ablaufen, wohingegen im Rah-men innovativer Prozesse kaum eine fixe Phaseneinteilung beobachtet werden kann. [FN 224] ....

Der Informationsprozess korrespondiert direkt mit dem Alternativenraum, der alle möglichen Anlagealternativen mit den zugehörigen Informationen und Ergebnisausprägungen enthält.[FN 226] Die personalen und situativen Faktoren beeinflussen die Komponenten des Entscheidungsprozesses auf unterschiedliche Weise. Während die personalen Faktoren auf alle drei Teile des Entscheidungsprozesses Einfluss [nehmen, wirken die situativen Faktoren hauptsächlich auf die Zielsetzung und den Infor-mationsprozess ein, so dass für diese Faktoren lediglich ein indirekter Bezug zur Auswahl über den Informationsprozess zu konstatieren ist. Die Determinanten personaler und situativer Art werden in Abschnitt 3.2.3 behandelt.]


[FN 223] Vgl. Kirsch (1977), S. 74f.; von Winterfeldt (1980), S. 74; Rehkugler und Schindel (1989), S. 221f.; Laux (2005), S. 12f.; Witte (1988), S. 223; Hauschildt und Petersen (1987), S. 1060f. sowie March (1990), S. 285. Eine Änderung der einzelnen Phasen in Abhängigkeit von der Bewertung des Ent-scheidungsträgers, die in der Theorie des 'Value Focused Thinking' mündet, nimmt etwa Keeney (1992), insbesondere S. 49, vor.

[FN 224] Vgl. Hauschildt und Petersen (1987), S. 1060ff.; Witte (1988), S. 223 sowie Petersen (1988), S. 83.

[FN 226] Vgl. dazu Schmidt (2003), S. 71 sowie die Ausführungen in Abschnitt 2.1, insbesondere S. 13 dieser Arbeit.

[eder einzelne Teilschritt kann wiederum als eigener Problemlösungsprozeß aufgefaßt werden, wodurch enge Interdependenzen entstehen, die einer fe-]

sten Aufteilung des Entscheidungsprozesses in einzelne Phasen entgegenstehen. [FN 1] Experimentelle Überprüfungen des Phasen-Schemas kommen zu dem Schluß, daß ein komplexer Entscheidungsprozeß aus mehreren Teilentschlüssen besteht und selbst die Phase der Alternativensuche und -bewertung in allen Bereichen eines Entscheidungsprozesses zu finden ist. [FN 2]

Im Zentrum des gesamten Entscheidungsprozesses steht der Informations-prozeß. Dieser wird im Rahmen dieser Arbeit so wie in Abbildung 2.2 zerlegt definiert und nicht - wie häufig in der Literatur üblich - mit dem Begriff „Informationsverarbeitung" gleichgesetzt. Er korrespondiert direkt mit dem Alternativenraum, in dem alle möglichen Anlagealternativen mit ihren Informationen und Ergebnisausprägungen abgelegt sind.[...]


Die Determinanten personaler und situativer Art beeinflussen unterschiedlich die einzelnen Komponenten des Entscheidungsprozesses: während die personalen Faktoren auf alle drei Kom-ponenten Zugriff nehmen, ist ein solcher Einfluß bei den situativen Faktoren nur für die Zielsetzung und den Informationsprozeß zu konstatieren. Alle dort genannten Faktoren nehmen lediglich indirekt über den Informationsprozeß Bezug auf die Auswahl.


[FN 1] Vgl. KIRSCH (1970a), S. 74f.; VON WINTERFELDT (1980), S. 74; REHKUG-LER/SCHINDEL (1981), S. 221f.; LAUX (1998), S. 12; WITTE (1988), S. 223; HAU-SCHILDT/PETERSEN (1987), S. 1060f.; MARCH (1990), S. 285; KEENEY (1992), S. 49 ändert die einzelnen Phasen in Abhängigkeit der Bewertung des Entscheiders. Dabei wird ein anderer Blickwinkel auf den Entscheidungsprozeß gesetzt, der sich in der Theorie des „Value-Focused Thinking" widerspiegelt.

[FN 2] Vgl. HAUSCHILDT/PETERSEN (1987), S. 1060ff.; WITTE (1988), S. 223.

[FN 3] Vgl. die vorherige Fußnote und PETERSEN (1988), S. 83.

Anmerkungen

Der Autor übernimmt in umformulierter Form Auszüge aus der Quelle und mischt diese mitsamt Quellenangaben im eigenen Text unter. Bei bloßer Betrachtung der einzelnen Teile könnte der Autor die Inhalte jeweils aus den von ihm angegebenen Quellen übernommen haben. In der Gesamtbetrachtung aber kann die Ähnlichkeit des Inhaltes und der Reihenfolge der Teile mit der Quelle kein Zufall mehr sein. In FN 226 wird auf die falsche Seite verwiesen.

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