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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
178.5.80.20, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 12-23
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 81,82, Zeilen: 7-28; 1-2
Die Informationswahrnehmung bzw. Informationsaufnahme kann als durch sensorische Vorgänge gesteuerter Prozess aufgefasst werden, der „alle die Vorgänge (umfaßt), die zur Übernahme einer Information in den zentralen Prozessor" [FN 239] führen. Es wird somit eine aktive Suche [FN 240] nach Informationen aus externen, d.h. der Umwelt, und internen, d.h. dem Gedächtnis, Quellen durchgeführt. Dabei ist die Intensität der Informationsaufnahme sowie die Gewichtung der Informationsquellen von der Komplexität und der Art des Entscheidungsproblems abhängig. So beschränkt sich etwa die Informationssuche bei Routineentscheidungen auf interne Quellen, während im Rahmen reflektierter und konstruktiver Entscheidungen die Bedeutung externer Quellen ansteigt.[FN 241] Bei einer Anlage am Aktienmarkt kann grundsätzlich davon ausgegangen werde, dass sowohl interne wie auch externe Quellen herangezogen werden.[FN 242] Die Gewichtung externer Quellen hängt von mehreren Faktoren ab: [FN 243]

[FN 239] Kroeber-Riel und Weinberg (2003), S. 242.

[FN 240] Aufgrund des Kontextes erfolgt hier eine Konzentration auf die aktive Suche. Eine willkürliche Reizaufnahme spielt in der Konsumentenforschung, insbesondere in der Werbung, eine bedeutende Rolle; vgl. zur unterschwelligen Wahrnehmung etwa Felser (1997), S. 151ff. sowie Weinberg (1981), S. 34.

[FN 241] Vgl. Grunert (1982), S. 149.

[FN 242] Vgl. Schmidt (2003), S. 73.

[FN 243] Vgl. Bettman (1979), S. 119ff.; Schmidt (2003), S. 73f. sowie Newman (1977), S. 86ff. Zur möglicherweise mangelnden Berücksichtigung interner Quellen vgl. die Studie von Renkl, Mandl und Gruber (1996).

[S. 81]

Die erste Phase des Informationsprozesses stellt die Informationsaufnahme dar. Sie „umfaßt alle die Vorgänge, die zur Übernahme einer Information in den zentralen Prozessor" führen. [FN 1] Allgemein formuliert bedeutet dies, daß ein Individuum Daten aus der Umwelt (also von extern) und aus dem Gedächtnis (also von intern) aufnimmt. [...] Beide Informationsquellen können mittels zweier Suchkategorien genutzt werden: Zum einen ist eine aktive Suche möglich, zum anderen kann auch eine unwillkürliche Reizaufnahme erfolgen. Die letztgenannte kommt insbesondere in der Werbung zum Tragen, wenn die Gestaltung von Werbetexten, -beiträgen oder -zusätzen dazu beiträgt, bestimmte Informationen dem Konsumenten unwillkürlich zu vermitteln. [FN 2] Unter Berücksichtigung des hier vorliegenden Themas kann aber eine Einschränkung auf die aktive Suche erfolgen. [FN 3]

Die Intensität der informationsaufnahme ist von der Komplexität des Entscheidungsproblems abhängig. Bei Routine- und stereotypen Entscheidungen ist die Informationssuche auf das Gedächtnis beschränkt, während bei reflektierten und konstruktiven Entscheidungen die externe Quelle an Bedeutung gewinnt. [FN 4] Mit zunehmendem Komplexitätsgrad nehmen also nicht nur die kognitiven Belastungen zu, es verändert sich auch die Art der Informationsquelle. Bei einer Anlageentscheidung am Aktienmarkt werden interne und externe Quellen in Anspruch genommen werden müssen. Allerdings hängt es von mehre-

[FN 1] WEINBERG/KROEBER-RIEL (1999), S. 242.

[FN 2] Vgl. zu einer Diskussion über die unterschwellige Wahrnehmung FELSER (1997), S. 151ff. und WEINBERG (1981), S. 34.

[FN 3] Selbstverständlich ist es auch möglich, daß bei der Informationsaufnahme unwillkürliche Erinnerungen o.ä. Daten eine Rolle spielen; diese sind jedoch wie die anderen Informationen reelle Daten und keine Reize, die zusätzlich aufgenommen werden. In diesem Sinne ist hier aktive Suche zu verstehen.

[FN 4] Zur Definition s. Kap. I11.4.1 ; Vgl. auch GRUNERT (1982), S. 149.

[S. 82]

ren Faktoren ab, wie intensiv die externe Suche im Gegensatz zur internen Suche betrieben wird:[FN 1]

[FN 1] Vgl. BETTMAN (1979), S. 119ff.; NEWMAN (1980), S. 86ff. Es wird grundsätzlich unterstellt, daß die internen Informationen auch genutzt werden können. RENKL/MANDL/GRUBER (1996) dagegen belegen in ihrer Studie die Möglichkeit der mangelnden Berücksichtigung vorliegender interner Informationen.

Anmerkungen

Hier wird ein ganzer Abschnitt mitsamt Quellenangaben übernommen, allerdings auch deutlich umformuliert und gekürzt. Der Autor verweist nur in den Fußnoten 242 und 243 auf die Quelle, jedoch auf S. 73 und nicht auf die Seiten 81 und 82, von denen die Übernahme stammt.

Sichter
Hindemith(V)

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